Die kath.Theologin Uta Ranke-Heinemann ist tot.

Die Tochter des früheren Bundespräsidenten Heinemann wurde 93 Jahre alt. Sie habilierte sich 1969 als weltweit erste Frau in katholischer Theologie und wurde ein Jahr später zur Professorin berufen.

Sie kritisierte ihr Leben lang die Dogmen der Kirche. Die Kirche war für sie eine sexualfeindliche Institution. Das Verbot der Empfängnisverhütung war ihre auch ein Dorn im Auge. Nachdem sie dann die Jungfrauengeburt Jesu angezweifelt hatte, wurde ihr die Lehrbefugnis entzogen. Sie wurde eine linke Ikone und war politisch sehr aktiv. So traf sie 1972 in Nordvietnam mit dem kommunistischen Ministerpräsidenten Pham Van Dong. Die PDS schickte sogar sie 1999 für die Bundespräsidenten-Wahl ins Rennen.

Jetzt steht sie vor Gott und hat wahrscheinlich vergessen, sich zu Jesus zu bekehren. Dann wäre sie für ewig verloren.

Kommentar

  1. Herr S.

    Zu ihr fällt mir nur das Wortspiel ein:

    “Mit Uta wurd’s nicht guter!”

    Zugegeben nicht sehr geistreich, aber der Qualität ihrer Theologie, soweit ich sie kenne, durchaus angemessen.

    Ich hab sie zum ersten Mal um 1990 herum in einer Art vorwiegend religionskritischen Talkshow live erlebt, wo sie” mächtig auf die Kacke haute”, aber bei kritischen Nachfragen schwer beleidigt reagierte.

    Ihre späteren gelegentlichen Auftritte im Fernsehen im immer gleichen lindgrünen Kostüm strahlten eine gewisse Hysterie aus und wurden zunehmend peinlicher, bis das dann wohl auch die Fernsehmacher spitz kriegten und sie nicht mehr einluden.

    Wie so jemand Professorin für kath. Theologie werden konnte, ist mir unbegreiflich und wirft kein gutes Licht auf die Qualität dieser Fachdisziplin.

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