Am 24.2.1848 entstand das “Kommunistisches Manifest”.

“Auf knapp 60 Seiten hatten Karl Marx und Friedrich Engels die Enzyklika für eine Weltanschauung niedergeschrieben, die einmal für die halbe Welt dogmatische Gültigkeit haben sollte…. Das Elend der Industriearbeiterschaft, das mit der industriellen Revolution entstand, wurde zur großen sozialen Frage des 19. Jahrhunderts. Auf dieses Industrieproletariat bezogen sich Marx und Engels im “Kommunistischen Manifest”, das mit dem Aufruf schließt: “Proletarier aller Länder vereinigt Euch!” Der zeitgenössische Brockhaus sprach von denen, die sich: ” (…) auch durch angestrengteste Arbeit höchstens das notdürftigste Auskommen verdienen können, auch dessen nicht sicher sind, keine Aussichten auf Änderung haben, immer tiefer in Stumpfsinn und Rohheit versinken, den Armen- und Zuchthäusern fortwährend neue Rekruten verschaffen und sich mit reißender Schnelligkeit noch vermehren.” Das “Kommunistische Manifest” traf in der Mitte des 19. Jahrhunderts auf eine soziale Realität, in denen “die Verdammten dieser Erde” nur auf solche Sätze zu warten schienen, wie den allerersten Satz des Manifestes überhaupt: “Ein Gespenst geht um in Europa, das Gespenst des Kommunismus…” oder auf den Anfang des ersten Kapitels, in dem es heißt: “Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaften ist die Geschichte von Klassenkämpfen (…).” Auf dem Marx-Engels-Platz in Ost-Berlin hatte ein Witzbold gleich nach der politischen Wende an das Denkmal der beiden Verfasser des “Kommunistischen Manifestes” den Satz gesprüht: “Sorry, war nur so eine Idee von uns”.” Kalenderblatt.de

“Lenins Putsch von 1917 bleibt eine der grössten Tragödien der Menschheitsgeschichte…..Wie viele Menschen die Kommunisten in der Sowjetunion, in China, Vietnam, Kambodscha, Nordkorea, Kuba, Osteuropa oder Afrika umgebracht haben, ist Gegenstand der wissenschaftlichen Debatte nach wie vor. Unbestritten ist, dass es mindestens 65 Millionen waren, die starben, wahrscheinlich gingen gar 100 Millionen Menschen daran zugrunde. Die grössten Mörder hiessen Lenin, Stalin, Mao Zedong und Pol Pot, ihnen assistierten Abertausende kleiner Mörder…….

Die Kommunisten führten ein, was die Nazis dann mit einer genauso tödlichen Meisterschaft vollendeten: Man tötete Menschen, nicht weil sie irgendetwas getan hätten oder einen bedrohten, sondern weil sie die falschen Menschen waren. Martyn Lazis, ein hoher Offizier der sowjetischen Geheimpolizei, schrieb 1918 in einer Anleitung für seine Ermittler: „Wir führen keinen Krieg gegen Individuen. Wir rotten die Bourgeoisie als Klasse aus … Suchen Sie keine Beweise gegen jene, die angeklagt sind, in ihren Taten oder Worten gegen die Sowjetmacht vorgegangen zu sein. Die erste Frage, die Sie zu klären haben: Zu welcher Klasse gehört der Angeklagte? … Das soll sein Schicksal entscheiden.“

Schon wenige Monate nach der Revolution wurden in Russland Konzentrationslager eingerichtet, wo im Lauf der Jahrzehnte Millionen von Menschen umkamen. Die letzten schloss man 1991…….Die Abschaffung von Gott war das eine, der Glaube an die eigene Unfehlbarkeit das andere. Von Anfang an waren die Kommunisten überzeugt, es besser zu wissen als alle anderen, wobei dieses „anderen“ bald auch sehr viele andere Linke, ja selbst Kommunisten bedeuten konnte. Wer widersprach, starb. Überall lauerte die Konterrevolution. Wenn es je Regime gegeben hat, die auch nur den Anschein von Pluralismus für entbehrlich gehalten haben, dann waren das die Sowjetunion und ihre Nachahmer. 100 Jahre Kommunismus. 100 Millionen Tote. Die tödliche Versuchung. An sich, so meinen viele, bedeutet sie Geschichte, eine grauenvolle zwar, aber aus und vorbei. Warum aber gibt es nach wie vor so viele Sozialisten?” BAZ

Warum es noch Sozialisten gibt? Weil der Irrglaube, dass das Absolute im Sinne der Vollendung von Gerechtigkeit (rein) politisch zu erreichen ist, immer noch virulent ist. Wahrheit und Gerechtigkeit gibt es nur bei dem lebendigen und wahren Gott.

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