tagesschau.deDie Bergpredigt in der Bibel kennt das Ja-Sagen und das Nein-Sagen schon lange vor unserer hilflosen Politik.
„Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein; alles andere stammt vom Bösen.“ Matthäus 5, 3 „Euer Ja“ muss “ein Ja sein und euer Nein ein Nein. Sonst verfallt ihr dem Gericht Gottes!“ Jakobus 5,12
Dieser Spruch stammt aus der Bergpredigt und dem Jakobusbrief. Darin gibt er unter anderem Anweisungen für das alltägliche Leben, damit das Zusammenleben der Menschen untereinander und mit Gott gelingen kann. Manche Passagen klingen sehr deutlich – so radikal, dass man die Bergpredigt oft schon „weltfremd“ nannte: Mit der Bergpredigt könne man nicht die Welt regieren, keine Politik machen. „Weltfremd“ ist sie tatsächlich, weil sie eine neue Lebenswelt beschreibt, wie sie sein könnte und sein wird, wenn Menschen nach Gottes Willen in Liebe und im Frieden mit sich selbst, ihrer Umwelt und mit Gott leben. Die Welt, wie wir sie vorfinden und kennen ist anders: Kriege, Hunger, Terror Flucht und Vertreibung, Hass, Lieblosigkeit, Umweltzerstörung …
Wer sehnt sich nicht nach einer anderen, besseren Welt, der all das Elend fremd ist?! „Reich Gottes“ nennt Jesus diese neue Welt, die uns mit ihm ganz nahe gekommen ist. Sie kann Wirklichkeit werden und sie wird zeichenhaft erfahrbar, immer dann, wenn sich Menschen auf ein Leben mit Jesus einlassen, seinem Lebens- und Leidensweg, seinen Worten, seiner Versöhnung vertrauen – kurz: an Jesus, den Christus glauben. Sag heute ja zu Jesus und nein zur Sünde.
