Der globale Killer-Kapitalismus macht die ganze Welt zum Spielplatz der Reichen.

Diese PanamaPapers machen uns allen klar: Nicht die irgendwelche Flüchtlinge aus Kriegsgebieten sind unser Problem – sondern die Steuerflüchtlinge in den Steuerparadiesen.

Scheinbar zum ersten Mal erfährt die erstaunte Welt, dass es Briefkastenfirmen in Steuerparadiesen gibt. Zum ersten Mal, im April 2016, wird bekannt, dass es natürliche und juristische Personen gibt, die mittels Briefkastenfirmen Geld waschen oder Steuern sparen. Die Überraschung und die Aufschreie sind sehr groß. Wie verlogen und scheinheilig das alles ist. Aber das ist nicht einmal die Spitze des Eisberges. Diese verlogene Welt braucht halt ihre Skandälchen und die ganzen überflüssigen Journalisten, Anwälte sowie Politiker und Ermittler, Whistleblower etc.. Ds große Geld ist wie ein scheues Reh, es flieht vor dem Jäger (Finanzamt) und will dort sein, wo es in Ruhe gelassen wird. Die Sache wird jetzt Schlagzeilen füllen, auch werden einige Superreiche vielleicht Durchfall bekommen und versuchen zu retten was zu retten ist, aber es wird sich langfristig nichts ändern. Das Reh ist immer schlauer als der Jäger, es wird neue Plätzchen finden. Wahrscheilich geht es jetzt zunächst in die USA. 2,6 Terabyte, 11,5 Millionen Dokumente und 214000 Briefkastenfirmen, aber bislang kein einziger veröffentlichter Name aus den USA?
Delaware, South Dakota, Wyoming oder neuerdings auch Nevada warten schon. Die folgenden Paradiese sind schon bekannt: Anguilla, die britischen Jungferninseln, Bermuda, Montserat, Turks- und Caicosinseln sowie die Kanalinsel Guernsey, Cayman Islands, Antigua und Barbuda, die Bahamas, Barbados, Belize, Brunei, die Cookinseln, Grenada, Hongkong, Liberia, die Malediven, die Marshallinseln, Mauritius, Nauru, Niue, Panama, St. Kitts und Nevis, St. Vincent und die Grenadine, die Seychellen, Andorra, Liechtenstein und Monaco. Und wiewäre es, wenn man zunächst einmal in der EU aufräumt (Jungferninseln, Zypern, Gibraltar, Luxemburg, Irland)? Es geht hier um Aufklärung von Schwarzgeldern in Höhe von ca 35.000 Milliarden. Und es ist ein unglaublicher „Zufall“, dass ausgerechnet diejenige Nation die das Offshoring miterfunden hat, am meisten Offshorefirmen stellt und – last but not least – am meisten von einem durch die Propaganda-Paper destabilisierten Europa profitiert – die USA – bis jetzt lupenrein geblieben ist.
Zufall auch, dass die federführende „Untersuchungsbehörde“ und aktiven Verfasser der Anschuldigungen (unter Zurückhaltung sämtlicher PrimärDaten) in Washington sitzen. Früher war es der Adel heute ist es der Geld Adel, wann begreifen die Menschen endlich das 99% von 1% ausgesaugt werden? Heute ist es doch im Grundsatz nicht anderst wie um 1750.
Danke Neoliberalismus. Das Finanzkartell muss endlich zerschlagen werden. Zum Wohle der Welt.

Dazu erstmal ein krasser Text (Mt 19,16-26):
 
16 Und siehe, es kam jemand dazu und fragte ihn: „Lehrer, was soll ich Gutes tun, um ewiges Leben zu haben?“
17 Da entgegnete er: „Warum fragst du mich über das Gute? Nur einer ist der Gute. Wenn du aber in das Leben gehen willst, halte die Gebote.“
18 Er fragt ihn: „Welche?“ Da sagte Jesus: „Folgende: ‚Du sollst nicht morden, du sollst die Ehe nicht brechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen,
19 ehre den Vater und die Mutter’, und ‚du sollst deinen Nächsten wie dich selbst lieben’.“
20 Der junge Mann erwidert: „All diese habe ich eingehalten. Was brauche ich noch?“
21 Jesus antwortete: „Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkaufe, was du besitzt, und schenk es den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel haben, und komm, folge mir nach!
22 Aber nachdem der junge Mann die Rede gehört hatte, ging er traurig weg, denn er hatte viel Besitz.
23 Da sagte Jesu seinen Jüngern: „Gewiss sage ich euch: Nur schwer wird ein Reicher in das himmlische Reich kommen.
24 Ich sage es euch noch einmal: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als dass ein Reicher in Gottes Reich kommt.“
25 Nachdem sie das gehört hatten, waren die Jünger sehr geschockt und fragten: „Wer kann dann gerettet werden?“
26 Jesus sah sie aber an und erklärte ihnen: „Für Menschen ist das unmöglich, aber für Gott ist alles möglich.“

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