Die blonde Christine (16) und der dunkelhaarige Frank (19) sind seit August letzten Jahres ein Paar. „Unser erstes Mal war so wundervoll, da wusste ich dass es richtig war, acht Monate gewartet zu haben …“ sagt Frank und lächelt dabei seine Freundin liebevoll an. „Als wir beim Baden waren, und ich zum ersten mal ihren hübschen, üppigen Busen gesehen habe …“ Dann folgen zwei Seiten mit großformatigen Aufnahmen zweier wohlgebauter Teenager, die sich auf Satinbettwäsche räkeln und eine ausführliche Beschreibung davon, wie sie zum ersten Mal miteinander geschlafen haben. Dieses Ereignis war natürlich das schönste was ihnen jemals passiert ist. Und der flotte Frank schließt mit den Worten: „Seit diesem wunderschönen Tag wissen wir mit absoluter Sicherheit: Wir lieben uns!“ (Quelle: eine von Tausenden BRAVOs)
Mit diesem Bild vor Augen kann die eigene Sexualität und der eigene Körper eigentlich nur Frust erzeugen. Und dieses Bild vom idealen Körper und der immer funktionierenden Sexualität wird uns an allen Ecken und Enden verkauft. Jede Lifestyle-Zeitschrift bietet viel versprechende Artikel über die tollsten Sexabenteuer, die raffiniertesten Stellungen und die attraktivsten Körper. Zeitschriften, Filme und Werbung präsentieren dabei ein Bild der Sexualität, das heute als normal gilt. Mit den entsprechenden Aussagen der Zeitschriften kann dieses Bild der Sexualität klar umrissen werden:
| • | Es ist normal, wenn man zwischen 14 und 16 Jahren das erste Mal mit einem Partner schläft. |
• | Man braucht sich seines Körpers nicht zu schämen. Nacktbaden, Saunieren, FKK ist ok. |
• | Bei der Sexualität hat jeder das Recht ordentlich befriedigt zu werden. (bzw. wer das nicht kann, der ist frigide.) |
• | Jeder Körper sollte die Idealmaße haben, das allein ist schön. |
• | Öfter mal den Partner wechseln ist ok. Man muss ja seine Erfahrungen machen. |
Alle Zeitschriften spiegeln dieses Bild der Sexualität wider, ob es nun die führenden Jugendzeitschriften sind (BRAVO, Mädchen, Girl) oder etwas für die Yuppies und Szenetypen (PRINZ, Coupé), die Wochenendzeitschriften für Oma (Praline, Neue Revue), Papas heimliche Sünden (Playboy, lui oder Penthouse). Allein die Titelbilder drücken schon aus, worum es geht und was interessiert. Welchen unheimlichen Druck diese Erwartungen an einen Menschen stellen, wird eigentlich erst beim zweiten Hinschauen klar. Einfach zu sehen ist es auch, wenn man die BRAVO ein paar Seiten weiter hinten aufschlägt:
„Liebe + Sex + Zärtlichkeit: Was viele nicht zu fragen wagen!
| • | Melanie, 15: Seit drei Monaten gehe ich mit meinem Freund. Wir möchten jetzt miteinander schlafen. Die Pille nehme ich nicht … |
• | Sina, 16: Kann ich mein Jungfernhäutchen operieren lassen, denn ich muss Jungfrau sein? |
• | Heinrich, 17: Ich konnte sie nicht befriedigen, weil mein Penis zu klein und zu dünn ist. |
• | Melanie, 16: Ich habe im Schlafzimmer meiner Eltern einen Vibrator gefunden und … |
• | Maria, 15: Mein erstes Mal dauerte nur 15 Sekunden. Danach habe ich ihn nie wieder gesehen.“ |
„Rat & Hilfe vom Dr. Sommer-Team
Susi, 15: Schwanger durch Petting? Inge, 16: Ich bekomme nie einen Orgasmus. Ich habe bereits mit vier Jungen geschlafen, und kriege nur einen Orgasmus, wenn ich mich selber befriedige. Alle Ex-Freundinnen meines jetzigen Freundes bekommen einen Orgasmus, wenn er mit ihnen schläft. Bin ich frigide? Mona, 15: Nachdem ich mit meinem neuen Freund geschlafen habe, habe ich ihn auf der Straße mit seiner Ex-Freundin knutschen sehen. Er hat mich wie Luft behandelt.“
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Wenn man sein eigenes Leben mit den Darstellungen der Medien vergleicht, dann muss man über kurz oder lang frustriert sein, wenn man sich selbst einmal im Spiegel betrachtet. Wie die Fragen der Jugendlichen ausdrücken, kommt zu der erheblichen Unreife noch ein großes Potential an Unsicherheit und Angst.
