Kopftuch-Mädchen bei DFB-Spiel.

Ein Kopftuch-Mädchen unter den Einlaufkindern sorgt für Aufregung – Foto: Lenz/Facebook

„Dem entgegne ich, dass sich auch ein demokratischer liberaler Staat wehren darf, wenn es darum geht, dass jemand eigentlich die Demokratie abschaffen möchte, denn das Kopftuch ist eine Markierung des Mädchens oder der Frau, die darauf abzielt, die Frau auf ihr Geschlecht zu reduzieren. Weil sie eine Frau ist, hat sie sich zu verbergen. Eigentlich ist es ein Konzept, das nicht nur frauenfeindlich ist, sondern auch männerfeindlich, weil man damit suggeriert, dass die Männer sehr einfach zu verführen sind, keine vernunftbegabten Wesen, sondern nur triebgesteuert sind, und deshalb muss die Frau quasi den Preis dafür zahlen und sich unsichtbar machen“ (Saida Keller-Messhali, eine moslemische Frau)

„Lieber #DFB, das Tuch auf dem Mädchenkopf ist kein Symbol von #Religionsfreiheit und schon gar kein Ausdruck von #Toleranz! Oder von gelungener #Integration. Ein Kind mit #Kopftuch ist Missbrauch. Mädchen vorzuschreiben, ihre Haare und Haut zu verstecken, nimmt ihnen ihr Recht auf eine unbeschwerte Kindheit. Es nimmt ihnen ihr Recht auf #Selbstbestimmung über sich und ihren Körper. Sie werden in ihrem unschuldigen Alter zu Sexobjekten gemacht. Das ist ein #Verat an den Kindern – und unseren Werten!“

Diese kritische Anmerkung von Lenz wurde innerhalb von nur wenigen Stunden bereits zigfach geteilt und mit „Gefällt mir“ markiert. Der DFB hat sich bislang nicht zur Kopftuch-Debatte geäußert.

 

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