Axel Springer verstarb am 22. September 1985

Für mich ist das Überleben des jüdischen Volkes und der Wiederaufbau des Staates Israel der Beweis, dass Gottes Versprechen in der Bibel sich erfüllen.
Axel Springer

Sein Ende:

Letzter Auftritt. Im 19. Stock der Kochstraße tagt der neue Aufsichtsrat. Dem 73-jährigen Springer geht es miserabel. Hand in Hand mit seiner Frau kommt er in die Bibliothek. Er hält eine kurze Rede, zittert, muss sich an der Stuhllehne festhalten, trinkt einen Schluck Champagner auf das Wohl der Herren und des Hauses und verabschiedet sich von jedem. Das war am 4. September 1985.

Knapp drei Wochen später stirbt Axel Springer im Martin-Luther-Krankenhaus in Berlin. Seine Frau ist bei ihm. Sie hat die Kalenderlosung für den Tag mitgebracht: Du bist die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe. Sie weint, und er tröstet sie. Es gehe ihm doch gut. Er friere nicht, habe keine Schmerzen. Es könnte nicht besser sein, sagt er. Es sind seine letzten Worte.

Birgit Lahann/Stern.de

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