Mit was für Wunschbildern müssen wir uns eigentlich messen? Woher kommt diese Festlegung was „normal“ ist? Es ist ganz hilfreich zu sehen, dass sich solche Vorstellungen in kurzen Zeiträumen entwickeln. Die Vorstellung der „Freien Liebe“, des „Erfahrungen-Sammelns“, bis man in die Ehe eingeht, wäre vor 30 Jahren noch undenkbar gewesen. In den Anfängen der Sechziger Jahre war so etwas total verpönt. Schaut euch mal einen alten Schwarz-Weiß-Film aus dieser Zeit an, und beobachtet welche moralischen Vorstellungen da hoch gehalten werden. (Heinz Rühmann-Filme, Sissi-Filme, Heimat-Filme). Die heutige Vorstellung von freier Sexualität ist eine ziemlich kurzfristige, unreife Form. Die Folgen dieser Anschauung sehen wir nun in allen Schattierungen in fast jedem Lebensbereich:
Hat man vor zehn Jahren noch selten einen blanken Busen im Fernsehen gesehen, so muss man heute nur nach 23h einen privaten Fernsehsender einschalten (dann sind rechtlich Sendungen ab 18 Jahren erlaubt), und schon sieht man Dutzende von Paaren, die sich im Liebesrausch am Strand paaren. Was in Sendungen wie „Liebe Sünde“ und „peep“ diskutiert wird, ist für höchstens 1% der Zuschauer Realität in ihrem privaten Alltag. Sado-Maso, Fetischismus, Intimpiercing, Swingerclubs, Gruppensex, Männer werden Frauen, Frauen werden Dominas … und all das hält langsam Einzug und verändert unser Denken.
Soft-Pornos werden Alltag, Nachrichten über sexuellen Missbrauch von Kindern nehmen zu, Jugendzeitschriften leisten eine sehr detaillierte Aufklärungsarbeit, Videotheken bieten eine große Auswahl an billigem Sex für Zuhause, und neben Shopaholics und dem Workaholic hat sich auch der Sexaholic auf die Beratungsbank der Psychotherapeuten begeben. Heirat von Homosexuellen, Sexurlaub in Bangkok – alles ist heute möglich. Wenn alle Welt den Umgang mit der Sexualität in dieser Form befürwortet, dann muss das aber noch lange nicht heißen, dass es so (für mich) gut ist. Die Früchte ernten wir langsam, wenn Sexualdelikte zunehmen, wenn junge Mädchen abtreiben lassen, weil sie keinen verantwortungsvollen Umgang mit der Sexualität gelernt haben und z.B. ein verantwortungsloser junger Mann sie im Stich gelassen hat.
Alles Lüge? Nicht alles, aber viel!
Und nirgendwo wird soviel gelogen wie auf dem Gebiet der Sexualität (höchstens vielleicht in der Politik). Wenn Menschen von ihrer Sexualität erzählen, dann sind Zeiten und Zahlen plötzlich sehr objektive Werte. Ein Beispiel: Martin Luther hat einmal auf die Frage wie oft er in der Woche mit seiner Frau schlafe geantwortet: „In der Woche zwei bis vier, schadet weder ihm noch ihr.“ Anscheinend hat diese Frage in allen Zeiten die Gemüter erhitzt. Diese Frage wird in der Tat von jeder zweitklassigen Zeitschrift irgendwann gestellt und beantwortet. Der Fernseh- und Radiomoderator Andreas Malessa hat diese Frage mal genauer unter die Lupe genommen.
Wie ist es wirklich?
