Als ich aus der Psychiatrie heraus kam, lief erstmal soweit alles gut, aber nach Wochen rutschte ich arg ab – es fing mit Alkohol an, dann rauchte ich Marihuana, danach landete ich im Strip Club (das war damals mein zweites zu Hause), danach im Bordell, schluckte Pillen und konsumierte Speed. Als ich am nächsten Tag wach wurde, fing ich arg an, an mir zu zweifeln – Selbstmordgedanken über Selbstmordgedanken.
Ich rutschte so tief, daß ich Abschiedsnachrichten abgeschickt habe und schon genau den Plan hatte, wie ich mich umbringen werde – wenige Stunden davor kamen Nachts viele Fragen in mein Kopf, u.a “Wer ich bin” , “Woher ich komme” , “Was der Sinn des Lebens ist” und warum ich auf Selbstmordgedanken komme – und genau diese Frage stellte ich Google und landete auf verschiedene psychologische Seiten – hab mich durchgelesen, um ein Gesamtbild davon erfassen zu können. Einige der Seiten hatten Bibelverse eingeblendet, die mich total angesprochen hatten. Danach fragte ich Google, was die Bibel zu Alkohol, Drogen, Straßenleben etc. sagt und hatte meine Antworten bekommen – dies führte dazu, daß ich mir eine Bibel bestellte und im neuen Testament anfing zu lesen.
Ich bin die Evangelien durch, habe jeden Tag ca. eine Stunde darin gelesen und als ich im Johannesevangelium war, begegnete ich Jesus. Er öffnete mir die Augen, ich habe eine Liebe in mir zu spüren bekommen, die ich noch nie zuvor in mir hatte. Ich fiel auf die Knie, musste arg heulen, habe um Vergebung gebittet und er nahm mich direkt an. Danach legte er mir aufs Herz, meine Sünden aufzuschreiben und mich bei Menschen zu entschuldigen, die ich verletzt habe und damit fing ich an. Seitdem ich Jesus kenne, gibt es keinen Tag ohne hin. Ich danke ihm für alles. Er hat mich von Drogen, Alkohol, aus einer Gang, von Frauenmissachtung und von krimineller Musik weggezogen. Er hat mich neu gemacht.
2. Korinther 5:17Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!
