Beth Ditto: Blick hinter die schrill, kranke Fassade.

“ Was kaum jemand weiß, und was auch Markus Lanz nicht erfragte: Hinter der schrillen Fassade der Punk-Göre, der Feminismus-Vorkämpferin, der Parade-Lesbe steckt die triste Geschichte einer Kindheit zwischen Missbrauch und Vernachlässigung, einer chronischen Krankheit und dem ewigen Buhlen um Anerkennung. Eine Geschichte, die Beth Ditto in ihrer lesenswerten Autobiografie „Heavy Cross“ erzählt. Bei Gossip-Sängerin Beth Ditto denkt man an schrille Outfits und knallige Musik. Jetzt erzählt sie in ihrer Autobiografie von ihrer tristen Kindheit zwischen Missbrauch und Vernachlässigung. Im weitaus eindrucksvollsten Teil des Buches schildert Ditto, wie sie im tristen Kaff Judsonia aufwuchs, das 1952 durch einen Orkan verwüstet wurde und aus diesem Albtraum nie mehr erwachte. Tanzen war dort verboten, „seit Millionen von Jahren“, wie Ditto spottet, und man hatte schlichtweg vergessen, das Tanzverbot aufzuheben. Alkohol war auch gesetzlich verboten, ebenso wie MTV. Was zwar nicht erlaubt war, aber zumindest geduldet, waren Inzest und Missbrauch.
Der Ditto-Clan vermehrte sich wie die Karnickel, Onkel machten sich über ihre Nichten und Neffen her. Beths Mutter wollte ihren eigenen Vater im Alter von zehn Jahren erstechen, verklagte ihn mit zwölf wegen Vergewaltigung erfolglos und war mit 15 verheiratet. Später kam Klein-Beth an, wurde als Drittklässlerin von Onkel Lee Roy missbraucht und dachte, so wäre das per Naturgesetz eben immer gewesen, und es würde sich wohl nie ändern. Schließlich flüchtete sie zu Tante Jannie, einer dicken fluchenden Frau, die in Unterwäsche am Küchentisch hockte und Beth mehr als Hausmädchen denn als Familienangehörige betrachtete. Als eine vom „Schicksal geknechtete Märchenprinzessin“ sah sich die junge Miss Ditto damals. Und wer vom schweren Kreuz liest, das sie zu tragen hatte, mag kaum glauben, dass sie nicht aus den Fünfzigern berichtet, sondern aus den Achtzigern.
Danach geht manches viel zu schnell in diesem Buch – von der Flucht in die Nähe von Seattle, damals Metropole der Grunge-Musik, bis zum Star-Ruhm dauert es nur wenige Seiten. Man würde gern ausführlicher lesen, wie Ditto ihre lesbische Identität entdeckte („Ich dachte zunächst, ein Kind muss her, um dem ewigen Höllenfeuer zu entkommen!“), und wie sie mit ihrer bis heute anhaltenden Krankheit Sarkoidose kämpft, einer Immunreaktion, die Ditto Teile ihres Augenlichts und ihres Gehörs kostete. Doch lohnend bleibt „Heavy Cross“ mit seinem wunderbar lakonischen Ton bis zum Ende – die Frau versteht es eben, zu unterhalten. Kein Wunder, weiß sie doch: „Dicke Kinder strengen sich immer besonders an, um gemocht zu werden.“ www.merkur-online.de/nach…ille-fassade-2607411.html

Beths geschliderte Erlebnisse, Eindrücke und Empfindungen spiegeln etwas von dem wider, was der französiche Philosoph Sartre mit den Worten umreißt: „Der sensible Mensch leidet nicht aus diesem oder jenem Grunde, sondern ganz allein, weil nichts auf dieser Erde seine Sehnsucht stillen kann.“ Noch schneidender ist der Schrei der Verzweiflung bei Ernest Hemingway: „Mein Leben ist ein dunkler Weg nach Nirgendwo, immer und ewig nach Nirgendwo und noch einmal nach Nirgendwo, dunkel und ohne Ende nach Nirgendwo.“
Nachdem die existentielle Not schonungslos deutlich geworden ist, stellt Beth Ditto nicht die Frage nach einer Lösung, sondern wird ein schriller Star, der seine Not mit vergänglichem Erfolg kompensiert. Showkarriere oder Selbstmord sind keine Auswege. Aber es gibt Hoffnung für jeden , der seine Schuld , sein Versagen und seine Nöte zu Jesus Christus bringt. Es liegt an uns, ob wir uns von der verzweifelten Suche nach Glück noch mehr kaputtmachen lassen , oder ob wir uns für den entscheiden, der das Leben ist.
Wie kannst du konkret Gott in seiner Freundlichkeit und lebensverändernden Kraft erfahren? Dazu musst du zunächst wissen, dass etwas zwischen dir und Gott steht, das Ihn hindert, mit dir eine ungehinderte Verbindung zu haben: Gott hat dich geschaffen, und du könntest ohne Ihn nicht einen Augenblick leben. Deshalb hat er einen Anspruch auf dein Leben, auf deine Verehrung und darauf, dass du nach seinem Willen fragst und handelst. Statt dessen hast du bislang so gelebt, wie es dir gerade passte. Diese Ignoranz und diese Auflehnung gegen Gott wird in der Bibel „Sünde“ genannt. Gott fordert dich auf, dieses selbstherrliche Leben aufzugeben und ihn als Herrn anzuerkennen. Wenn du in dieser Haltung zu Ihm kommst, zeigt er dir, wie dein kaputtes Leben wieder in Ordnung kommt. Am Kreuz auf Golgatha hat Jesus Christus die Strafe Gottes über deine Sünden getragen. „Der Herr hat ihn treffen lassen unser aller Ungerechtigkeit“ (Jes. 53,6).

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