Wissenschaft: Alle Menschen stammen von einem einzigen Menschenpaar ab.

„Daily Mail“: Wissenschaftler in New York und Basel kamen zu dem Ergebnis, dass alle aktuell lebenden Menschen von einem einzelnen Menschenpaar abstammen, das etwa vor 100.000 bis 200.000 Jahren gelebt hat. Dieses Menschenpaar habe eine Katastrophe überlebt, die fast die gesamte Menschheit vernichtet hatte. Die Ergebnisse kamen anhand einer breit angelegten Untersuchung von DNA-Schnippseln in Zellnuklei zustande. Die Wissenschaftler vertreten außerdem, dass etwa 90 Prozent des tierischen Lebens eine ähnliche Entwicklung genommen hätten. Damit stellen sie das aktuell vorherrschende wissenschaftliche Konzept der Evolution in Frage. Einer der beteiligten Wissenschaftler erläuterte, er habe sich zunächst gegen diese Erkenntnis gewehrt. Fakt ist, jede menschliche Person ist direkter Nachkomme von Adam und Eva.

Kommentare

  1. Thomas

    Wie man eine unannehmbare Idee akzeptiert – Overton
    Viele von uns wissen, mit welchen Methoden Politiker und Publizisten auf die öffentliche Meinung einwirken. In den sogenannten „westlichen Demokratien“ ist das längst zur Norm geworden, und so stehen wir politischen Ideen, die künstlich in Büros von Analyse- oder sonstigen „Brainstorming“-Zentren geschaffen werden, fast immer skeptisch gegenüber.

    Heute scheinen diese Technologien Kinderkram zu sein, vergleicht man sie mit einer in den 1990er Jahren erarbeiteten Methodik, die dazu da ist, in der Gesellschaft das annehmbar zu machen, was früher völlig unannehmbar und undenkbar war.
    Es geht um ein Social-Engineering-Modell namens „Overton-Fenster“. Es wurde von Joseph P. Overton (1960-2003) entwickelt, dem ehemaligen Vizepräsidenten des amerikanischen Analyse-Zentrums Mackinac Center for Public Policy.
    Overton schuf es, um zu zeigen, wie eine kleine Expertengruppe (think tank) in relativ kurzer Zeit die öffentliche Meinung qualitativ verändern kann. In der Theorie ist das „Overton-Fenster“ die Gesamtheit von „annehmbaren“ Ideen in einer bestimmten Gesellschaft zu einem bestimmten Zeitpunkt.
    Die Abstufung oder die „Stufen“ der Ansichten einer Gesellschaft zu einem bestimmten Thema sehen nach Overton ungefähr so aus:

    1 – unannehmbar, undenkbar, verboten; Thema noch unter Verbot.

    2 – radikales Stadium;

    3 – radikales Verhältnis;

    4 – gesellschaftlich annehmbar;

    5 – Legalisierung, Verankerung in der Staatspolitik.

    Denkfabriken ( think tanks ) sind Organisationen, die jenseits des Overton-Fensters Meinungen produzieren und verbreiten, mit der Absicht, die Gesellschaft aufgeschlossener zu machen für diese Art von Ideen und Politik.

    Quelle : https://gloria.tv/article/mJS8rijafZuq31aVxGQFxBaPs

  2. Thomas

    Der Sprung von toter Materie, zum Leben ist nicht möglich und nicht belegbar, damit ist eigentlich alles
    vom Tisch. Mutationen sind in der gewaltigen Mehrheit schädlich, das ist nachweisbar.
    Inzwischen ist bewiesen, das die menschlichen Zellen degenerieren und somit ist die Menschheit, nicht
    mehr lange überlebensfähig und zu einer angeblichen evolutionistischen Sichtweise, passt das nun
    gar nicht.Das Alter der Erde ist nicht berechenbar, allein weil die frühreren Lebensbedigungen
    nicht bekannt sind und eine vergangene Zeit, kann nich im Labor wiederholt werden. Auch die
    Herkunft der Naturkonstanten kann nicht wissentschaftlich bewiesen werden. Die Hirngespinste
    atheistischer Forscher ,die bewußt jeden Gott, zwanghaft ausklammern wollen, kann man nicht als
    unabhängige Wissenschaftler betrachten. Die Mehrheitsmeinung einer Personengruppe, ersetzt
    keine tatsächlich wissenschaftlichen Beweise, auch nicht deren Annahmen, sind Wissenschaft.
    Das wars und wer sich da einschüchtern lässt, hat selber Schuld. Eine Person die den Glauben
    verweigert und die Wahrheit der Heiligen Schrif verleugnet ,schmeisst man aus seiner Gemeinde,
    auch im übertragenen Sinn. Das Denken beginnt in der Bibel, für einen Christen und nicht in den vielen
    Irtümmern, der sogenannten Wissenschaft . Wir wir allein innerhalb der letzten hundert Jahre gesehen haben, ändern sich die Idiologien und Denkrichtungen laufend, aber dem Planeten Erde und seinen
    Lebewesen geht es immer schlechter, somit besteht kein Anlass Wissenschaftstgläubig zu werden.

    https://load.dwgradio.net/de/play/8537?u=26

    • Andreas Heinrich

      Das einzige, was du gerade leider ein weiteres Mal bewiesen hast, sind deine Ignoranz. Und dein Fanatismus, Tommy.

