Antijüdische Hetze im Spiegel

Hier eine Stilblüte aus dem Verdummungsblatt:

Polemische Hetze mit welcher die Spiegelmacher regelmäßig zu Werke gehen, ist schon peinlich.
Egal welchen dieser so gearteten Artikel ich im Siegel las, sie zeugten regelmäßig von mangelnder bis völlig ausgebliebener Sachkenntnis.
Wo so billig dahergeschrieben wird, wie in dieser Argentur ist es garnicht wert solchen Unfug zu lesen. Leider tun dies aber viele Menschen, unwissend, wie wenig davon stimmt und wie viel davon erstunken und erlogen ist.
Die werten Herren Redakteure machen sich meisst nicht mal die Mühe nachzuschauen, ob die Bibelzitate die sich so zielsicher verwenden überhaupt dort stehen, wo sie sie angeben.
Aussagen wie : "Die Weihnachtsgeschichte wäre sowieso nur im Johannesevangelium berichtet" – wie z.B. in der Spiegelmilleniumsausgabe 00, machen den Rest der in diesem Blatt steht nicht gerade glaubwürdig.
Was der Spiegel da regelmäßig wiederspiegelt ist nicht nur grotesk unobjektiv sondern schon regelrecht böswillig.
Kein gutes Zeichen für solch ein Blatt von toleranten Gutmenschen, – aber die haben sowieso die Angewohnheit alles und jeden, nur nicht sich selbst ins kritisch zu betrachten.

Der langjährige Direktor des Fritz-Bauer-Instituts für Holocaust-Forschung, Micha Brumlik, hat dem «Spiegel» vorgeworfen, die «bislang antisemitischste Titelgeschichte» verbreitet zu haben.

In dem Artikel «Das Testament des Pharao» in der Weihnachtsausgabe des Nachrichtenmagazins (Ausgabe vom 22. Dezember) werde behauptet, der Monotheismus stamme ursprünglich vom Pharao Echnaton und die Juden hätten ihn nur «abgekupfert», kritisierte er in der «Jüdischen Allgemeinen» (Ausgabe vom 4. Januar).

Damit werde im wesentlichen wiederholt, «was nationalsozialistische Wissenschaftler propagiert haben: Nämlich die Unwahrheit des Judentums nachzuweisen», so der Publizist weiter. Laut «Spiegel» hätten «biestige Jahwe-Priester», die es «mit der Wahrheit nicht so genau nahmen» und im «düsteren Kultbau auf dem Zionsberg die Fäden zogen» eine intolerante Form des Monotheismus und damit Hass geschaffen.

Auch der Ägyptologe Jan Assmann, auf den sich der «Spiegel» dabei in weiten Teilen beruft, distanzierte sich gegenüber der jüdischen Wochenzeitung «in aller Form von dieser Vereinnahmung». Der Artikel des Magazins widerspreche «allem, was ich je geschrieben habe», erklärte der Heidelberger Wissenschaftler. In seinen letzten Büchern hatte Assmann die Wurzeln religiös motivierter Gewalt im Monotheismus und der damit einhergehenden Differenzierung zwischen wahrer und falscher Religion analysiert.

Der stellvertretende Chefredakteur des «Spiegel», Martin Doerry, hat den Angaben zufolge die Vorwürfe Brumliks zwischenzeitlich zurückgewiesen. Wäre die Vermutung, die jüdische Religion führe ihre Ursprünge auf Echnaton zurück, rassistisch, dann müssten sich davon auch Christen und Muslime betroffen fühlen.

jesus.de

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