Wird ein junges, gut aussehendes Ehepaar dem Moderator ins Gesicht sagen: „Wir haben schon seit vier Monaten nicht mehr miteinander geschlafen?“ Bei solchen Statistiken wird geflunkert was das Zeug hält, wenn es die Sexualpraxis angeht. In der Regel läuft alles halb so aufregend und halb so oft wie alle erzählen. Und bei Jugendlichen ist das garantiert auch der Fall. Trotzdem lassen wir uns von solchen Aussagen einen Frust aufschwatzen, den wir gar nicht zu haben bräuchten. Tatsache ist, dass an der Universität massenhaft junge Männer herumlaufen, die mit fast 30 Jahren noch keinen Partner hatten und die zutiefst frustriert sind, weil sie glauben, der Zug sei für sie abgefahren. Von wegen es sei normal mit 14-16 zum ersten Mal mit einem Partner zu schlafen.
Warum überlegen wir nicht selbst einmal was gut für uns ist, anstatt nachzuplappern und nachzuleben, was andere uns erzählen. Vor allem, wenn sie schlechte Erfahrungen damit gemacht haben. Es erfordert halt einigen Mut und Widerstand gegen den Strom der heutigen Zeit zu schwimmen.
God ’n’ Sex
Entgegen der Offenheit der Umwelt gelten Christen in Sachen Sex schon seit langem als besonders verklemmt, moralisch und verneinend. Ist Gott so sexfeindlich wie seine Anhänger scheinen?
Wo ist das Problem?
Gott ist ein sex- und lustfreundlicher Gott. Alles andere kann nicht stimmen. Und je bibeltreuer wir sind, je konservativer wir argumentieren, um so weniger kommen wir um die Wahrheit herum: Wenn wir glauben, dass Gott die Menschen liebt, sie bewusst geschaffen hat und uns von Mutterleibe an so gewollt hat, dann hat er uns mitsamt unserer Sexualität, mit Lustgefühlen und Sehnsucht, mit klopfendem Herzen und roten Ohren gewollt. Er hat nicht nur zugelassen, dass erotische Gefühle, Sehnsucht, romantische Gefühle von einem Partner für uns so wichtig sind, er will das, er gönnt uns das, schenkt es uns. Wer an Sexualität immer nur mit einem schlechten Gewissen denkt, der beleidigt Gott, den Schöpfer und Erfinder auch dieser Gabe. Doch Gott hat uns alle Zutaten dazu gegeben: Genug Verstand, um die Sache auszubalancieren, Leidenschaft, Kreativität und Phantasie, damit aus purem Körpersex Erotik und Liebe werden kann. Damit sich die Spannung erhält, die Tage bunt und die Träume lebhaft bleiben und alte Liebe jung.
Also ist alles was zwei Menschen in Liebe miteinander tun gut, gewünscht und beabsichtigt?
Oder wo ist das Problem? Das Problem sieht man eben um sich herum in den Zeitschriften, im Kino und im Bekanntenkreis. Statt Liebe und einem verantwortungsvollen Umgang mit diesem wundervollen Geschenk sehen wir nur den billigen Verschnitt: schneller Sex, „Liebe“ zum Kaufen, missbrauchte Kinder und ausgebeutete Frauen. Das Geschenk Gottes wird immer durch dasselbe bedroht: Egoismus, Ungeduld, „Haben wollen“ und nicht Geben.
Wir Christen wissen auch woher das kommt: Der Sündenfall, die Trennung des Menschen von Gott hat aus dem schönen Geschenk Sexualität ein kompliziertes Geschenk gemacht. Gott hat uns alles dazu geschenkt aber wir können nicht mehr damit umgehen. Was eigentlich zum gemeinsamen Glück gedacht war, wird oft Selbstbefriedigung, Leid, Schmerz und Zerbruch. Wir sind raus aus dem Paradies und wollen selbst bestimmen. Ein Sexsüchtiger oder ein verklemmter Neurotiker habe ein ähnliches Problem: wir können nicht mehr umgehen mit diesem Geschenk. Und so sieht es in unserer Umwelt dann auch aus.
Miteinander schlafen vor der Ehe?