      Der Sprung von toter Materie ist NOCH nicht belegbar, da in Laborprojekten, mangels der aktuellen Möglichkeit, entsprechende Umweltbedingungen und Möglichkeiten zu simulieren. Womit genau gar nichts vom Tisch ist. Vor allem, wenn man sich vor Augen führt, wie oft der Wissenschaft schon vorgehalten wurde, das könne man gar nicht beweisen und zu späterer Zeit wurde es dann sehr wohl bewiesen. Dass die Erde rund ist zB, um nur ein Religionsnahes Beispiel zu erwähnen. Und ein Anhänger einer Glaubensgruppe, die seit 2000 Jahren Behauptungen aufstellt, aber es bisher nicht geschafft hat, auch nur annähernd einen Beweis für ihre Behauptungen zu erbringen, trotzdem Anhängerschaft fordert, sollte sich vieleicht mal im Ton ein wenig zurückhalten.

      Nächster Punkt: “Mutationen sind in der gewaltigen Mehrheit schädlich, das ist nachweisbar”. Woher nimmst du denn diese Aussage bitteschön? Bei Krebs, was ja eine Zellmutation ist, würde diese Aussage stimmen. Aber gleich die Mehrheit abzustempeln wie besondere Haarfarben? Oder das generationen andauernde Anpassen an Lebensräume? Mit dieser Aussage hast du nur den Erweis gebracht, dass du über dieses Feld so gar nichts weisst, ja gar nichts wissen willst.
      Dass die Menschheit irgendwann ausstirbt, ist durchaus Möglich, wenn sich die Lebensumstände derart drastisch ändern, dass wir uns nicht schnell genug anpassen können. Mit Degeneration hat das aber wenig bis gar nichts zu tun.

      Und das Alter der Erde ist durchaus berechenbar.Nur weil du es mit deinem Taschenrechner nicht schaffst bzw die zugrundeliegenden Naturgesetze nicht akzeptierst, heisst es nicht, dass es nicht geht 😉

      Was die Herkunft der Naturkonstanten angeht, so muss diese nicht bewiesenwerden, da sie für die Funktionalität keine Rolle spielt. Hier spielt bei der Antwort übrigens dein “Die Hirngespinste
      atheistischer Forscher ,die bewußt jeden Gott, zwanghaft ausklammern wollen, kann man nicht als
      unabhängige Wissenschaftler betrachten” ins Spiel. In der wissenschaft ging es nie darum, die Existenz eines Gottes zu widerlegen. Grob kann man die Wissenschaft in 2 Bereiche einteilen. 1) Was passiert, wenn ich hier draufdrücke und 2) Was passierte damals. Die Wissenschaft sucht Wissen. Das Problem mit euch ist schlicht, dass die Wissenschaft nun immer Wieder zu Antworten gelangt, die der Bibel widersprechen. Du willst schlicht nicht zugeben, dass du mit deinem Glauben falsch liegst (wobei man mit etwas geistiger Flexibilität diesen Punkt aus der Welt schaffen könnte, wenn der Wille dazu da wäre. Aber als Fundamentalist scheint das nicht möglich zu sein).
      Fakt ist, die Wissenschaft sucht nach Wissen, egal was am Ende dabei heraus kommt. Vieleicht beweist sie sogar am Ende die existenz eines höheren Wesens, von unserem jetzigen Punkt ist das nicht abzusehen.

      “Die Mehrheitsmeinung einer Personengruppe, ersetzt keine tatsächlich wissenschaftlichen Beweise” Schöner Satz. Und ein gewaltiges Eigentor. Genau deswegen stehen immer mehr Menschen der Bibel skeptisch gegenüber 😉
      Trifft aber auf die Wissenschaft nicht zu. Sie erbringt ihre Nachweise, sobald es technisch möglich ist (ist viel mehr als ihr vorweisen könnt), und die Naturgesetze funktionieren auch, wenn man nicht dran glaubt. Kannst ja mal versuchen, ob du fliegen kannst, indem du nicht an Gravitation glaubst.

      Zum Rest werde ich mir einen Kommentar sparen, da es wieder das 0815- empörter Christ tobt gegen die Wissenschaft ist.

      • Thomas

        So Troll , eine wirklich letzte Antwort bekommst du noch. Du lehnst das Evangelium ab
        und hast somit auf einer christlichen Seite nichts zu suchen. Und auch deine wirklich
        unwissenschaftlichen Philosophien ,kann man als denkender Mensch nicht ertragen.

        ” Trifft aber auf die Wissenschaft nicht zu. Sie erbringt ihre Nachweise, sobald es technisch möglich ist (ist viel mehr als ihr vorweisen könnt), und die Naturgesetze funktionieren auch, wenn man nicht dran glaubt. Kannst ja mal versuchen, ob du fliegen kannst, indem du nicht an Gravitation glaubst.”

        Wer soetwas äußert, dem kann man nicht mehr helfen. Diese Äußerung ist so undurchdacht,
        das ich Kopfschmerzen bekomme. Wie dem auch sein, der Christ wendet sich von solchen Menschen ab und sucht duch die Evangelisation, Menschen die Gott erwählt hat ,in seiner
        neuen Welt zu leben. Er schüttelt den Staub von den Füssen, um nicht seine Lebenszeit
        zu vergeuden.

        Was geschieht mit den Menschen, die Gott kennen?

        Genau an diesem Punkt spricht das Neue Testament von der universellen Schuldigkeit der Menschen. Es spricht davon, dass Christus in eine Welt gekommen ist, die Gott bereits kannte, Ihn aber abgelehnt hatte! Christus sagte:

        „Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken … Ich bin nicht gekommen, um Gerechte zu rufen, sondern Sünder“ (Mt 9,12-13).

        Die deutlichste Antwort der Bibel über die Frage, was mit den Menschen geschieht, die niemals etwas von Christus gehört haben, finden wir in Römer 1. Dieser Abschnitt beginnt mit einer erstaunlichen Aussage über Gottes Zorn:

        „Offenbart wird nämlich Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten“ (Röm 1,18).

