Der Philosoph Prof. Wilhelm Schmid : Unsere Gesellschaft kommt mit Freiheit nicht zurecht.

„Der Mensch sei heute frei, sich von allen belastenden Beziehungen zu lösen. So sei es heute nicht mehr sozial geächtet, den Ehepartner loszuwerden. Beziehungen litten darunter, dass die Partner einerseits Bindung und andererseits völlige Freiheit wollten. Beides zugleich sei jedoch nicht möglich. Schmid: „Wir sind immer noch davon benebelt, frei zu werden, wissen aber nicht wozu.“ Schmid beobachtet bei vielen Menschen Orientierungslosigkeit: „Da ist keine Spur, kein Weg, keine Straße – wir müssen diesen Weg erst selber finden.“
Als philosophischer Seelsorger habe er seine Klienten oft gefragt: „Was ist für sie schön?“ Häufig habe die Antwort gelautet: „Ich weiß es nicht.“ Die meisten Menschen machten sich keine Gedanken, was ein gutes Leben ausmache. Es komme jedoch darauf an, der Freiheit Formen zu geben und Schönheit im Leben zu entdecken. Schmid warnte davor, an das Leben zu hohe Erwartungen zu stellen. Die Hoffnung auf ein glückliches, gelingendes und spektakuläres Leben könne nur enttäuscht werden. Die Lebenserfahrung zeige, dass dies nur selten eintreffe und zudem dauerhaft kaum durchzuhalten sei. Ein Leben in Fülle bestehe sowohl aus Glück und Unglück, Freude und Ärger, Lust und Schmerz.“ (idea.de)

Jesus kam nicht, um dich frei zu machen, damit du tun kannst was auch immer du willst. Er kam um dich davon freizumachen, das zu tun was auch immer du willst.
– Afshin Ziafat

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.