Um zunächst etwas klarzustellen: Wortwörtlich steht in der Bibel nicht: „Ich aber sage euch, schlafet nicht miteinander, bevor ihr verheiratet seid“. Wenn man aber die Bibel mit offenem Herzen liest und nicht nur seine Meinung bestätigt hören will, kann man doch eine eindeutige Antwort finden. Gott hat uns in seiner großen Liebe Regeln und Hilfen gegeben, damit unser Leben auch in diesem Bereich Erfüllung findet. Er will uns nicht ärgern, uns Hürden in den Weg stellen oder uns den Spaß verderben. Und Gottes Regeln sind gar nicht schwer:
Ein Mann und eine Frau, ein Leben lang
Zwei Leute finden sich, machen die Sache öffentlich, heiraten, ziehen zusammen, stellen ihre Beziehung unter den Segen Gottes und werden und sind dann ein Fleisch und schlafen miteinander. Das Neue Testament geht durchgängig von diesem einen Bild aus und Ausnahmen sind nicht zu finden. Und dann ist auch eigentlich eindeutig:
„Wenn sie sich aber nicht enthalten können, so sollen sie heiraten; denn es ist besser, zu heiraten als [vor Verlangen] zu brennen.“ (1. Korinther 7,9)
Miteinander schlafen gehört in die Ehe. Anders macht auch Jesu Verhalten der Ehebrecherin gegenüber keinen Sinn (Johannes 8,3-11). Die Liebe Gottes gibt uns Kraft vor und in der Ehe wirklich Liebe zu leben.
Wie gehen wir aber mit diesem Thema um?
Wer ist schon gerne Sünder, und vor allem konkret bei diesem Thema? Also wehren wir uns und versuchen Gottes Rahmen etwas weiter zu interpretieren. Und es ist ja auch tatsächlich nicht einfach Gottes Vorstellungen gegen den Trend zu leben, besonders da, wo die Christen sich auch nicht einig sind. Bevor ich dann Sünder bin, definiere ich lieber die Sünde weg.
Gott will uns doch mit dieser Regel nicht quälen, sondern möchte, dass wir mit seinem Geschenk eine große Freude haben. Wenn wir uns Gottes Führung und Hilfe bei der Berufswahl oder einer Klassenarbeit oder der Führerscheinprüfung wünschen, warum sollte er dann für Sexualität nicht kompetent sein? Wir können als Christen diese Entscheidung nicht an Jesus vorbei treffen. Sexualität schaltet sich auch nicht erst in der Ehe ein. Ich mache Erfahrungen mit Freundschaft, Verliebtheit und tausche erste Zärtlichkeiten aus. Wir sind auch in der Sexualität Lernende. Es ist gut vorsichtig und langsam damit umzugehen. Schon am Anfang der Bibel steht: „Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen und sie werden zu einem Fleisch werden.“(1. Mose 2,24)
Hier ist der Geschlechtsverkehr schon eindeutig in den Bereich der Ehe verwiesen, denn man beachte die Reihenfolge:
| 1) | Verlassen: |
| 2) | Anhangen:Eingebunden sein in die unzertrennliche Gemeinschaft der Ehe. |
| 3) | Zu einem Fleisch werden: Körperlich und seelisch ganz zusammen gehören und auch zusammen schlafen. |
Der Evangelist Theo Lehmann hat zur Sexualität mal gesagt: „Für jede Gabe hat Gott einen bestimmten Aufgabenbereich, z.B. Die Nase ist zum Riechen und die Füße zum Laufen und nicht umgekehrt. Auch für die Sexualität hat Gott einen Bereich vorgesehen, das ist die Ehe. Alles was sich außerhalb dieses Bereiches abspielt, ist nicht im Sinne des Erfinders. Ein Beispiel: Du spielst vielleicht gerne Fußball. Na klar kannst du bei euch im Hinterhof mit einer Blechbüchse herumspielen. Nur ist das eben kein Spiel, das ist Geholze. Außerdem musst du immer befürchten, du haust eine Scheibe ein. Für ein richtiges Fußballspiel gibt es einen extra Platz. Dort kann das Spiel laufen. Da macht es Spaß. So ist es auch mit dem Sex. Na klar kannst du Liebe machen, auf die Schnelle, im Gebüsch, auf dem Heimweg vom Kino. Immer mit der Angst, dass ihr erwischt werdet oder dass ein Kind entsteht. Schon ein kleines bisschen Angst verdirbt den Spaß an der Sache. Das ist eben Geholze und hat nichts mit dem zu tun, was Gott dir gönnt und sich für dich ausgedacht hat.“
Wenn Gott uns Ratschläge gibt, wie wir mit seinem großen Geschenk Sexualität umgehen sollen, dann gibt er sie wie auch sonst immer mit viel Liebe und Weisheit.
