Der Glaube an Jesus wir niemals untergehen. Warum?

“Das Christentum durchlebte eine Reihe von Revolutionen und in jeder von diesen starb die Christenheit. Die Christenheit ist mehrmals gestorben und wieder auferstanden; denn es hat einen Gott, der den Weg aus dem Grab kennt.“ (G.K. Chesterton)

„Dann hörten sie die Berichte der Frauen vom leeren Grab, und der auferstandene Jesus begegnete ihnen. Die unmittelbare Wirkung auf die Jünger war, dass sie begannen, vom Auferstandenen zu predigen. Die Wirkung in der damals bekannten Welt war, dass es in wenigen Jahrzehnten überall im Römischen Reich Gemeinden gab, die dasselbe verkündigten. Deshalb kommt auch der jüdische Theologe Pinchas Lapide zu dem Schluss, es müsse eine reale Auferstehung stattgefunden haben. Man kann nicht erfinden, dass innerhalb von Wochen dieselben Menschen, die sich vorher verkrochen haben, sagen: ‚Er ist auferstanden‘, und es dann innerhalb von einigen Jahren im ganzen Römischen Reich Gemeinden gibt, die das verkündigen. Vor allen Dingen waren es einfache Leute, Handwerker, Fischer. Sie hatten nicht jahrelang Theologie studiert und sich dann überlegt: ‚Wie können wir jetzt diesen Fehlschlag, den wir fabriziert oder erlebt haben, noch umdeuten?‘ Diese einfachen Leute hatten gar nicht im Sinn, als Theologen aufzutreten. Aber sie hatten etwas erlebt, was sie weitersagen mussten.“ Dr. J. Spieß

„Pascal sagte einmal, dass er nur den Zeugen glaubte, denen man die Kehle durchgeschnitten hatte. Praktisch alle Apostel und frühen Leiter der Kirche starben für ihren Glauben, und es ist schwer vorstellbar, dass sie ihr Leben für ein selbst erfundenes Gerücht opferten.“ Timothy Keller

„Wenn diese aufgescheuchte, verängstigte Apostelschar, die eben dabei war, alles wegzuwerfen, um in heller Verzweiflung nach Galiläa zu flüchten; wenn diese Bauern, Hirten und Fischer, die ihren Meister verrieten, verleugneten und dann kläglich versagten, plötzlich über Nacht sich in eine selbstsichere und heilsbewusste, überzeugte Missionsgesellschaft verwandeln konnten, die viel erfolgreicher nach Ostern als vor Ostern wirkte, so genügt keine Vision oder Halluzination, um solch einen revolutionären Umschlag zu erklären. Für eine Sekte, eine Schule oder einen Orden hätte vielleicht eine Einzelvision genügt—nicht aber für eine Weltreligion, die dank dem Osterglauben das Abendland erobern konnte.“ Dr. Jürgen Spieß

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