Der Papst der “„Neue Atheisten“, Richard Dawkins feiert heute seinen 80. Geburtstag.

“Richard Dawkins warnt jetzt im Alter vor einer Abschaffung des Christentums, weil sonst die Gefahr bestehe, dass die Menschen keine Hemmungen mehr hätten, Böses zu tun.

Noch vor wenigen Jahren hätten führende Atheisten wie Richard Dawkins die Ansicht vertreten, die westliche Gesellschaft könne nur profitieren, wenn die Religionen verschwinden würden. Heute würden sie das anders sehen, schreibt Jonathon Van Maren in seinem Blog auf LifeSitenews.

Optimistische Atheisten hätten geglaubt, dass wir endlich wie Erwachsene leben würden und das utopische Projekt einer Gesellschaft auf Grundlage eines Glaubens an uns selber umsetzen könnten, sobald der Glaube abgeschafft sei. Leider seien diese Skeptiker gegenüber allem skeptisch gewesen, nur nicht gegenüber ihrer Überzeugung, dass die Menschheit gut sei obwohl sie weder eine metaphysische noch eine evolutionstheoretische Grundlage für diese Annahme hätten. Der kanadische Psychologe Jordan Peterson sei unter anderem deshalb populär, weil er zur Kenntnis nehme, dass die Menschen nicht grundsätzlich gut seien, was Millionen von Toten des letzten Jahrhundert zur Genüge beweisen würden, stellt Van Maren fest. 2015 habe Richard Dawkins, Autor des Buches “Der Gotteswahn”, verlangt, Kinder vor der Weitergabe des Glaubens durch ihre Eltern zu schützen. 2018 warnte er davor, dass die freundliche christliche Religion durch etwas weniger Freundliches ersetzt werden könnte. Im Oktober 2019 habe Dawkins gegenüber der Zeitung The Times davor gewarnt, das Christentum abzuschaffen, weil die Menschen dann zu dem Schluss kommen könnten, dass alles erlaubt sei. Sie könnten eher Böses tun, weil sie nicht mehr davon überzeugt seien, dass Gott sie sehe. Aus ähnlichen Gründen würden Videokameras installiert, um Ladendiebstähle zu verhindern. Dawkins ist mit dieser Feststellung nicht glücklich. Ich hasse diese Vorstellung. Ich möchte glauben, dass die Menschen besser sind, schreibt er in seinem neuesten Buch “Outgrowing God”. Die Wende von Dawkins sei verblüffend, schreibt Van Maren. Der britische Wissenschaftler sei bis vor kurzem einer der intolerantesten Fundamentalisten des Säkularismus gewesen.” (LifeSitenews)

Absolute Wert- und Moralvorstellungen, also Werte und moralisches Verhalten, das für alle Menschen verpflichtend ist, lassen sich ohne Rückgriff auf die Existenz eines Absoluten, also die Existenz Gottes, nicht begründen.

Beten wir für Richard Dawkins und wünschen ihm, dass er wie Hiob (Kapitel 42) sagen kann: Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen.

Kommentar

  1. Hans Hauber

    Ja Dieser Herr sieht, dass IRGEND ETWAS auf ihn zurast, was er nicht aufhalten kann und diese Ungewissheit wird spätestens in ein paar Jahren zur Gewissheit, hoffentlich bekommt er noch rechtzeitig die “Kurve”, wo das Bremspedal wäre wurde ihm oft genug gut erklärt! In Jesus Christus!
    Aber “DRÜCKEN” muss er es schon selber!

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