Cae Gauntt, eine bekannte christliche Musikerin hat zu diesem Thema gemeint: „Zuerst gebe ich euch zwei Gedanken einer sehr weisen Frau (meiner Mutter) weiter. Sie sind an Frauen gerichtet, weil wir sowieso immer die meiste Verantwortung zugewiesen bekommen:
1. Schlafe nur mit einem Mann, wenn du bereit bist, ihn den Rest deines Lebens als den Vater deiner Kinder zu haben. Wenn du dir das zu Herzen nimmst fallen fast alle potentiellen Fehlschläge flach!
2. Deine Jungfräulichkeit kannst du nur einmal verschenken. Wie schade, wenn du zu eilig das schönste Hochzeitsgeschenk der Welt kaputtmachst.
Ich finde, dass diese Tipps Jungs genauso viel zu sagen haben. Wenn du die Bibel einmal hinsichtlich dieser Frage untersuchen willst – hier die wichtigsten Bibelstellen in Sachen Sex:
| • | 5. Mose 22,13-29 |
| • | Sprüche 5,15-21 |
| • | Matthäus 5,27-32 |
| • | 1. Korinther 6,9-20 |
| • | Kolosser 3,5-8 |
| • | 1. Thessalonicher 4,3 |
| • | Matthäus 19,4 |
| • | Galater 5,19-21 |
| • | Epheser 5,5 |
| • | Hebräer 13,4 |
Zur Bedeutung von Sex
Jetzt vielleicht noch etwas zur Bedeutung von Sex in der Diskussion: Die Bibel sagt mehr über „arm und reich“ aus, als über „Sex, oder keinen Sex vor der Ehe“. Wer hat mehr gesündigt: Herr Müller, der sein Leben lang als egoistischer Geizkragen den Geldbeutel nicht aufgekriegt hat, oder Franz und Susi, die bald heiraten wollen, sich treu sind und miteinander geschlafen haben, weil sie es nicht mehr ausgehalten haben. Viele Christen finden das letzte schlimmer, doch die Bibel nennt Ehebrecher und Habgierige in einem Atemzug. Wir sollten das Thema Sexualität nicht zu sehr hochspielen, auch wenn es uns viel beschäftigt. Wir sollten halt klar machen, dass Sexualität etwas sehr kostbares ist, mit dem man nicht gedankenlos herumspielen sollte und das man nicht einfach ausprobieren darf. Es hat auch etwas mit Verantwortung zu tun, und man sollte deshalb vorher klären, was man im Falle einer Schwangerschaft tut. Wenn die Bibel von Liebe und „den anderen höher als sich selbst achten“ spricht, dann passt dazu eben „kein hier mal befriedigen“ und „da mal ausprobieren“.
Das gilt vor und in der Ehe. Das biblische „Nein“ zum vorehelichen Geschlechtsverkehr ist nicht Gesetz, sondern Evangelium, d.h. Gott der Vater, der weiß, was gut ist für seine Kinder, möchte denen, die den Lebensweg der Ehe gehen, optimale Startbedingungen für eine lebenslange, erfüllende und schöne Partnerschaft geben. Das „Nein“ zu Sex vor der Ehe ist für andere Menschen sicher Schwachsinn, und viele werden den Kopf schütteln, aber Gott weiß einfach besser was gut für dich ist.


hoffe nicht, dass bei euch der spruch zutrifft:
“Früh gefreit, bald bereut. ”
wir sind da ganz und gar nicht deiner meinung und da haben wir gott auf unserer seite. echte liebe und sex benötigen chrarterliche reife und eine echte grundlage, die ehe. jeder vogel baut ein nest, bevor er ein ei legt.
wer sich nicht trauen lässt, der traut dem anderen eben nicht.
aber du wirst es selber erfahren.ich wünsche euch eine dreierbeziehung. darum holt jesus ins boot und richtet euch nach ihm aus.
mit gott im boot bleibst du immer über wasser.
ali
Früher Sex ist nicht gleich schlecht…
Hallo!
Ich bin seit 10 Jahren mit meinem Freund zusammen!
Mit 15 hatten wir unseren ersten Sex und das war ok, denn wir liebten uns und lieben uns noch immer.
Auch ohne eine Heirat sind wir glücklich. nur weil ihr daran glaubt( Ehe), muss es nicht für jeden so sein!
Wir wollen auch in Zuckunft nicht Heiraten, da das nur vor dem Staat was wert ist, nicht aber für uns privat!
