Kein Antisemit oder Anhänger antisemitischer Ideen sollte auch nur einen Cent an Steuergeldern erhalten. Auch nicht der Hetzer Roger Waters (Ex-Pink Floyd).

Sollen sich Leute seine Musik anhören, die es schaffen sich nicht dann zu stören, dass sie von einem Antisemiten gemacht wird. Und von mir aus auch, Leute die es gut finden, von einem Antisemiten gemachte Musik anzuhören, weil sie selber Antisemiten sind. Aber dass sich ARD-Anstalten nun von ihm distanzieren, ist in der Tat absolut richtig. Diesem Antisemiten auch noch eine von öffentlichen Geldern bezahlte Plattform zu bieten wäre unerträglich. Es ist auch kein Zufall, dass gerade die britische Linke ihren Israelhass bis heute so kultiviert. Man projiziert den Phantomschmerz über den Verlust des Empires auf den uralten, immer tauglichen Sündenbock: die Juden. Das Versagen der Briten als Kolonialmacht wurde nie in einer breiten öffentlichen Debatte ehrlich aufgearbeitet. Bis heute wird stattdessen Lawrence-von-Arabien-Kitsch gepfegt.

“Deutschland war immer gut beraten, sich mit aller Entschlossenheit gegen Antisemitismus zu wenden. Denn beim Phänomen des Judenhasses geht es im Grunde nicht um die Politik Israels. Die Bedeutung dieses kleinen Landes, umringt von Feinden nah und fern, kann gar nicht so groß sein, dass selbst ein Unterhaltungskünstler wie Roger Waters sich derart gegen Israel verausgabt.

Die historische Feindschaft begründet sich auf der Tatsache, dass es sich um das auserwählte Volk Gottes handelt. Eine Identität, die dem Volk der Juden zu allen Zeiten viel Verfolgung eingebracht hat. So jedenfalls ist es in der heiligen Schrift über Jahrtausende dokumentiert, letztendlich auch koform mit der jüngsten deutschen Geschichtsschreibung. Warum sollte dies heute anders sein? Nur weil man hierzulande kaum mehr an den Gott Israels und der Christenheit glaubt?
Das nützt den Juden genau so wenig wie einem Europa, dass sich von seinen Wurzeln entfremdet.” Christopher.P

 

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