78 Jahre Israel: Wäre die Welt ohne Israel ein besserer Platz?

“Es hat nie einen palästinensischen Staat gegeben, niemals existierte ein „People of Palestine“. Die 140 bis 145 Staaten, die einen „State of Palestine“ anerkennen, erliegen einer Fata Morgana. Sie verdrängen, dass in allen Verträgen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von der Balfour-Deklaration 1917 bis zum UN-Teilungsplan 1947 ausschließlich von Juden und Arabern (Jews and Arabs) die Rede ist. Erst nach mehreren verlorenen Kriegen und Terrorperioden, kamen die Feinde Israels in den 1960er Jahren auf die aus ihrer Sicht zweckdienliche Idee, Araber aus der Region „People of Palestine“ zu nennen.

Der Zweck war und ist eine Front aufzubauen, die zur Zerstörung Israels führen soll. Die Menschen hinter diesem Begriff gibt es natürlich, aber sie haben als Volk wenig miteinander gemein. Zwei Millionen Araber im Stammland Israel stimmen in der dritten Generation mit den Beinen ab, dass sie Israel als jüdischen Nationalstaat anerkennen und seine Vorzüge genießen (auch wenn sie in Mikrophonen oft etwas anderes behaupten). Keiner muslimischen Minderheit irgendwo auf dieser Welt geht es so gut wie den Muhammads, Ibrahims, Fatimas und Aishas in Israel.

Wer in den letzten Wochen der Mehrheit der Lautstarken in der Politik und der veröffentlichten Schrei-Meinung folgt, kommt fast nicht umhin zu glauben, dass die Welt einzig und allein an Israel leidet, das in diesen Tagen zurückhaltend sein 78. Jahr der Wiedergründung feiert. Die Juden sind mal wieder an allem schuld. So sieht das Bild aus der Perspektive der überteuerten Tanksäulen und der gestörten Urlaubspläne für den Sommer 2026 aus. Tatsache ist: Dieses Bild ist schwer gestört, verwischt den Blick auf die wahren Ursachen.

Kein Zweifel: Die Energie-Versorgung ist lebenswichtig. Mobilität zu Wasser, zu Land und in der Luft ist eine der großen Errungenschaften unserer Zivilisation. Aber Mobilität macht nur Sinn, wenn man zuverlässig weiß, wo man zuhause ist und wo man hinwill. Dass sich die Mehrheit der westlichen, aufgeklärten Welt zuhause wohlfühlt, daran haben die Juden und Israel einen nicht unerheblichen Anteil.

Sie haben der Menschheit vor 3000 Jahren die Zehn Gebote geschenkt und in den letzten 100 Jahren über 20 Prozent der Nobelpreisträger, in den naturwissenschaftlichen Fächern sogar 30 Prozent, gestellt. Seit 1948 kann sich jeder davon überzeugen, dass man in einer von der Natur benachteiligten Umgebung mit Nachbarn, die Millionen aufgehetzte, blutrünstige Menschen umgeben, einen lebens-, liebenswerten und in jeder Hinsicht erfolgreichen Staat aufbauen kann, der zu den digitalen Zentren der modernen Welt gehört. Das alles in einem jüdischen Nationalstaat mit einer lebendigen Demokratie als Staatsform, der jeden willkommen heißt, der ihn als solchen anerkennt und respektiert. In einer Fakultät hat Israel Nachholbedarf: bei der Eroberung der öffentlichen Meinung.”  Godel Rosenberg/TE

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

* Ich stimme zu

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.