«Der Vater rannte ihm mit offenen Armen entgegen. Ein Freudenfest begann – das ist wunderbar. Diese Story beinhaltet vieles von meiner Geschichte. Ich hatte meinen Vater vergessen und verlassen.»
Bereits früh musste er ins Gefängnis wegen etlicher Raub- und Drogendelikte. Nicht weniger als zwölf Jahren sass Danny Trejo hinter Gittern. «Um zu überleben, musste ich kämpfen. Im Knast bist du entweder Jäger oder Beute. Als ich mit einem Stein einen Wärter traf, war ich reif für die Todeszelle.» Viel fehlte nicht und er wäre da gelandet. «Ich sass isoliert in einem der dunkelsten Löcher. Durch die Gnade Gottes – und nur durch die Gnade Gottes wurde ich gerettet.»
Danny Trejo erinnert sich: «Ich betete täglich zu Gott. Im letzten Moment wurde die Anklage fallen gelassen.» Im Gefängnis wurde sein Talent fürs Boxen entdeckt.
Nach verbüsster Strafe hielt er ein paar Vorträge über seine Vergangenheit. Bei einem davon sass ein Mitarbeiter eines Filmstudios im Publikum. Dieser bat ihn um die Mithilfe beim Film «Runaway Train».
Geplant war ein Einsatz als Statist, doch wegen seines Talents wurde ihm eine grössere Rolle beigemessen – der Rest ist Geschichte: Danny Trejo spielte in mittlerweile rund 200 Filmen mit. Jesus.ch
