22.Sept.2011 – Papst Benedikt XVI. beginnt seinen ersten Staatsbesuch in Deutschland.

Lieber Katholik,

ist Dir schon einmal aufgefallen, dass sich der Papst Heiliger Vater nennen lässt, obwohl sich niemand Vater nennen soll (auch Papst heisst “Papa” – also Vater, und der Begriff “Heiliger Vater” ist so ehrfurchtsvoll und erhaben, dass er nur Gott, dem Vater, zusteht)?

Und dann noch die Geschichte mit dem Fegefeuer. Da wird die Makkäbäerbücher angeführt. Es handelt sich dabei um Bücher, die eigentlich nicht in die Bibel gehören und erst 1536 nach dem Konzil von Trient von der katholischen Kirche in ihre Bibeln aufgenommen worden. Damit macht die katholische Kirche ein sehr gutes Geschäft. Für fünf Euro kann man eine Messe für seine Verstorbenen lesen lassen. Wenn dies in Deutschland nur 100 000 Katholiken einmal im Jahr tun, dann kommen so 500 000 Euro zusammen für Messen, die ansonsten auch gelesen würden, wenn auch nicht für die Toten. Ein sehr gutes Geschäft also. Allerdings nützt es den Toten nichts, denn wenn wir uns nicht hier auf der Erde für Jesus entscheiden, wenn wir Ihn nicht als ganz persönlichen Retter und Erlöser annehmen, dann sind wir auf ewig verloren, wenn wir Ihn haben, dann sind wir auch ohne Messen gerettet.

Was den Heiligenkult anbetrifft: Wir sollen die Toten nicht befragen, ihre Geister nicht beschwören und uns nicht an die Beschwörer wenden; das Alte Testament hat Totenbeschwörungen unter Todesstrafe gestellt!

Maria als Miterlöserin? Jesus sagt: “Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben …!” Und: “Wer an mich (!) glaubt, der hat das ewige Leben!” Kein Wort von Seiner Mutter als Miterlöserin!

Maria als Mittlerin? “Wir haben nur einen Mittler, den Menschen Jesus Christus …” So steht es im Timotheusbrief. Also nix mit Heiligen, die für uns beten können, also nix mit Maria als Mittlerin.

Jesus hatte Halbgeschwister, womit Maria im biologischen Sinne niemals immerwährende Jungfrau sein kann.

Maria und sündlos? Warum hat sie dann Gott als ihren Retter und Erlöser gepriesen? Warum hat sie nach Jesu Geburt Tauben als Sühnopfer dargebracht? Ziemlich sonderbar. Womit die “Unfehlbarkeit” des Papstes in Glaubensfragen widerlegt sein dürfte.

In der Kirchengeschichte hatten Päpste oft genug mehrere Liebhaberinnen und auch Kinder, also ausserehelichen Geschlechtsverkehr, was nicht nur gegen den Katechismus der kath. Kirche, sondern auch gegen die Bestimmungen über Sexualität in der Bibel verstösst. Mit der Unfehlbarkeit in Moralfragen der Papstes scheint es demzufolge auch auch nicht sehr weit her zu sein.

Sonderbar ist auch, dass die Piusbruderschaft – eine Vereinigung von Priestern um Lefebvre, die das Zweite Vatikanum nicht anerkennen – die kath. Kirche immer noch als die allein seligmachende ansehen, während Papst Johannes Paul II alias Karol Woytala in Assissi Gebetstreffen auch mit heidnischen Kulten, mit Moslems, Hindus usw. durchführte. Johannes Paul II küsste den Koran und behauptete sogar, die Moslems hätten denselben Gott wie die Christen. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Lehmann, nennt jeden Christen einen defizitären Bruder, wenn dieser nicht zufällig – noch – der rom.-kath angehört, während er Moslems zu neuen Moscheen beglückwünscht und sagt, Allah im Koran und der biblische Gott seien identisch. Es gibt in kath. Kreisen – und bedauerlicherweise auch in protestantischen – immer mehr Theologen, die eine Ökumene anstreben mit Moslems. Sie sprechen von Dialog, aber nicht von einer wirklich christlichen Mission. Selbst die Mission unter Juden, die noch nicht an Jesus glauben, wird als “Holocaust mit anderen Mitteln verunglimpft.

In ihrer Geschichte hat die katholische Kirche wiedergeborene Christen immer wieder verfolgt. Sie hat auch bis 1940 ihren Gläubigen verboten, die Bibel zu lesen.

Das Lehramt, das ein kath. Priester innehat, ist ebenfalls ein Machtinstrument: Indem man dem Priester eine Mittlerrolle zugesteht, indem man die kath. Gläubigen dadurch praktisch entmündigt, möchte man sich vor Kritik schützen. Man setzt sogar die Traidtion höher an als die biblische Lehre.

Laut katholischer Kirchenlehre kann niemand wissen, ob er in den Himmel kommt. In der Bibel heisst es: “Dies aber schrebe ich Euch, damit Ihr wisst, dass Ihr gerettet seid!”

Das alles sollte ein Katholik bedenken.

MfG
Markus Kenn

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