“Bundestagspräsidentin und Christdemokratin Julia Klöckner findet die Kirche zu links.” Zustimmung.

Viele weltliche Scheinchristen begehen aus biblischer Sicht denselben Fehler, dem die EKD insgesamt verfallen ist. Sie ignorieren die eigentliche Basis des Christentums und bleiben ausschließlich bei den Wirkungen des christlichen Glaubens hängen. Was ist der Grund?

Grundlage des Christentums ist die Einsicht in die Erlösungsbedürftigkeit des Menschen. Die Erlösung geschieht durch den Tod von Jesus Christus mit einhergehender Sündenvergebung und Errettung. Aus dieser Erlösung folgt dann – bzw. sollte folgen – der nächstenliebende Lebenswandel der Christen. So rum geht es.

Diese ungläubigen Menschen reden ausschließlich vom christlichen Lebenswandel, wollen aber anscheinend von der Grundlage dafür nichts mehr wissen. Das führt dann zu der als links wahrgenommenen Ausrichtung der Kirche. Martenstein bemerkte dazu einmal treffend (sinngemäß, da ich sein Zitat nicht mehr parat habe): “Ich weiß gar nicht, wozu es noch die evangelische Kirche braucht, wo es doch schon die Grünen gibt.” Zeitgeistchristen bestätigen dieses Bonmot treffend. Meine Prognose lautet daher: Solange sich die evangelische Kirche nicht stärker auf die biblische Botschaft fokussiert, wird der Mitgliederschwund weitergehen, weil sie in ihrem jetzigen Wesen letztendlich nur ein Lifestyle-Angebot von vielen ist, zwar mit schönen Gebäuden, aber eben mit vergifteten Inhalt. Wir müssen zurück zur Quelle:

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