        Bemerken wir, dass Gottes Zorn nicht gegen die Unwissenheit oder Ahnungslosigkeit der Menschen gerichtet ist, sondern gegen ihre Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit. Beide Worte Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit sind Oberbegriffe, die eine allgemeine Verhaltensweise beschreiben. Doch was genau ist es, das Gottes Zorn heraufbeschwört? Die Antwort ist klar: Das Niederhalten oder Unterdrücken der Wahrheit! Welche Wahrheit wird niedergehalten? Die folgenden Verse beantworten diese Frage:

        „Dabei ist doch das, was man von Gott erkennen kann, für sie deutlich sichtbar; er selbst hat es ihnen vor Augen gestellt. Seit der Erschaffung der Welt sind seine Werke ein sichtbarer Hinweis auf ihn, den unsichtbaren Gott, auf seine ewige Macht und sein göttliches Wesen. Die Menschen haben also keine Entschuldigung, denn trotz allem, was sie über Gott wussten, erwiesen sie ihm nicht die Ehre, die ihm zukommt, und blieben ihm den Dank schuldig. Sie verloren sich in sinnlosen Gedankengängen, und in ihren Herzen, denen jede Einsicht fehlte, wurde es finster“ (Röm 1,19-21).

        Was der Apostel Paulus hier beschreibt, bezeichnen Theologen als „allgemeine Offenbarung“. Den Grund für diese Bezeichnung finden wir im Text selbst: Zum einen ist diese Offenbarung allgemein, weil ihr Inhalt uns etwas Allgemeines über Gott sagt:

        Gott zeigt sich hier als der „unsichtbare Gott“,
        Er offenbart seine „ewige Macht und sein göttliches Wesen“.

        Zum anderen richtet sich die allgemeine Offenbarung an eine allgemeine Zielgruppe. Gott offenbart sich hier nicht nur einer kleinen auserwählten Gruppe, sondern allen Menschen.

        Was sagt uns dieser Text noch über die allgemeine Offenbarung?

        Erstens sehen wir, dass sie klar und unmissverständlich ist: „Dabei ist doch das, was man von Gott erkennen kann, für sie deutlich sichtbar …“ Gott hat den Menschen genug offenbart, dass sie in der Lage wären, Ihn erkennen zu können.

        Zweitens sehen wir, dass Gottes Offenbarung ihr Ziel erreicht. Er offenbart sich uns nicht bloß auf eine vage, ungenaue Weise, sondern wir lesen: „trotz allem, was sie über Gott wussten …“ Das Problem der Menschen liegt also nicht darin, dass sie nichts über Gott wissen, sondern dass sie Ihn trotz allem, was sie wissen, ablehnen.

        Drittens lesen wir, dass diese Offenbarung schon seit Erschaffung der Welt sichtbar ist. Sie beruht nicht auf einem einmaligen Ereignis, sondern ist ständig, dauerhaft sichtbar und erfahrbar.

        Viertens lernen wir daraus, dass Gott sich durch die Schöpfung offenbart. Gottes unsichtbares Wesen ist durch „seine Werke“ sichtbar. Die gesamte Schöpfung ist eine herrliche Darstellung von der Existenz und Macht ihres Schöpfers.

        Fünftens ist die Schöpfung völlig ausreichend, um dem Menschen jede Ausrede und Entschuldigung zu nehmen. „Die Menschen haben also keine Entschuldigung.“ An welche Entschuldigung hatte Paulus hier wohl gedacht? Welchen Vorwand hätte der Mensch für seinen Ungehorsam gegen Gott vorbringen können? Ganz klar den, dass er aufgrund seiner Unwissenheit unschuldig sei! Wenn Paulus an dieser Stelle mit seiner Darstellung der allgemeinen Offenbarung Recht hat, dann wird niemand von uns jemals zu Gott sagen können: „Es tut mir leid, dass ich dir nicht die nötige Ehre und den Dank entgegengebracht habe, den du verdienst, aber ich hatte keine Ahnung, dass es dich gibt! Wenn ich es nur gewusst hätte, dann wäre ich dir ganz sicher gehorsam gewesen. Ich war kein überzeugter Atheist, sondern nur ein Agnostiker. Hättest du mir doch nur deutlicher vor Augen geführt, dass es dich gibt …“ Wenn Gott sich aber, wie Sein Wort sagt, allen Menschen „deutlich sichtbar“ gezeigt hat, dann bleibt für niemanden eine Entschuldigung.

        Unwissenheit mag tatsächlich in manchen Dingen und unter manchen Umständen als Entschuldigung gelten. Die römisch-katholische Kirche begann in der Entwicklung ihrer Moraltheologie irgendwann zwischen überwindbarer und unüberwindbarer Unwissenheit zu unterscheiden. Überwindbare Unwissenheit könne von dem Menschen selbst erkannt und überwunden werden und wäre daher nicht zu entschuldigen, während unüberwindbare Unwissenheit, die vom Menschen nicht erkannt und daher auch nicht überwunden werden könne, durchaus zu entschuldigen sei.

        Nehmen wir an, ein Mann würde mit dem Auto von Texas nach Kalifornien fahren. Als er in San Francisco ankommt, überfährt er eine rote Ampel, woraufhin er von einem Polizisten angehalten wird, der ihm einen Strafzettel verpasst. Der Autofahrer protestiert und sagt: „Ich wusste nicht, dass es in Kalifornien verboten ist über rote Ampeln zu fahren, ich komme aus Texas.“ Würde ihn dieser Vorwand vor einer Strafe bewahren? Vermutlich nicht. Jeder, der mit seinem Auto in ein anderes Land oder einen anderen Staat fährt, ist dafür verantwortlich, sich im Voraus über die dortigen Verkehrsgesetze zu erkundigen. Schließlich werden staatliche Gesetze nicht in irgendwelchen geheimen Tresors verschlossen, sondern jeder hat die Möglichkeit, sich über sie zu informieren. Die Unwissenheit des Autofahrers wäre also eine überwindbare Unwissenheit gewesen, weshalb sein Fehlverhalten nicht zu entschuldigen ist.

