Chuck Colson ist heimgegangen. Ein großer Sünder ist im Himmel.

Charles „Chuck“ Colson war von 1969 bis 1973 Chefberater von
US-Präsident Richard Nixon (1913-1994) und als „Mann fürs Grobe“
bekannt. Im Zusammenhang mit der Watergate-Affäre wurde 1973 Anklage
gegen ihn erhoben; in dieser Zeit las er das Buch „Christentum
schlechthin“ von Clive Staples Lewis (1898-1963). Er tat Busse und
widmete sein Leben Jesus Christus.Wegen seiner Verwicklungen in „Watergate“ sass Colson sieben Monate
im Gefängnis. 1976 gründete er die Straffälligenorganisation Prison
Fellowship, deren mehr als 100.000 Mitarbeiter sich in 113 Ländern um
Häftlinge und ihre Familien kümmern.In Deutschland gehört dazu der 2003 gegründete Verein „Prisma“, der
unter anderem das „Seehaus“ in Leonberg betreibt. Dort werden unter
Leitung des Sozialpädagogen Tobias Merckle jugendliche Straftäter mit
einem Erziehungsprogramm auf ihre Entlassung aus dem Gefängnis
vorbereitet.Colson – auch Kolumnist und Buchautor – erhielt 2008 aus den Händen
von Präsident George W. Bush eine der höchsten Auszeichnungen der USA –
die „Bürger-Medaille“. Dabei sagte Colson, was er selbst an Gutem
bewirkt haben möge, gehe darauf zurück, „dass es Gott gefallen hat, in
die Abgründe von Watergate hinabzusteigen und einen gebrochenen Sünder
zu bekehren“. (idea.de)

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