Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit! Amen. Der Zeitgeist kommt und geht. Fußballvereine und Politik sind gefallen.

“Eier oder Osterhasen zierten die Grußbotschaften, wenn es sie überhaupt gab – und das obwohl das „Triduum sacrum“ vom Letzten Abendmahl am Gründonnerstag bis zur Auferstehung Christi am Ostersonntag das wichtigste Fest des Christentums als größter Weltreligion darstellt. Teils wird auch völlig über die höchsten christlichen Feiertage geschwiegen.

Anders war das etwa, als vor wenigen Wochen der Ramadan, das Fastenbrechen und schließlich das Zuckerfest zelebriert wurde. Ein bemerkenswerter Trend.

Besonders prominent: Die beiden bekanntesten Fußballclubs Europas, die spanischen Vereine Real Madrid und der FC Barcelona, posteten zum diesjährigen Osterfest gar keine Grüße an ihre Fans. Zum Ramadan gab es zuletzt jedoch wortreiche Glückwünsche. Das fiel mehreren Beobachtern in den sozialen Medien auf, die den Kontrast zu anderen religiösen Anlässen hervorhoben. Bei weitem kein Einzelfall.

Auffällig ist auch der italienische Verein AC Milan. Dieser hatte etwa Muslimen zum Ramadan mit warmen Worten gedacht; von „Licht, Einheit und unzähligen Segnungen“ war die Rede. Zu Ostern hingegen wurden christliche Fans des Clubs schlicht aufgefordert, „ihren Tag zu genießen“. Auch deutsche Vereine wie Bayern München und Borussia Dortmund zeigten nur Ostereier oder ein Kaninchen als Symbol für das Fest – ein christliches Kreuz oder gar eine (symbolische) Darstellung von Jesus Christus blieb dagegen aus.

Ähnliche Beobachtungen lassen sich auf politischer Ebene machen. In den Ostergrußbotschaften der Fraktionen des Europäischen Parlaments fällt etwa auf: Keine einzige linke Fraktion hat Christen zu Ostern Glückwünsche ausgesprochen. Dabei handelt es sich um den höchsten Feiertag des Christentums – die Religion, der noch immer die große Mehrheit der europäischen Bevölkerung angehört oder mit der sie zumindest kulturell verbunden ist.

Der Vorwurf, der sich aus diesen Beobachtungen speist, ist nicht neu, gewinnt aber an Reichweite: Das Christentum wird in westlichen Institutionen, egal ob Sport oder Politik, zunehmend durch systematisches Übergehen unsichtbar gemacht. Andere Religionen, besonders der Islam, werden dagegen immer wieder besonders hervorgehoben.” AN/Jerome Wnuk

Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir gerettet werden, ist es Gottes Kraft.  1.Kor.1,18

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