        Stellen wir uns aber vor, die Stadt San Francisco benötigte dringend Geld und würde daher im Geheimen entscheiden, dass ab sofort jeder Autofahrer bei einer grünen Ampel halten und bei Rot fahren müsse. Bei Zuwiderhandlungen müssten die Autofahrer eine Strafe von 100 Dollar zahlen. Der Haken dabei ist, dass man die Bevölkerung über dieses neue Gesetz nicht informieren würde. Wenn also nun ein Autofahrer die grüne Ampel überfährt und von einem Polizisten bestraft wird, dann könnte dieser sich zu Recht auf seine Unwissenheit berufen, denn die war in diesem Fall unüberwindbar, was sein Verhalten entschuldigt.

        Ein Mensch, der noch nie von Jesus Christus gehört hat, kann diesbezüglich zwar als unwissend entschuldigt werden, doch in Bezug auf Gott den Vater hat er keine Entschuldigung vorzubringen.

        „Aber was ist mit den religiösen Menschen, die in den unerreichten Gebieten der Welt? Wird Gott ihre religiösen Bemühungen nicht anerkennen und sie vor Seinem Zorn bewahren? Ist der Mensch nicht generell ein religiöses Wesen? Diese Menschen mögen vielleicht nicht ausreichend über Gott informiert sein, um Ihn in der richtigen Weise zu verehren – so tun sie dies zum Beispiel durch die Anbetung von Götzenbildern, Kühen oder Bäumen – aber wenigstens versuchen sie ihr bestes. Schließlich können sie es ja aufgrund ihrer Herkunft und ihres kulturellen Hintergrundes nicht besser wissen. Sollte Gott etwa Unmögliches von ihnen erwarten?“ Dies sind häufig die Argumente, die an dieser Stelle angeführt werden.

        Und gerade das ist der Punkt, an dem Paulus seine Ausführung der allgemeinen Offenbarung fortsetzt:

        „Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild, das dem vergänglichen Menschen, den Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren gleicht. Darum hat sie Gott auch dahingegeben in die Begierden ihrer Herzen, zur Unreinheit, so dass sie ihre eigenen Leiber untereinander entehren, sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf Ehre und Gottesdienst erwiesen anstatt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen!“ (Röm 1,22-25).

        Paulus geht hier sehr deutlich auf die heidnischen Religionen ein, und er stellt sie als eine Verdrehung der Wahrheit dar. Der wahre Gott wurde sozusagen gegen die Lüge „vertauscht“ und die Herrlichkeit Gottes durch das vergängliche Bild des Geschöpfs ersetzt. Wer also etwas Geschaffenes als Gott verehrt, der beleidigt die Ehre und Herrlichkeit des lebendigen Gottes. Wenn Gott den Menschen Seine Herrlichkeit offenbart, und diese Seine Herrlichkeit durch etwas anderes ersetzen, dann kann ihr „Gottesdienst“ Gott nicht gefallen – im Gegenteil, sie ziehen damit Gottes Zorn auf sich!
        Wie beurteilt Gott andere Religionen?

        Das Neue Testament stellt sehr deutlich klar, dass jeder Mensch entsprechend seiner Erkenntnis von Gott beurteilt wird. So wissen die Menschen in den unerreichten Gebieten der Erde zwar nichts vom Alten Testament, doch die Bibel sagt, „dass in ihr Herz geschrieben ist, was das Gesetz fordert“ (Röm 2,15). Sie werden also durch das Gesetz verurteilt, dass sie zwar nicht kennen, dessen Einhaltung sie aber selbst fordern. Die traurige Wahrheit über uns Menschen ist: Keiner von uns hält sich an die Regeln von Anstand und Moral – auch dann nicht, wenn wir sie selbst aufgestellt haben!

        Vor einigen Jahren kam ein junger Student zu mir in die Seelsorge. Er tat dies sehr widerwillig, denn seine Mutter hatte ihn zu mir geschickt. Die Mutter war eine eifrige Christin, die alles versuchte, um ihren Sohn vom christlichen Glauben zu überzeugen. Der Sohn war ihrem Vorhaben gegenüber völlig abgeneigt und setzte alles daran, sein Leben so zu gestalten, dass es im völligen Gegensatz zu den Werten und Erwartungen seiner Eltern stand. Im Gespräch mit mir sagte er, dass jeder Mensch das Recht hätte nach seiner eigenen ethischen Vorstellung zu leben. Er glaubte an eine Moral, in der jeder tun könne, was er wolle, und beschwerte sich darüber, dass seine Mutter kein Recht hätte, ihm ihren Glauben „aufzudrücken“.

        Ich fragte ihn, was er an der Vorgehensweise seiner Mutter auszusetzen habe, denn schließlich befolge sie ja nur seine Vorstellung von Ethik, in der jeder tun und lassen könne, was er will. Sie könne also demnach sehr wohl versuchen, ihm ihren Glauben „aufzudrücken“. Dann machte ich ihn darauf aufmerksam, dass seine Mutter andererseits auch nur ihrer eigenen christlichen Ethik folgen würde, weil sie sich um das Wohl ihres Sohnes kümmere. In diesem Gespräch erkannte der Sohn, dass seine Vorstellung nur so lange funktioniere, bis sie mit der Vorstellung eines anderen kollidiert. Er forderte für sich selbst eine Freiheit, die er anderen nicht erlaubte. Und gerade hier ist ein wichtiger Kernpunkt unseres Wesens: Sobald wir uns über das Verhalten anderer Menschen ärgern, wird deutlich, was unsere Vorstellung von Anstand und Ethik ist.

