Der “Ketzer der Neuzeit” ist Christ geworden! Was ist passiert?

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2 Kommentare

    • ali

      Das Wort Ketzer leitet sich von einer mittelalterlichen christlichen Sekte in Südfrankreich, den Katharern, ab, die sich auf das Neue Testament beriefen. Ihren Gottesbegriff prägte die Vorstellung, dass Gott als Schöpfer des Lichts lediglich das „Gute“ hervorbringt, während der Teufel als Fürst der Finsternis das „Böse“ repräsentiert. Das Wort geht auf das griechische „katharos“= „rein“ bzw. „Katharoi“ = „Die Reinen“ zurück. Die Katharer selbst nannten sich „Gläubige“, „Christen“ bzw. „Gute Christen“ oder „Vollkommene“. Nach der Stadt Albi in Frankreich werden die Katharer auch Albigenser genannt. Aus dem Lateinischen „hereticus perfectus“ für „Vollkommener“ wurde der Begriff Häretiker.
      Papst INNOZENZ III. wollte die Einheit der Kirche Roms wiederherstellen. Deshalb rief er 1209 zum Kreuzzug gegen die Katharer auf. Innerhalb von 20 Jahren wurde Südfrankreich seit dem 24. Juni 1209 im sogenannten „Albigenserkrieg“ verwüstet und gebrandschatzt.

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