“Die ersten Flakhelfer rücken am 15. Februar 1943 ein – drei Tage bevor Goebbels in seiner Sportpalast-Rede den “totalen Krieg” ausruft. Die Schüler gelten als effektive Soldaten, intelligent und einsatzfreudig. Die vorgeschriebenen 18 Stunden Unterricht pro Woche fallen meist aus. Als einzige Fremdsprache gibt es ohnehin nur Latein. Stattdessen beherrschen die Flakhelfer schnell Radar und Ballistik.
Nach rund vier Wochen Grundausbildung werden die Jugendlichen meist selbst an der Waffe eingesetzt. Später werden auch Mädchen als Nachrichten-Helferinnen herangezogen. Zudem bedienen und reparieren die so genannten Blitzmädel Suchscheinwerfer, mit denen sie nachts feindliche Bomber für den Abschuss anleuchten.
Im Kampf werden viele Jugendliche traumatisiert. Tiefflieger rasen über die Flak-Stellung. Gewaltige Bomberformationen greifen bald auch tagsüber an: “Dann kamen sie wie Kraniche, in einer Formation in etwa 7.000 Meter Höhe, die fliegenden Festungen, wie sie genannt wurden”, erinnert sich Johannes Heising, der als Flakhelfer 1943 den großen Bomber-Angriff auf Münster erlebt. “Und dann hörten wir das Rauschen der Bomben, die Detonationen, wir sahen Rauch.” Wird eine Flakstellung von Bomben getroffen, gibt es kaum eine Überlebenschance. Ganze Schulklassen werden ausgelöscht. Wie viele Flakhelfer insgesamt getötet werden, ist nicht bekannt.” Wdr.de/Stichtgag
Erinnert an die schrecklichen Zwangsrekrutierungen des augenblicklichen Krieges in der Ukraine. Eins hat die Kriegsberichterstattung bei uns offensichtlich schon geschafft: seine Brutalität in die Köpfe all der plötzlich rüstungsbegeisterten Ex-Pazifisten zu pflanzen. Auch die Sprache und wird schon rüder und die Akzeptanz anderer, pazifistischer Haltungen nimmt rapide ab. Sind wir jetzt auch Flaghelfer der Kriegstreiber? Was ist aus dieser unserer Welt geworden?
Wie anders ist da die erlösende und befreiende Botschaft Jesu. Beim diesjährigen Super Bowl wurde dieser Spot mit der Botschaft des Herrn geschaltet. Gegen Spaltung und Hass:
