Das Gebetswunder im Feuer Australiens.

Das Gebet

Als die Nachricht vom nahenden Feuer in den frühen Morgenstunden des Neujahrstages Mallacoota erreichte, bereiteten sich Jeffery und seine Nachbarn darauf vor, ihre Häuser gegen «einen glühenden Angriff» zu verteidigen.

Erst als Jeffery von einem Nachbarn der Polizei und einem Freund, der ehemaliger Feuerwehrchef ist, den Ratschlag erhielt, sich mit den Gästen des B&B an den Kai zurückzuziehen, verliess er das Gebäude.

Als die Feuerwand auftauchte – sie war laut Jeffery 20 Meter hoch und bewegte sich mit 90 Stundenkilometern – beteten Jeffery und zwei ältere «Gebetskrieger». «Wir konnten das Getöse hören. Es klang wie tausend Güterzüge, die auf uns zukamen. Dann drückte uns eine riesige Böe, als ob jemand die Tür eines Ofens geöffnet hätte… Es wurde schwarz. Der Rauch war so dicht, dass man kaum atmen konnte. Hätte der Herr das nächste Gebet nicht erhört, hätten wir wohl noch 30 Sekunden gehabt.»

«Wir brauchen Wind aus dem Osten»

«Ich betete: ‘Herr, wir brauchen Wind aus dem Osten.’ Sobald ich das sagte, fing es an, ein wenig von Osten zu wehen. Dann wurde ich lauter und der Wind wurde stärker. Dann wurde ich wieder lauter und es wurde wieder stärker… Ich spürte, wie es sich veränderte. Ich merkte: Je mutiger ich wurde, desto stärker wurde der Wind. Ich rief: ‘In Jesu Namen, danke, Herr, dass du diese Menschen gerettet hast. Dränge es zurück, Herr, rette uns!’»

Er sei die Verzweiflung in Person gewesen. «Es war mir egal, wer mich hörte. Ich wusste, dass Gott das tat, worum ich ihn bat. Denn wenn er mir nicht antwortete, waren wir tot.»

Wind war nicht prognostiziert

Jeffery stellt später fest, dass kein Wind aus dem Osten prognostiziert war. «Was Gott tat, war, das Feuer vom Osten her zurückzudrängen, was unmöglich war, aber er tat es. Er tat dies fünf Minuten lang, was die Feuerfront so weit zerbrach, dass sie nicht mehr dorthin gelangen konnte, wo wir waren.»

«Die Feuerwand kam meinem Haus immer näher und näher. Wir waren dabei, alles zu verlieren. Ich konnte die Einheimischen hören, wie sie sagten: ‘Das ist die ‘Wave Oasis’, die da oben liegt.’»

Er sei viel mehr um seine Nachbarn besorgt gewesen, die geblieben seien, um ihr Haus zu verteidigen, als um sein eigenes Eigentum.

«Bete!»

«Dann hörte ich Gott zu mir sagen, ‘bete!’ Ich begann mit einem armseligen kleinen Gebet. Dann erhob sich darin der Glaube.» Es war, als hätte Gott die Flamen ausgeschaltet. «Der ganze Brennstoff war noch da – die Häuser waren noch da, das Gras war noch da.»

Er beobachtete weiter: «Meine Nachbarn – die keine Christen sind – waren Augenzeugen und sie sagen mir ‘Gott hat uns gerettet’. Sie dachten, sie würden vernichtet werden, weil der Feuerball direkt auf sie zukam. Aber die ganze Strasse wurde verschont und der Busch um uns herum ebenso. Es gab keine Brandspuren. Es ist wirklich kein einziger Grashalm versengt. Sie haben ein Wunder gesehen. Sie haben das Übernatürliche gesehen – Flammen, die zurückgeschlagen wurden, die Glut, die ins Gras spickte und nicht brannte, ohne auch nur einen Brandfleck.»

Es sei buchstäblich wie in der Bibel im Buch Daniel gewesen: «Wie bei Shadrach, Meshach und Abednego, die vom feurigen Ofen verschont blieben… Wir sind in Ehrfurcht vor dem, was Gott tut.»

Der Weckruf

Jeffery beschreibt ihre «wundersame» Flucht als «eine Gnade, denn, ehrlich gesagt, ich kenne die Alternative zur Ewigkeit, von der Jesus sprach, und er will nicht, dass jemand dorthin geht». Er hofft, dass diese Situation als «Weckruf» dienen könnte, der «den Menschen hilft zu erkennen, dass es einen Gott gibt und dass er sie liebt, dass der einzige sichere Ort hinter diesem Kreuz ist.»

Zusätzlich zu den Gesprächen mit den Nachbarn öffnet Jeffery nun sein Grundstück für die Verpflegung und Unterbringung von Polizei und anderen Notfalldiensten. «Nicht nur, dass dieses Gebäude nicht bis auf die Grundmauern niedergebrannt ist: Jetzt wird es auch noch unter unglaublichen Umständen genutzt. Dieses Gebäude bietet nun die Möglichkeit, dass die Liebe fliesst – so sehe ich das.»

Und er betont: «Es ist Zeit für die Menschen, aufzustehen und zu beten. Es ist Zeit, sich ernsthaft mit Gott auseinanderzusetzen und wieder sein Wort zu lesen.» Jesus.ch

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