Letztes Jahr gab es in den USA 15.079 Tote durch Schusswaffen. Stand heute für 2017 sind es schon 11.653 Tote.

Die Amerikaner haben ein sehr emotionales Verhältnis zu Waffen. Es herrscht eine enorme Paranoia: Wie bei dem Vater, der sich mit seinem Baby auf dem Arm und einem Revolver in der Hand fotografieren ließ. Er beruft sich auf sein verfassungsmäßiges Recht, eine Waffe zu tragen, um sich und seine Familie zu schützen. Nur: Tatsächlich kommen jeden Tag zehn Kinder durch Schusswaffen ums Leben. Zahllose Todesopfer werden von ihren Familienmitgliedern, Verwandten oder Freunden erschossen, im Streit oder bei Unfällen. Waffen bieten keinen Schutz, sie richten ein Gemetzel an: In den USA kosten sie im Jahr fast tausenden Menschen das Leben. Waffen sind ein nationaler Mythos, der sich auf den Unabhängigkeitskrieg, die Pionierzeit im Wilden Westen und die Verfassung stützt. Die Leute sind von Waffen wie besessen. Quer durch alle Schichten. Viele Amerikaner sind Christen, sie lesen die Bibel. Wie sie das mit ihrem Glauben vereinbaren können? „In der Bibel steht nicht, du sollst nicht töten“, sagen sie, „sondern, du sollst nicht morden.“ Die Leute fälschen sogar die Bibel um, um ihre Waffe zu behalten. Was sagt Jesus zu Waffen? “Da sprach Jesus zu ihm: Stecke dein Schwert an seinen Ort; denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen.” Matth.26,52

 

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