Erschreckende Sexangriffe auf Kinder im Internet

Jugendschutz ist in unserer liberalen Gesellschaft
kein großes Thema mehr. Bestenfalls über das um sich
greifende Komasaufen von Jugendlichen wird derzeit
diskutiert. Bemühungen in den 60er bis 80er Jahren des
vergangenen Jahrhunderts, jugendgefährdende Schriften
oder später Computerspiele zu verbieten, werden eher
belächelt. Jetzt zeigt eine Untersuchung der Uni Köln
auf, welchen Gefahren Kinder und Jugendliche im
Internet ausgesetzt sind.

Vor allem Mädchen werden in Chatforen ganz offen
sexuell angemacht. Eine Befragung von 1700
Jugendlichen zwischen 10 und 19 Jahren ergab, dass
jedes zweite Mädchen dort schon einmal gegen seinen
Willen nach sexuellen Dingen gefragt worden ist.
Erschreckend: Die 10-Jährigen erleben das nicht
seltener als ältere Mädchen. Sie können solche
Erlebnisse aber kaum verarbeiten. Von den 13- und
14-Jährigen litt danach jede Dritte nach eigener
Aussage unter Angstzuständen oder
Niedergeschlagenheit. Sie gaben auch an, die virtuelle
Begegnung nicht mehr vergessen zu können.

Auch Jungs erleben übrigens sexuelle Belästigung in
Internet-Chats, allerdings seltener. Laut der
Befragung hat das etwa jeder Vierte schon einmal
mitgemacht. Die Kinder werden aufgefordert, sich vor
dem Bildschirm zu befriedigen, oder ihnen werden
Pornobilder oder –filme zugeschickt.

Die Übersexualisierung der Gesellschaft bleibt bei den
Jugendlichen nicht ohne Folgen. Mädchen ab etwa 14
Jahren reagieren nach Erkenntnissen der Kölner
Wissenschaftler auf solche sexuellen Angriffe häufig
schon abgebrüht und beginnen, sich selbst sexuell zu
zeigen. Manche wollen auf diese Weise sexuelle
Erfahrungen sammeln. Schon von den 13-jährigen Mädchen
sagten sieben Prozent, sie suchten bewusst Pornochats

für Erwachsene auf. Sie schätzen die dort herrschende
Anonymität. Die Folgen sind freilich fatal: Liebe und
Sexualität werden entwertet und Sex und Liebe
verwechselt.

Bei dem kaum kontrollierbaren Internet kann der Staat
nicht mehr einschreiten. Die Forscher mahnen die
Eltern, ihre Kinder vor den virtuellen Pornoangriffen
zu schützen. Sie müssten nachsehen, was sie am
Computer treiben, welche Internetseiten sie aufsuchen.
Der PC sollte daher in einem Raum der Wohnung stehen,
der von allen Familienmitgliedern regelmäßig genutzt
wird. Es sollten feste Zeiten ausgemacht werden, in
denen die Kinder im Netz surfen dürfen. Wichtig sei,
den Kindern den Unterschied zwischen Realität und
Fiktion klarzumachen. Auch in den Schulen solle über
die Gefahren des Internets aufgeklärt werden. Beim
Internetchat sollten Kinder und Jugendliche niemals
ihren richtigen Namen und ihre Adresse nennen.
Pädophile gäben sich oft selbst als Jugendliche aus,
um ihr Vertrauen zu gewinnen.
Nähere Infos zu dem Kölner Forschungsprojekt:
www.chatgewalt.de

Auf deiner Suche nach Nähe und Liebe ist die
Internetpornografie nur ein leerer Ersatz für echte
Liebe. Wir sind von Gott geschaffen, damit Gott unsere
tiefsten Bedürfnisse selbst erfüllt. „ Denn so sehr
hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen
Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht
verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Im
Gegensatz zu der Dunkelheit und Zerstörung, die
Internetpornografie in das Leben von Menschen bringt,
sagt Jesus: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben und
volle Genüge haben sollen.“ Gott bietet dir seine
Vergebung durch eine Beziehung mit Ihm an. Willst du
ihn fragen, dir zu vergeben und in dein Leben zu
kommen? Du kannst es Ihm jetzt einfach sagen. Falls du

Hilfe dabei brauchst, die rechten Worte zu finden,
kann dir vielleicht dieses Gebet helfen:

“Herr Jesus, ich bin mir meiner Sünde bewusst und ich
weiß, dass auch du sie kennst. Ich bitte dich, mir
meine Sünde zu vergeben und mich davon zu reinigen.
Ich danke dir, dass du für meine Sünde am Kreuz
gestorben bist. Ich bitte dich, jetzt in mein Leben zu
kommen und ab jetzt in meinem Leben zu handeln. Führe
mein Leben so, wie du es für richtig hältst. Ich danke
dir für deine Vergebung und dass du jetzt in mein
Leben gekommen bist.”

A.Alt

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