        Jeder Heide auf dieser Welt besitzt eine Vorstellung von Richtig und Falsch, doch keiner von uns hält sich daran. Daher sind wir alle vor Gott schuldig und stehen unter seinem Gerichtsurteil. Die Ureinwohner vieler Völker werden so häufig idealisiert, indem man sie als unverdorben und von der schrecklichen Zivilisation unbeeinflusst darstellt. Dies hat aber mit der Realität nichts zu tun! Wenn ein Mensch fern von der Zivilisation lebt und stirbt, ohne jemals etwas von Christus zu erfahren, dann wird Gott ihn nicht dafür bestrafen, dass er niemals etwas von Christus gehört hat, sondern weil er eine Ahnung von Gott, dem Vater, hatte und weil er das Gesetz nicht befolgte, das ihm ins Herz geschrieben war. Wir müssen uns auch hier wieder bewusst machen, dass Gott die Menschen nicht für das verurteilt, was sie nicht gehört haben, sondern für das, was sie gehört haben.

        Wenn alle Menschen über Gott Bescheid wissen und Ihn doch von Natur aus ablehnen, dann folgt, dass alle Menschen die Errettung brauchen, die Gott in Christus anbietet. Jesus nicht zu kennen heißt, in großer Gefahr zu sein, weil man die allgemeine Offenbarung Gottes ablehnt. Aber etwas von Jesus zu hören und Ihn dennoch abzulehnen bedeutet eine noch größere Gefahr, weil man nicht nur den Vater, sondern auch den Sohn ablehnt, den der Vater als Retter gesandt hat. So wird das Evangelium also jedes Mal wenn es gepredigt wird, für die, die daran glauben zur herrlichen Rettung und für die, die es ablehnen zur Verdammnis und zum Tod (vgl. 2Kor 2,16).
        Wie können die Unerreichten Gottes Botschaft hören?

        Wie kann einer Person, die niemals etwas von dem Evangelium von Jesus Christus gehört hat, geholfen werden, dass sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommt? Die Antwort, die Paulus uns auf diese Frage gibt, ist sehr einfach:

        „Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne einen Verkündiger? Wie sollen sie aber verkündigen, wenn sie nicht ausgesandt werden? Wie geschrieben steht: ‚Wie lieblich sind die Füße derer, die Frieden verkündigen, die Gutes verkündigen!‘“ (Röm 10,14-15).

        An dieser Stelle wiederholt Paulus, wie wichtig der Missionsauftrag der Gemeinde ist. Mission (der Begriff stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „senden“) beginnt mit der Liebe Gottes zur verlorenen Welt. Weil Gott die Welt so sehr liebt, hat Er seinen Sohn in die Welt gesandt, um diejenigen zu erretten, die Ihn, den Vater, ablehnten. Jesus Christus kam im Auftrag des Vaters, vollbrachte das Erlösungswerk und sandte dann Seine Gemeinde mit dem Auftrag, der ganzen Welt die Botschaft dieser Erlösung zu verkünden. Dies ist die Grundlage für die Weltmission der Gemeinde Jesu. Alle sollen Gottes Botschaft hören, in jedem Land, jeder Nation, jedem Stamm und jeder Sprache. Wenn die Gemeinde diesen Auftrag ausführen würde, dann müssten wir uns nicht die Frage stellen, was mit jenen Menschen geschieht, die niemals etwas von Jesus Christus gehört haben.

        Nachdem wir uns mit dieser Frage auseinandergesetzt haben, müssen wir uns zwangsläufig einer weiteren Frage stellen: „Was geschieht mit mir, wenn ich nichts zur Erfüllung des Missionsbefehls beitrage?“ Wenn ein Christ sich dieser Frage ernsthaft stellt, dann wird er auch zu einer ernsten Antwort kommen. Seine Sorge um die Unerreichten in dieser Welt muss bei einem Christen von echtem Mitgefühl begleitet sein, und dieses Mitgefühl sollte sich praktisch äußern.

        Es reicht nicht aus, einfach nur eine Antwort auf die Frage zu finden, ob ein Mensch, der niemals von Christus gehört hat, tatsächlich verloren ist – wir müssen handeln! Und die Motivation unseres Handelns sollte in erster Linie der Gehorsam gegenüber Christus und Seinem Missionsbefehl sein. Jeder einzelne Mensch benötigt Christus als Retter, und es ist die Pflicht der Gemeinde, dieser Not zu begegnen.
        Zur Erinnerung

