Der Mann mit der verbrannten Hand.

William Dixon wollte nichts mit Gott zu tun haben. Gott hatte ihm erst seine Frau genommen, danach seinen einzigen Sohn. Das hatte ihn bitter gemacht.
Eines Tages bemerkte Dixon, dass ein Nachbarhaus in Flammen stand. In einem Fenster im oberen Stock sah er das angsterfüllte Gesicht des kleinen Dickey. Dixon lief zum Regenrohr, kletterte hinauf und brachte den Jungen nach unten. Doch seine linke Hand erlitt schwere Verbrennungen. Die Großmutter, bei der der Junge aufgewachsen war, starb kurz darauf. Zwei Freiwillige erschienen vor dem Stadtrat, die sich des Jungen annehmen wollten. Der eine war ein Vater, der seinen Sohn verloren hatte, und Dickey an dessen Stelle adoptieren wollte. Dann sollte Dixon seine Bitte vortragen, doch anstatt etwas zu sagen, hielt er seine vernarbte Hand hoch. Mit großer Mehrheit wurde der Junge Dixon zugesprochen.
Dickey liebte seinen neuen Papa über alles. Oft küsste er die Hand, die bei seiner Rettung so verletzt worden war. Eines Tages besuchten sie eine Bilderausstellung. Sie kamen an ein Bild, das den Herrn Jesus darstellte, der Thomas Seine durchbohrten Hände zeigte. Nach vielem Betteln erzählte Dixon widerstrebend die Geschichte. Dickey war gepackt. „Der Gute Mann sieht so traurig aus“, sagte er. „Bestimmt weil Thomas zuerst nicht geglaubt hat, oder? Das war doch schlimm, weil der Gute Mann für ihn gestorben war. Wenn ich dich nicht gewollt hätte, nachdem du mich gerettet hattest, wäre das doch auch schlimm gewesen, oder Papa? Aber danach hat Thomas den guten Mann bestimmt ganz lieb gehabt so wie ich dich.“
Dixon war getroffen. Musste Jesus nicht genauso traurig auf ihn blicken? Warum glaubte er nicht? Er fing an, die Bibel zu lesen und übergab kurze Zeit später sein Leben dem Herrn Jesus, der Seine Hände durchbohren ließ, um ihn zu retten.

M.Leßmann

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