Tja, iht werdet das natürlich anders sehen, kommt aus euren Denkweisen genausowenig frei wie ich! 😉
260 Millionen Porno-Seiten geistern durch das Netz
Die Zahl pornografischer Seiten im Internet ist auf 260 Millionen gestiegen. Dies geht aus einer Studie des US-amerikanischen Internet-Filter-Unternehmens N2H2 hervor, Die Ausbreitung der Seiten führt zu einem wachsenden Bedarf an Filter-Lösungen, um Schulen, Arbeitsplätze oder Regierungsbehörden von den unerwünschten Netz-Inhalten abzuschirmen.
Während N2H2 1998 rund 14 Millionen Porno-Seiten registrierte, hat sich die Zahl derzeit um das 20-Fache gesteigert. Beispielsweise lässt sich durch die Suchmaschine Google leicht feststellen, wie präsent die Sex-Seiten im Netz sind. Bei Eingabe von “xxx” erscheinen über 76 Millionen Seiten, beim Wort “porn” sogar über 80 Millionen Seiten mit eindeutigen Inhalten. Der Anstieg ist durch die Vermarktung der Internet-Pornografie zu erklären. Potenzielle Kunden sollen vor allem durch weite Verbreitung gewonnen werden. Viele Internet-Surfer stossen dadurch zufällig auf die Angebote.
Eine Studie der US-amerikanischen Kaiser Family Foundation hat ergeben, dass besonders viele Minderjährige mit zweifelhaften Seiten in Kontakt kommen. Rund 70 Prozent der jugendlichen Surfer geraten aus Versehen auf pornografische Seiten, weil sie sich beispielsweise um einen Buchstaben vertippt haben. Oft lauten die Porno-Domains ähnlich wie harmlose Seiten. Hinter Teltubbies.com oder Bobthebiulder.com verstecken sich keine Kinder-Idole, sondern dubiose Anbieter. Da es immer schwieriger wird, unerwünschte Seiten zu umgehen, steigt die Nachfrage nach Filter-Software. N2H2 bietet für Unternehmen eine Datenbank, die pornografische Inhalte umfassend abschirmen soll.
Der auf der selben Technologie basierende Filter für einzelne PCs oder Netzwerke des christlichen Anbieters Surfonthesafeside ist unter http://www.porno-frei.ch/hilfestellungen/surfonthesafeside.php erhältlich.
Quellen: pte online, Livenet
Will auch mal mienen Senf abgeben 😉
Also eigentlich muss ich diesem Artikel voll und ganz zustimmen. Wer kann bei irgendwelchen Fetischen, irgendwelchen Sado-Maso Sexpraktiken oder ähnlichem von Liebe sprechen? Es ist wirklich traurig, wie die Medien die Liebe, meiner Meinung das größte Geschenk Gottes („Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei – aber die Liebe ist die größte unter ihnen“ – 1.Korinther 13,13), behandeln. Im Fernsehen und in den Zeitschriften geht es nur noch um eins: möglichst viel Sex – und das am besten schon mit 14. Da ist es auch kein Wunder, dass die Scheidungsraten immer höher steigen. Wer kann denn schon in einer Ehe glücklich werden, wenn man vor der Ehe schon 20 andere Partner hatte und mit diesen auch schon Sex hatte. Da ist es kein Wunder, dass Menschen für den nächsten sexuellen Kick zu sehr, sehr fragwürdigen und teilweise einfach nur noch widerlichen Sexpraktiken greifen. Deswegen denke ich man sollte bis zur Ehe warten, und wenn man wirklich schon etwas länger zusammen ist, sich sicher ist das man den richtigen Partner hat und es nicht mehr aushalten kann, warum dann nicht heiraten? Muss ja nich unbedingt die riesen Fete sein (obwohl man so eine Hochzeit im Normalfall ja nur einmal im Leben feiert).
Ich meine mit Sex ist es wie mit jedem anderen Geschenk. Wenn man immer gleich alles bekommt, was man sich wünscht, dann machen die Sachen, die man sich gewünscht hat sehr schnell keinen Spaß mehr und das Leben wird nur noch langweilig. Wenn man aber auf eine Sache sehr lange warten muss, dann freut man sich tausendmal mehr auf diese Sache.
Aber in einer Sache, kann ich dem Artikel nciht zustimmen: Die Sache mit dem FKK, Sauna oder was auch immer.