        Jeder Mensch hat eine Ahnung von Gott, dem Vater (vgl. Röm 1,18 ff.). Das Problem des Unerreichten, der niemals das Evangelium gehört hat, ist das allgemeine Problem der gefallenen Menschheit. Wir müssen deutlich machen, dass Gott sich jedem Menschen zu erkennen gegeben hat. Jeder von uns kann wissen, dass es einen Gott gibt. Daher ist niemand, der Gott ablehnt, zu entschuldigen.
        Jeder Mensch verdreht und verwirft von Natur aus das Wissen über Gott. Da alle Menschen etwas von Gott wissen, dieses Wissen aber verdrehen und ablehnen, sind sie schuldig vor Gott.
        Es gibt keine unschuldigen Menschen in dieser Welt. Menschen, die leben und sterben, ohne jemals das Evangelium gehört zu haben, werden im Lichte dessen verurteilt, was sie wussten. Ihre Schuld ist, dass sie Gott, den Vater, abgelehnt haben. Ganz sicher wird Gott niemals einen unschuldigen Menschen verdammen.
        Gott verurteilt den Menschen nach dessen Erkenntnis. Der Götzendienst heidnischer Religionen ist ein Angriff gegen Gottes Herrlichkeit (vgl. Jes 42,8). Durch die Vielzahl der Religionen wird deutlich, dass der Mensch eine Ahnung von Gott hat – doch sie sind kein Anzeichen dafür, dass der Mensch den wahren Gott sucht, sondern dafür, dass er vor dem wahren Gott flieht.
        Das Evangelium ist Gottes Erlösungsgeschenk an eine verlorene Menschheit. Gott hat Seinen Sohn, Jesus Christus, gesandt, um Sünder von ihrer Schuld, ihrer Gottlosigkeit und ihrer Verlorenheit zu erretten. Wenn ein Mensch Christus ablehnt, dann trifft ihn die doppelte Schuld, da er sowohl Gott, den Vater, als auch Seinen Sohn zurückweist (vgl. Kol 1,13-17).
        Der Verlorene benötigt Jesus Christus, den einzigen Weg, um mit Gott, dem Vater, versöhnt zu werden. Jesus sprach selbst immer wieder davon, dass jeder verloren geht, der nicht an Ihn glaubt.
        Christus hat die Gemeinde dazu beauftragt, der ganzen Menschheit die Botschaft des Evangeliums zu verkünden (vgl. Mk 16,15).
        Wer Christus verwirft, steht unter Gottes doppeltem Gerichtsurteil (vgl. 2Tim 4,1).
        „Religion“ kann keinen Menschen retten. Allein Christus ist der Weg zu Gott, und nur der Glaube an Ihn kann uns retten!

        © R. C. Sproul, ligonier.org/tabletalk
        Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung.

  3. juetz

    Zur Info und zum Stöbern:
    http://www.wort-und-wissen.de/ueber.html

    .. zB:

    Gibt es eine naturwissenschaftliche Evolutionstheorie?
    von Reinhard Junker

    Artikel als PDF, 460 KB 13 Seiten, 460 KB, Stand 14.11.2018

    Zusammenfassung

    Naturwissenschaftliche Theorien beschreiben Gesetzmäßigkeiten, die in eine Wenn-Dann-Form gebracht werden können: Immer wenn die Gesetze G und die Randbedingungen R gegeben sind, folgt das Ergebnis E. Evolutionstheorien, die den Artenwandel erklären sollen, gelten zwar weithin als naturwissenschaftliche Theorien. Doch dies trifft nur in einem eingeschränkten Sinne im mikroevolutiven Bereich zu (Populationsgenetik). Wenn es um die Entstehung des evolutionär Neuen geht, sind Formulierungen von Gesetzen nicht möglich. Dies äußert sich unter anderem darin, dass keine Vorhersagen in Bezug auf das Auftreten von Neuheiten gemacht werden können. Der Grund dafür ist zum einen, dass das Auftreten von Mutationen – des „Rohmaterials“ der Evolution – zufällig erfolgt, d. h. in keiner Weise konkret vorhersagbar ist. Zum anderen folgen auch Auslesebedingungen (Umweltänderungen) keinen gesetzmäßig erfassbaren Vorgängen.

    Weitere Evolutionsfaktoren, die in jüngerer Zeit vermehrt in die Diskussion eingebracht wurden und zu einer „Erweiterten Evolutionären Synthese“ (EES) geführt haben, nehmen explizit oder implizit Bezug auf präexistente Programme. Diese Programme erlauben zwar gewisse Vorhersagen und sind daher naturwissenschaftlich beschreibbar (z. B. plastische Reaktionen), doch erklären sie Innovation in der mutmaßlichen Evolution nicht, sondern ermöglichen im Wesentlichen nur das Ausschöpfen eines Variationspotentials. Ihre Entstehung ist selbst erklärungsbedürftig und unverstanden.

    Tatsächlich fungiert „Evolution“ als konzeptionelle Vorgabe, als Rahmen, innerhalb dessen Szenarien evolutiver Abfolgen entwickelt werden sollen. Dieser Rahmen ergibt sich nicht zwingend aus naturwissenschaftlichen Befunden und Hypothesen, sondern ist eine Konvention der Wissenschaftlergemeinschaft, eine Wahl, die auch anders getroffen werden könnte.

    Wer auf diesen Umstand hinweist und eine Evolution aller Lebewesen nicht als Tatsache anerkennt, ist aus diesem Grunde nicht wissenschaftsfeindlich, sondern betont notwendige Unterscheidungen, um einen sachlichen Diskurs ungehindert führen zu können.

    Der Artikel (PDF, 460 KB) umfasst 13 Seiten.

    • Andreas Heinrich

      Ich hoffe, dass du meine Antwort genauso aufmerksam studieren wirst wie ich die deine. Und solltest du antworten, bitte keine alten Phrasen. Mach dir wirklich Gedanken darüber, über beide Seiten.

      Zusammenfassungen sind immer ein wenig Problematisch, da sie mit viel weniger Platz versuchen, möglichst viel zu vermitteln. Deswegen zählt meine Antwort nur für diese Zusammenfassung.

      Als ersten Punkt möchte ich meine Verwunderung zum Ausdruck bringen, dass ihr euch so an der Wissenschaft verbeisst. Ich schreibe es, meinen Erfahrungen hier zu, dass ich von einer Abneigung der Vorstellung gegenüber ausgehe, von Tieren abzustammen. Bleibt sich aber gleich.
      Würde man den Entstehungsmythos als verbildlicht dargestellt hernehmen, könnte man die Evolution, den Big Bang und vieles mehr einfach Gott zuschreiben, aber die Botschaften und Regeln beibehalten. Inklusive der Verhaltensregeln Mensch Gott.

