29. Juli; der 125. Todestag des großen Malers Vincent van Gogh.

„Einer der atemberaubendsten Zusammenflüsse zwischen Kunst und Verkündigung findet sich bei Vincent van Gogh, wird der Autor Brian Nixon bei «Assist News» zitiert. Viele kennen den Maler als brillant und zu wenig anerkannt. Vielen dürfte jedoch bislang unbekannt gewesen sein, dass er eine grosse Leidenschaft für Jesus Christus hatte und sich danach sehnte, in die Fussstapfen seines Vaters zu treten; Dorus van Gogh amtete als Pastor.

Unter anderem besuchte er während seiner Zeit in London die Gottesdienste von Charles Spurgeon, dessen Predigten er überaus mochte. Bei seinen Recherchen stiess Brian Nixon auf verschiedene Hinweise, dass der begnadete Maler ein grosses Herz für Christus und die Verkündigung hatte.

Er sang und predigte

Wenn van Gogh in England arbeitete – zunächst im Kunstladen seines Onkels und später als Lehrerassistent – ging er nicht nur in Spurgeons Gemeinde, sondern er evangelisierte auch. Sein Wunsch sei gewesen, in «Einfachheit» und «aus ganzem Herzen» das Wort Gottes weiterzugeben. Van Gogh predigte in der Methodisten-Gemeinde in Richmond. Zwei seiner Biografen beschreiben, dass Vincent mit einem Gebet begonnen habe: «Abba, Vater, in deinem Namen ist unser Anfang…» Dann habe er zu einem Text aus den Psalmen gelehrt.

Mit seinen Studenten habe er zudem morgens und abends im Bibelstudium Choräle gesungen. Van Gogh wird zudem zitiert: «Die Bibel ist mein Trost und meine Unterstützung im Leben. Es ist das wunderbarste Buch, das ich kenne.» Er las täglich in der Schrift.

Leidenschaftlicher Nachfolger

Später in Paris habe er sonntags gleich in mehreren Gemeinden Gottesdienste besucht. An seiner Wand habe ein Gemälde gehangen, auf dem Jesus dargestellt war. Zudem sei der ganze Raum mit biblischen Bildern dekoriert gewesen.

Trotz Depressionen war der Maler ein leidenschaftlicher Nachfolger von Christus. Brian Nixon: «Van Gogh wirkte durch seine Kunst. Für mich ist van Gogh ein missverstandener Diener Gottes.» Jesus.ch

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