Ich denke man muss sich nciht wegen seinem Körper schämen. Denn schließlich hat uns Gott doch alle wunderbar geschaffen. Klar, finden wir Menschen nciht jeden Menschen schön, aber wenn wir alle gegenseitig so dermaßen scharf aufeinander wären, dann wäre das Sex-Problem glaube ich noch sehr viel größer 😉
Aber ich denke nicht, dass man sich vor seinem Körper schämen muss. Klar, mann sollte nicht so Exhibitionisten like nackt durch die Stadt gehen und auch nich gerade zum FKK Strand um sich aufzugeilen, aber wenn man z.B. in die Saune geht oder mal Nachts nackt ins Meer oder in nen See springt, finde ich das noch nich sehr schlimm. Klar, man muss immer darauf achten, warum man jetzt irgendwo nackt ist…wenn man jetzt mit Absicht immer nackt durch die Wohnung läuft, nur damit die heiße Nachbarin dein “mörderisches” **** sieht ist das bestimmt nich sehr nach gottes sinn. wie überall muss man auf seine gedanken und absichten aufpassen.
aber wenn ein mensch sich halt nicht so gerne nackt anderen gegenüber zeigt, ist das selbsverständlich auch ok und deswegen ist keiner frigide oder verklemmt…muss halt jeder mensche selber wissen.
wer sein sünde bekennt, dem wird vergeben. 1.joh.1,9
ali
Was ist wenn…
…man mit einem Mädchen schläft, und erst danach zum Glauben kommt?
Ja, heute werden gerne Kompromisse eingegangen, um Christsein gesellschaftsfähiger zu machen.
Da passt das ‘ach so böse’ Wort “Sünde” nicht mehr in unseren Wortschatz.
Nur wird dabei eines übersehen: Warum eigentlich musste Jesus für uns sterben?! ..
Wenn der Mensch nicht ‘schlecht’ ist, wenn der Mensch vielleicht nur Opfer seines Umfeldes ist, in welchem er aufwuchs, DANN kann Jesus einpacken, nach Hause gehen. DANN ist das Kreuz überflüssig.
Fatal!
fabi
…definiere ich lieber die Sünde weg…
Das hab ich gestern noch vergessen zu schreiben:
“Wer ist schon gerne Sünder, und vor allem konkret bei diesem Thema? Also wehren wir uns und versuchen Gottes Rahmen etwas weiter zu interpretieren. … Bevor ich dann Sünder bin, definiere ich lieber die Sünde weg.”
Dieser Abschnitt ist auch voll wichtig und die Realität ist echt traurig! Wieso versuchen so viele leute- christen- es sich so einfach wie möglich zu machen und lassen sich nicht auf Gott ein? Was klipp und klar in der Bibel steht, das können wir menschen nicht einfach abwerten, wegstreichen, relativieren! Wo nehmen wir uns das Recht her so was zu machen? Gott weiß doch am besten Bescheid und weiß, was für uns gut und schlecht ist, da als mensch einfach anzukommen und zu sagen: “das ist doof, das streich ich weg” ist doch total hirnrissig!
Ich wünsche mir, dass Jesus mir das zeigt, wenn ich anfange, seine Regeln in Frage zu stellen und Sachen nicht mehr als Sünde anzusehen, damit ich tun und lassen kann, was ICH will und nicht was ER will!
Vielen Dank für Deine Worte.
Ermutigend zu sehen, dass es noch Leute gibt, die Gott vertrauen!
Gott segne Dich!
fabi
Super!!!
hey,
ich finds echt cool, dass ihr den Artikel geschrieben habt! Es ist wirklich schade, wie viel Menschen über Sex denken- entweder “Sex ist böse” oder “alles frei ausleben…macht Spaß…keine Regeln notwendig.
Ich kann euern Artikel voll unterstreichen!
Mit fast 23 hab ich noch nie nen Freund gehabt und wurde noch nie geküsst oder sonstewas. Das ist auch gut so, denn ich möchte den Mann, den Gott für mich ausgesucht hat und nicht irgendeinen, nach dem mir grad ist. Ich hätte bestimmt schon lange jemanden finden können und mit x Männern ins Bett springen, aber ich will nach dem leben, was Gott sagt, er hat den Überblick und weiß was gut für mich ist und zu welchem Zeitpunkt was dran ist!
Danke, dass ihr so offen über das Thema geschrieben habt und klipp und klar gesagt habt, was Sache ist!