      Aber zum Thema:
      Nein, man kann nicht vorhersagen, ob oder welcherart eine Mutation entsteht. Ausser in der Microevolution (nicht spezifisch) und der Gentechnik, theoretisch. Dieser Punkt ist für die Evolution allerdings nur von geringer Bedeutung. Dementsprechend wenig Einfluss übt es auf die Formulierung der Gesetzmässigkeiten aus. Schon alleine, weil du Evolution und Microevolution miteinander vermischst. Die Microevolution ist nur ein kleines Zahnrad der Evolution, schon das “Micro” sollte das selbst Laien klar sein.

      Zuallererst kann man das „Wenn – Dann“-Schema nicht bei jeder Wissenschaft anwenden. Das mag bei Physik und Chemie funktionieren, aber, solange die Gentechnik nicht komplett ausgereift ist, nicht bei der Evolution, was aber für die Evolutionsgesetze keine Rolle spielt. Da wir das Genom im ganzen noch nicht verstehen, was aber auch wieder eine Zeitfrage ist. Aber das gehört gerade nicht her.
      Es ist nicht korrekt zu behaupten, dass keine Regeln aufgestellt werden können. Zum Beispiel, dass jedes Leben versucht, sich eine Nische zu schaffen und diese auszuweiten. Diese Regeln mögen nicht das sein, was ihr erwartet oder verlangt, aber das ist irrelevant. Ein Naturgesetz umschreibt gewisse Regeln, die auch dann eintreffen, wenn man sie für ungenügend hält. Auch muss die Evolutionstheorie nur „das grosse Ganze“ umfassen, die Feinheiten werden nach und nach über die Zeit entdeckt.
      Die Evolution umschreibt die Tatsache, DASS es in einem Zeitraum, der sich in Generationen misst, wobei die Lebensdauer und die Reproduktionsrate der Rassen auch eine Rolle spielen, zu Veränderungen kommen wird. Und bis auf Naturkatastrophen folgen auch „Auslesebedingungen“ durchaus gewissen Gesetzen. Ob es Fressfeinde sind, Krankheiten oder Unfälle, auch sie haben Gesetze, denen sie folgen. Gehören aber auch nicht zur Evolution.

      Die Evolution sagt, sehr stark vereinfacht „in den nächsten 100.000 Jahren wird sich der Mensch verändern, keine Ahnung wie oder wann genau, aber es wird passieren. WEIL man in der Ahnenreihe der Menschheit festgestellt hat, dass in einem gewissen Zeitraum, zur Anpassung an die Umgebung, Mutationen auftraten. (die 100.000 Jahre waren nur zur Erläuterung, der genauere Zeitrahmen ist mir unbekannt).

      Evolution ist so etwas wie Archäologie. Sie zeigt uns, was war, und wie es sich auf die nachfolgenden Generationen ausgewirkt hat. Zum Vorherbestimmen wird es wohl eher in der Genetik oder einem ihrer Zweige kommen.

      Im Grunde genommen ist alles, was bisher in der Zusammenfassung vorgebracht wurde eine falsch geführte Argumentation. Unter dem Punkt, dass die Genetik noch lange nicht soweit sein wird, um Vorhersagen präziser zu gestalten, ist es in der Microevolution möglich, ungenau Vorhersagen zu treffen, da hier die Genetik mit ins Spiel kommt, so wenig wir von ihr auch wissen. Man schaue sich die Hundezucht an. Man kreuzt 2 Tiere mit dunklem Fell, und deren Nachwuchs mit dunklem Fell und so weiter, bis eine Rasse mit dunklem Fell entsteht. Man könnte es gesteuerte Microevolution nennen, da der Mensch die Umstände manipuliert, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. In „freie Wildbahn“ können die Ergebnisse wesentlich ungenauer hervorgesagt werden, da die Umstände nicht kontrolliert werden. In meiner Familie, auf beiden Seiten gibt es seit Generationen vor allem dunkle Haare. Wenn ich nun mit einer Hellhaarigen Frau ein Kind zeugen würde, in deren Ahnenreihe es auch mehr Dunkelhaarige gegeben hätte, wäre die Chance höher, dass das Kind dunkle Haare hat.
      Wie sich die Arten an ihre Umgebung anpassen, also weiter „mutieren“…, die genaue Funktionsweise, hier verweise ich auf die Genetik, bzw wird da dann wohl auch Die Biologie mitspielen.

      Und bevor du sagst „halt, es ging hier um die Evolution“… Kein einziges Wissenschaftliches Gebiet kann nur für sich alleine betrachtet werden, jedes beeinflusst viele andere und wird selbst von vielen beeinflusst. Deswegen wird auch nie eins alleine alle Antworten kennen.

    • Andreas Heinrich

      Ich weiss, das du mich ignorierst, sei dir gegönnt. Da du aber zu einem wesentlich menschlicheren Ton greifst muss ich dich jetzt schon etwas fragen.
      Ist das eigentlich alles? Also die Artikel beklatschen, welche die eigene Meinung abdeckt, ohne gross zu hinterfragen oder das ganze auch mal grundsätzlich, auch über Quellen, welche die eigene Meinung nicht u bedingt teilen, kreuzabgleichen, um den Wahrheitsgehalt zu verifizieren?

      Nur so als Gedankengang… Wie soll man einen Gesprächspartner ernstnehmen, der nurauf alte Phrasen zurückgreift, sich sein Wissen immer vorkauen lässt und das ganze nie hinterfragt…

      Nein, nicht antworten. Nur mal 2 Minuten drüber nachdenken.

