Brad Pitt distanziert sich vom Atheismus und sucht wieder nach Gott.

Brad Pitt hat zudem kürzlich in einem Interview mit «GQ» über seine christliche Erziehung und Gedanken zu Gott gesprochen.

«Oh, Mann, ich habe alles durchgemacht. Ich klammere mich an die Religion. Ich bin mit dem Christentum aufgewachsen. Damals habe ich es immer in Frage gestellt, aber es hat manchmal funktioniert. Und als ich dann auf mich allein gestellt war, wandte ich mich ab und nannte mich Agnostiker. Ich versuchte ein paar spirituelle Dinge, das fühlte sich aber nicht richtig an. Dann nannte ich mich für eine Weile Atheist, doch das war nur rebellisch, das war ich nicht wirklich. Aber ich habe mich eine Weile so bezeichnet.»

Nun sucht er wieder in der Welt des Glaubens.

In Carl Zuckmayers Bühnenstück »Des Teufels General« fragt der
Fliegeroffizier seinen General Harras: »Ich will Sie jetzt fragen, Herr
General – vielleicht werden Sie mich jetzt auslachen –, glauben Sie an
Gott?«
Nach langer Pause antwortet Harras: »Ich weiß es nicht.
Er ist mir nicht begegnet. Aber das lag an mir. Ich wollte ihm nicht
begegnen. Er hätte mich vor Entscheidungen gestellt, denen ich
ausweichen wollte. Ich habe an das Erdenkbare und an das Erkennbare
geglaubt, an das, was man prüfen, entdecken, finden kann. Aber die
größte Findung aller Zeiten habe ich nicht erkannt. Sie heißt: Gott!«
Wir fordern Beweise, wenn wir etwas glauben sollen. Aber sind wir darin
konsequent? Wir bezahlen die Fahrkarte, ohne die Tarife nachzuprüfen –
kaufen den als reine Wolle deklarierten Mantel – tanken Benzin im
Vertrauen auf die richtige Oktanzahl – nehmen Arzneien ein, ohne sie
vorher auf die Richtigkeit ihrer Substanzen zu prüfen – wir lassen uns
vom Chirurgen vertrauensvoll operieren, ohne zu wissen, wer er ist und
wie es ausgeht.
Wir verzichten auf Beweise, obwohl in der Welt vieles zweifelhaft und Schein ist – aber in Bezug auf Gott und Christus melden wir unsere Bedenken und unser Misstrauen an. Muss da nicht der Verdacht aufkommen, dass das Verlangen nach Beweisen Gottes nur Vorwand ist, weil man an Gott gar nicht glauben will?
Sören Kierkegaard sagte treffend: »Es gibt gar kein Nicht-Glauben-Können, sondern ein Nicht-Glauben-Wollen.«
In unserem Willen steckt der Widerstand, nicht so sehr in unserem
Verstand, der vieles für richtig hält, was er gar nicht nachprüfen kann.
Jener General Harras sagte: »Ich wollte ihm nicht begegnen – Er hätte mich vor Entscheidungen gestellt.« –
In der Bibel steht (vgl. 1. Johannes 5:9-12):
»Wenn wir schon das Zeugnis von Menschen annehmen, so ist doch Gottes Zeugnis größer, der Zeugnis abgelegt hat von seinem Sohn.«
Gott beweisen zu wollen ist absurd. Wie kann ein Geschöpf seinen Schöpfer
irdisch beweisen wollen? Aber Gott selber tritt den Wahrheitsbeweis an.
Er bezeugte sich in Seinem Sohn Jesus Christus. Die Gewissheit über
Gott können wir nur über Jesus haben, denn niemand kann über Gott
Zeugnis ablegen als nur Er: »Niemand kennt den Sohn als nur
der Vater, und niemand kennt den Vater, als nur der Sohn, und wem es
der Sohn offenbaren will« (Matthäus 11:27).
»Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer sich aber zum Sohn bekennt, der hat auch den Vater« (1. Johannes 2:23).
Augen- und Ohrenzeugen haben es übereinstimmend gehört und gesehen, wie Gott Seinen Sohn bezeugte: »Dies ist mein lieber Sohn, den sollt ihr hören« (Matthäus 17:5 und 2. Petrus 1:16).

Und die Zeugen schreiben: »Was wir gesehen, gehört und betastet haben, das verkündigen wir euch« (vgl. 1. Johannes 1:1-3).
Menschen
erwarten mit Recht, dass man ihnen glaubt, was sie sagen – Gott
erwartet das noch viel mehr: »Wer Gott nicht glaubt, der macht ihn zum
Lügner« (1. Johannes 5:10).
Woher nimmt der Mensch den Mut, dem Zeugnis des heiligen Gottes zu widersprechen? Gottes Selbstzeugnis haben wir wahrheitsgemäß in der Bibel aufgeschrieben. Und Gott selber wachte über die richtige Weitergabe Seines Wortes – und Er erwartet, dass wir Ihm glauben: »Wer an den Sohn Gottes glaubt, der hat solches Zeugnis in sich« (1. Johannes 5:10); d. h., dem Glaubenden schenkt Gott die Gewissheit ins Herz.

w.penkazki

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