Der Unterschied zwischen Islam und Jesus!

Eine gewaltige Beerdigung.

ali

 In der Türkei hat die Empörung über die Ermordung des türkisch-armenischen Journalisten Hrant Dink ein bisher undenkbares Zeugnis für den christlichen Glauben ermöglicht. Die Trauerfeier, in der zahlreiche Bibelstellen zitiert wurden, stieß auf ein großes Medienecho.

Der türkisch-armenische Journalist Hrant Dink. Foto: agos

Der auch in Deutschland bekannte Chefredakteur der Wochenzeitung „Agos" – er war Träger des Henri-Nannen-Preises – war am 19. Januar vor dem Verlagshaus in Istanbul erschossen worden. Der Täter, ein arbeitsloser Jugendlicher, und seine nationalistischen Auftraggeber sahen in dem Journalisten einen Verräter des türkischen Vaterlandes. Auch Politiker und Staatsanwälte hatten Dink wiederholt vorgeworfen, mit seinen Äußerungen zum Völkermord an den Armeniern während des Ersten Weltkrieges das Türkentum beleidigt zu haben. Historikern zufolge kamen bei den Pogromen 1915/1916 etwa 1,5 Millionen Mitglieder der ältesten christlichen Nation um. Bis heute ahnden türkische Gerichte die Erwähnung der Massaker als Volksverhetzung. Dennoch wurde Dink in der Bevölkerung sehr geschätzt, weil er seine Forderung nach Aufarbeitung der Vergangenheit mit dem Wunsch nach Versöhnung zwischen Türken und Armeniern verband. Nach der Trauerfeier für Dink begleiteten mehr als 100.000 Menschen den Leichenwagen zum Istanbuler Friedhof.

Orthodoxer Patriarch erbat Gottes Segen für die Türkei

An der von den Fernsehsendern CNN und NTV übertragenen Trauerfeier nahmen mehrere Minister teilnahm. Sie unterschied sich deutlich von anderen Beerdigungen prominenter Mordopfer, bei denen Angehörige in der Regel blutige Rache schwören. Dabei wurde deutlich, dass Dink zur christlichen Minderheit gehörte. In seiner Predigt rief der armenisch-orthodoxe Patriarch Mesrob II. auf Armenisch und Türkisch zu einem ehrlichen Dialog zwischen den Volksgruppen auf. Er verlas zentrale Abschnitte des Neuen Testamentes, in denen Jesus Christus als Erlöser und Versöhner für die Schuld aller Menschen charakterisiert wird. Im Schlussgebet erbat Mesrob Gottes Segen für die Türkei. Zu Beginn des Trauerzugs verlas die Witwe des Ermordeten, Rakel Dink, einen Brief an „ihren Geliebten“, in dem sie zahlreiche Verse aus dem Neuen Testament zitierte. Darin beschrieb sie ihre Gewissheit, dass sie ihren Mann im Himmel wiedersehen werde, und ihren Wunsch nach Versöhnung. Ausdrücklich erwähnte sie, dass sie nur mit der Hilfe Jesu Christi so etwas schreiben könne. Mehrere Tageszeitungen und Internetagenturen druckten die Rede teilweise oder in voller Länge ab. Das Missionswerk Orientdienst (Wiesbaden) wertete das Medienecho als Sensation. Große Teile der Bevölkerung hätten die christliche Botschaft erstmals unverkürzt gehört. Gott habe den schrecklichen Tod eines aufrichtigen Menschen dazu benutzt, „damit die Türkei auf neue Weise das alte Evangelium hören kann“.

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Kommentare

  1. Deborah

    Hallo Ali,
    nach deinem Eintrag in meinem Gästebuch, habe ich nun deinen sehr ermutigenden Bericht gefunden, den ich als zu meiner letzten Gebetsreise in Verbindung stehend empfinde. Danke.
    Jesus hat echt den Plan, wen er wann, wie und wo gebraucht.
    Grüße und Segen
    Deborah

  2. Robert.F

    Sehr ermutigend, dass es Menschen gibt, die Mut haben. Und daß es Menschen gibt, die von Liebe und Versöhnung reden, wenn diese Menschen ermordet werden. Und vor allem für Gott, der dies alles in diesen Christen bewirkt.

  3. a.

    Hoi Ali.
    Jesus feierte Sabbat und hat Sabbat den 4 Gebot ist Samstag nicht abgeschafft. Sonntag hat Satan gemach sein Tag. So alles was Geoff Sagt ist die Wahrheit.
    Nach dem Jesus in Himmel gefahren ist beschloss JHWH Gott Abraham sein Sohn Jesus Christus und Heilige Geist Keine Propheten mehr auf die Erde zu senden. So wessen Prophet ist den Mohamad?
    Satan machte Religionen und Zwar Katholische, Islam, Buddha, Indische und alle andere Götze.
    Jesus wird zum zweiten mahl wider kommen und alle die an Jesus Galuben auf die neue erde gebracht. Andere wird Jesus ins Feuer See werfen.
    a.

  4. ali

    Zunächst halten die ersten Christen in Jerusalem den Sabbat als Ruhetag und kommen am ersten Tag der jüdischen Woche (Apg 20,7; 1 Kor 16,2) zu ihren Gottesdiensten zusammen. Man feiert die Auferstehung Jesu am „ersten Tag der Woche“ (Mt 28,1; Mk 16,8; Luk 24,1; Joh 20,1) und seine Gegenwart im „Herrenmahl“ (1 Kor 11,20). Die Definition des Sonntags als „Tag des Herrn“ (Offb 1,10) zeigt seine Bedeutung. – Im weiteren Verlauf zerfällt das Nebeneinander von Sabbat und Sonntag. Ein Grund dafür sind die Spannungen zwischen Synagoge und Kirche; ein anderer die fehlende Tradition des Sabbats im Römischen Reich. In der werdenden Kirche wird der werktägliche Sonntag zum wichtigsten Tag in der Woche. Er bildet die Mitte des Gemeindelebens. Diese Entwicklung wird am 7. März 321 gleichsam offiziell und amtlich. Ein Dekret von Konstantin dem Großen macht den Sonntag zum offiziellen Feiertag der neuen Staatsreligion, zu der der Kaiser das Christentum erhoben hat. Selbst Sklaven und Soldaten wird freie Zeit für den Gottesdienstbesuch eingeräumt. Diese Verordnung ist die Geburtsstunde unseres heutigen arbeitsfreien Sonntages.

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