  4. Dan

    Aufgrund mangelnder Quellenangabe hier der Link zum Artikel: https://www.dailymail.co.uk/news/article-6424407/Every-person-spawned-single-pair-adults-living-200-000-years-ago-scientists-claim.html

    Ganz besonders möchte ich auf den vorletzten Absatz verweisen:

    The study has been misunderstood by some religious parties who thought it meant that we all came into being in some seminal Big Bang-typed event 100,000 ago, but this isn’t what the findings actually suggest.

    P.s. Ali, wenn du schon den Artikel aus kath.net zusammenschneidest und kopierst, gib die Seite wenigstens als Quellenangabe an.

    P.p.s. Die letzten Sätze sind frei erfunden.

    • Andreas Heinrich

      @Dan: Denk dir nix, was Genauigkeit oder Wahrheitsgehalt des Inhalts angeht, ist Ali meist sehr locker. Könnte dir da ein paar Storys erzählen…

      Solange das, was man druckt, vermeintlich den eigenen Glauben stützt, kann man ruhig das eine oder andere Detail vergessen…

  5. a propos Wissenschaft:

    Das geniale Rettungsfloß
    Weltweit gibt es etwa 13000 Ameisenarten. Überschwemmungen nach starken Regenfällen können existenzielle Bedrohungen darstellen und eine ganze Ameisenkolonie auslöschen. Mich fasziniert eine Art ganz besonders – es ist die Rote Feuerameise. Bei Hochwasser bilden sie ein lebendes Rettungsfloß. Ein Teil der Ameisen befindet sich über dem Wasser, während sich der Rest unter Wasser befindet und die physikalische Tragfähigkeit bewirkt. Unter Wasser schließen die Borsten Luftblasen ein und garantieren dadurch die notwendige Sauerstoffversorgung. Die einzelnen Ameisen verhaken sich untereinander mit idurchschnittlich 14 Verbindungen – sechs durch die eigenen Beine und acht durch die Beine der Nachbarn. Das gibt dem Floß eine große Stabilität. Kilometerweit lassen sie sich im fließenden Wasser treiben, bis sie irgendwo an Land gespült werden und dort eine neue Kolonie bilden.
    Erstaunlich ist, dass jede einzelne Ameise genau weiß, wo ihr Platz ist und in welchem Winkel sie sich zu ihren Kollegen befinden muss. Dabei ordnen sie sich nicht parallel zueinander an, sondern senkrecht. Solch eine Konstruktion bietet die höchste Floßstabilität. Beachtlich ist außerdem das soziale Verhalten der Ameisen untereinander. Die unter dem Wasser befindlichen tauschen ihre Plätze mit den oberen, damit jeder in den Genuss einer besseren Atmung gelangt. Wer beriet sie zur optimalen Floßkonstruktion? Wie schaffen sie es, innerhalb eines eng vernetzten Gebildes, die Plätze über mehrere Ebenen hinweg zu tauschen? Welches geniale Kommunikationssystem benutzen sie, um sich in einem Millionenvolk zu verständigen?
    Von Christus, der auch ihr Urheber ist, heißt es: »… in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis« (Kolosser 2,3).

    Werner Gitt

    Frage
    Haben Sie sich noch das Staunen über des Schöpfers Werke erhalten?
    Tipp
    Denn wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ist sein Ratgeber gewesen?
    Bibellese
    Römer 11,34
    Aus:
    Leben ist mehr.

    Ich empfehle auch die hervorragenden DVDs von Dr. M. Blietz, Physiker, janash.de

    • Andreas Heinrich

      Ich habe eine grosse Menge Staunen für die Natur übrig. Der Sternenhimmel bei klarer Nacht (besonders bei uns auf dem Land, mit wenig Lichtverschmutzung), der Tanz der Fledermäuse oder der Libellen im Sommer. Nur ist das nichts, was mich auf eine höhere Macht schliessen lässt.

      Ja, Feuerameisen sind erstaunlich, auch Termiten mit ihren Klimaanlagen in ihren Türmen. Was ein über Jahrmillionen entwickelter Instinkt so alles schafft…

      Nur, Jesus war laut Bibel nicht ihr Uhrheber, sondern Gott. Nur ist da wieder das Ding, dass eure Argumentation aussschliesslich dann funktioniert, wenn man dran glaubt.

      Die ganzen Buch- und Videotips sind zwar nett gemeint, allerdings verzichte ich dankend. Ich habe mir in den ersten 2 Jahren, die ich diesen Blog kenne, eine ziemliche Menge davon angesehen, teils, um natürlich zu schauen, ob es Gegenargumente gibt, aber auch irgendwo aus reiner Neugierde und der Annahme, dass man sich gleichberechtigt behandelt, bzw die Argumentation des Gegenübers respektiert. Da ich aber immer falsch lag mit dieser Annahme, mache ich mir diese Mühe nicht mehr.

  6. Andreas Heinrich

    Fakt ist, um genau zu sein, dass das wegen dem Inzestproblem sowohl bei Menschen als auch Tieren eben nicht gehen kann.

    Aber Ali, was ist mit der Wortwörtlichkeit der Bibel? Laut Bibel ist die Welt rund 6000 Jahre alt, wie können dann Menschen und Tiere 200.000 Jahre alt sein? Ein weiterer billiger Versuch, mit quasiwissenschaftlichen Behauptungen die Bibel zu legitimieren, wobei auch ohne mit der Wimper zu zucken Kernaussagen des eigenen Glaubens zeitweise zur Seite geschoben werden, um wieder ein Stück Blödsinn in den eigenen Quasi-Beweis-Kuddelmuddel einzurühren.

    Komisch, dass man immer den 2 bis 3 Hanseln glauben soll, die sich gegen den kompletten Rest und jeglichen Beweis stellen. Riecht irgendwie nach Verzweiflung, wenn die Autoren ein weiteres Mal erkennen müssen, wie unbedeutend und unrealistisch die eigene Religion ist.

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