Hat die Jugend noch eine Zukunft?

Bisher hat man angenommen, dass die Bürger unserer Wohlstandsgesellschaft immer älter werden. Uns geht es gut, wir haben keine Kriege und keine Hungersnöte, außerdem werden immer mehr Medikamente entwickelt, die dem Menschen ein gesundes und langes Leben ermöglichen. Die jetzige Generation hat also eigentlich die besten Vorraussetzungen. Doch eine Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation WHO gibt nun Anlass, darüber nachzudenken, ob diese Generation nicht die erste sein wird, die vor ihren Eltern stirbt.


Der Grund: Die WHO befragte 160.000 Schüler zwischen elf und 15 Jahren in Europa, USA und Kanada nach ihrem Lebensstil. Es kam heraus, dass die Jugendlichen zu wenig Bewegung haben, sich schlecht ernähren, zu viel rauchen und trinken und zu früh damit anfangen.


Gerade in Deutschland sieht es ziemlich schlecht aus: Jeder dritte Jugendliche und jedes fünfte Kind ist übergewichtig; der Anteil der Fettleibigen hat sich seit dem Jahr 1975 verdoppelt; im Rauchen sind die deutschen Kids Europameister (wenigstens dort, wenn es im Fußball schon nicht klappt).


Schon Kinder haben inzwischen Alterskrankheiten, z.B. Diabetes Typ II, eine Form der Zuckerkrankheit die normalerweise erst bei alten Menschen auftritt.


Die krankheitsanfällige Jugend wird den Sozialstaat stark belasten. Wie sollen Menschen, die selbst krank sind, die Altersschwachen tragen? Viele lassen sich selber bis ins Erwachsenenalter im „Hotel Mama“ verwöhnen anstatt selbständig zu werden. Wir haben mehr Wohlstand als je zuvor, das sollte uns eigentlich glücklich machen, doch in Wirklichkeit macht es uns fett, krank und unselbständig. Gibt es noch eine Hoffnung für unsere Generation?


Trotz Wohlstand bleiben Tod und Krankheit ein Fluch für die Menschheit. Nahrung und Genussmittel werden missbraucht um sich das Leben angenehmer zu machen, doch die Studie zeigt, dass das ein Trugschluss ist. Der Mensch hat sich gegen Gott entschieden, seitdem gibt es Krankheit und Tod. Nichts kann sie beseitigen.


Mein Leben ist wertvoller geworden, seit ich erkannt habe, dass Jesus gekommen ist, um diesen Fluch auf sich zu nehmen. Deswegen starb er am Kreuz. Ich habe ihn persönlich kennen gelernt. Er sagt: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, [der] hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.“ (Johannes 5,24)




Quelle: Neue Zürcher Zeitung

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