Das einzig Gute an mir ist Christus in mir.

Das Kreuz mit der Selbstverwirklichung – eine Gesellschaft am Abgrund!

Die folgende Gegenüberstellung wird dir zeigen, wie es Satan mit der Selbstverwirklichung unmöglich machen will, dass sich Christus in uns verwirklicht:

1. Christus in mir will Gott beim Wort nehmen – mein „Selbst“ neigt dagegen zur relativierenden Selbstinterpretation von Gottes Wort: „Ach, das ist sicher anders gemeint. Das gilt nicht für mich. Wenn alle der Tradition folgen, dann wird das schon stimmen.“

2. Christus in mir will mein Leben nach Gottes richtigen und wichtigen Geboten und an seinen moralischen Vorstellungen ausrichten – mein „Selbst“ ist dagegen selbstgerecht und entscheidet für sich selbst, was richtig und falsch sowie gut und schlecht ist.

3. Christus in mir möchte, dass ich Schuld sofort erkenne, bekenne und wieder gutmache – mein „Selbst“ neigt dagegen zur Selbstverteidigung und Selbstrechtfertigung.

4. Christus in mir will mich durch und durch heiligen – mein „Selbst“ will dagegen Selbstgenügsamkeit und ich will bleiben, wie ich bin – oder noch besser: zurück in alte Sünden fallen.

5. Christus in mir will den Menschen durch mich selbstlos dienen – mein „Selbst“ dagegen will sich selbstsüchtig dienen lassen.

6. Christus in mir will Gott und den Nächsten lieben – mein „Selbst“ dagegen will nur die selbstsüchtige Selbstliebe.

7. Christus in mir will, dass ich im Frieden Gottes lebe, der höher ist als alle Vernunft – mein „Selbst“ kennt nur die Selbstbefriedigung und bekommt von nichts und niemandem genug.

8. Christus in mir will Gott loben und erhöhen – mein „Selbst“ will Selbstlob und die Selbsterhöhung.

9. Christus in mir will in mir Gestalt gewinnen, sodass ich ihn darstelle – mein „Selbst“ kennt nur die Selbstdarstellung.

10. Christus in mir will, dass ich meine Identität als Ebenbild Gottes finde – mein „Selbst“ will dagegen die Selbstfindung.

11. Christus in mir will, dass ich meinen realen Wert als teuer erkauftes Ebenbild Gottes erkenne – mein „Selbst“ dagegen zerstört mein Leben und meinen Dienst mit Selbstwertproblemen, die sich in Minderwertigkeitsgefühlen oder Überheblichkeit zeigen.

12. Christus in mir will, dass ich mit einem gesunden Gottesbewusstsein lebe, um daraus die Heiligkeit zum Leben und die Fähigkeit zum Dienst zu haben – mein „Selbst“ kennt nur das Selbstbewusstsein und begrenzt mich damit auf mich selbst.

13. Christus in mir will, dass ich mein Leben und meinen Dienst aus Gottvertrauen gestalte und so seine Gaben und Fähigkeiten zu Aufgaben werden lasse – mein „Selbst“ kennt, denkt und handelt nur mit Selbstvertrauen und begrenzt mich auf meine Möglichkeiten, Fähigkeiten und Unzulänglichkeiten.

14. Christus in mir will, dass ich, wenn es darauf ankommt, für Gott leide – das „Selbst“ macht mein Leben und meinen Dienst durch Selbstmitleid zunichte.

15. Christus in mir will, dass ich in allem dankbar Gottes Gnade erkenne – mein „Selbst“ nimmt alles undankbar als selbstverständlich an.

16. Christus in mir will, dass ich mich der Herrschaft Gottes freiwillig und aus Überzeugung hingebe – mein „Selbst“ will selbstherrisch bleiben.

17. Christus in mir will, dass ich das Heil völlig erfasse, um völlig heil zu werden – mein „Selbst“ will dagegen meine Selbstzerstörung.

18. Christus in mir möchte, dass ich mich an dem neuen Leben in Christus erfreue – mein „Selbst“ will letztlich meinen Selbstmord.

19. Christus in mir will, dass ich geistesgegenwärtig in der Selbstverleugnung lebe – das „Selbst“ redet mir aber ein, dass Selbstverleugnung etwas Unattraktives ist.

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