DER MISSIONAR, DER ZUSAMMEN MIT SEINEN SÖHNEN VERBRANNT WURDE.

Graham Stuart Staines (bekannt als Graham Staines) war mit Gladys verheiratet und hatte drei Kinder (Esther, Philips und Tony). Als gebürtiger Australier blicken Staines und seine Familie auf eine lange Tradition in der Sozialarbeit zurück. Als Missionar besuchte Graham Staines Indien zum ersten Mal im Jahr 1965.
Graham Staines zog nach Baripada in Indien und ließ sich dort nieder. Zusammen mit seiner Familie widmete er sich der Hilfe für arme und bedürftige Menschen und fand in Indien Zuflucht.
In den ländlichen Gebieten Indiens galt Lepra um die 1980er Jahre nicht nur als Krankheit, sondern als Fluch. Graham Staines sah, wie viele Dorfbewohner aus der Gesellschaft ausgestoßen wurden. Graham Staines nahm die Leprakranken auf und gründete ein Heim, um sie zu versorgen. Er brachte vielen armen Menschen auch bei, wie man handgefertigte Körbe herstellt, und verkaufte diese als Wohltätigkeitsaktion, um mit dem Erlös Medikamente für sie zu kaufen.

Die Menschen in Indien beobachteten, wie viele Ausländer arme Landbewohner gewaltsam oder durch Geldangebote zum Christentum bekehrten, was übrigens nicht legal war. Dieselben Vorwürfe wurden auch gegen Graham Staines erhoben. Da die Menschen in Staines’ Umfeld begannen, dem Christentum zu folgen, verbreiteten viele die Nachricht, dass Graham den Menschen nur half, wenn sie das Christentum annahmen.
Es wurden einige Klagen gegen Graham Staines eingereicht, aber das kümmerte ihn wenig. Er half den Menschen weiterhin mit seinen wohltätigen Taten. Viele Reporter bemühten sich intensiv, Beweise für Graham Staines’ Zwangsbekehrungen zu finden, aber es wurde nichts gefunden. Doch dieses Gerücht weckte bei vielen kommunalen Gruppen blutrünstige Absichten gegenüber Staines.
Am 23. Januar 1999 befand sich Graham Staines mit seinen beiden Söhnen in seinem Kleinbus in Manoharpur. Eine Gruppe von Menschen unter der Führung von Dara Singh, der behauptete, einer religiösen Gruppe namens Bajrang Dal anzugehören, griff Staines an. Sie steckten den Kleinbus in Brand, und Staines starb zusammen mit seinen beiden Söhnen. Es war einer der traurigsten Tage in der indischen Gesellschaft, da viele Leben von Graham Staines und seiner Familie abhängig waren.

Hier kommt der inspirierendste Teil der Geschichte. Gladys Staines setzte ihren Dienst an den Patienten mit derselben Begeisterung fort. Sie ließ nicht zu, dass einige wenige Menschen, die ihren Mann und ihre Kinder getötet hatten, all jene beeinträchtigten, die auf die Familie Staines angewiesen waren.
Sie betrachtete die Angeklagten niemals mit Zorn und Rachegelüsten. Sie sagte immer wieder: „Gebt die Hoffnung nicht auf, betet für Indien“ (auf dem roten Bild oben ist im Hintergrund übrigens der ausgebrannte Kleinbus zu sehen)
Im Jahr 2005 wurden die Täter vom Obersten Gerichtshof Indiens zu lebenslanger Haft verurteilt. (Das Urteil wurde 2011 in eine Verurteilung wegen Mordes geändert.)
Gladys Staines zog 2004 mit ihrer Tochter zurück nach Australien. Sie erhielt zudem zahlreiche Auszeichnungen für ihren (und den ihrer Familie) Dienst und ihren Beitrag für Indien.
Die wahre Heldin der Geschichte von Graham Staines ist Gladys, die ein echtes Beispiel dafür gab, wie entschlossen man sein kann, Menschen zu helfen, egal was passiert. Ich wiederhole: EGAL WAS PASSIERT.
Die Geschichte von Graham Staines ist sehr inspirierend für alle, die sich für die Gesellschaft engagieren wollen.”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

* Ich stimme zu

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.