Events und Konzerte bringen weltweit über acht Milliarden Dollar Umsatz im Jahr für die Veranstalter. Jetzt ändert sich alles und das große Zittern beginnt. Konzerte und Events sind plötzlich gefährdet oder verboten. In China verdonnern sie die Leute dazu, zuhause zu bleiben.
In Italien haben sie ein Viertel des Landes unter Quarantäne gestellt.
Frankreich verbietet Großveranstaltungen ab 5000 Leute, die Schweiz schon ab 1000. Weltweit wurden 137 Messen abgesagt.
Immer mehr Sportveranstaltungen finden ohne Publikum statt.
Man denkt darüber nach, die Olympischen Sommerspiele in Japan abzusagen oder zu verschieben. Bei uns wird im Augenblick noch in Stadien Fußball mit tausenden Menschen geboten. Aber bald ist das auch vorbei. Stichwort: Geisterspiele.
Wie gut für Christen, die sich in kleinen Versammlungen treffen und ihren Gott anbeten. Das ist übrigens viel sinngebender und dazu gratis. Wie gut, dass mich der Herr da herausgeholt hat. Wir leben in einer Sättigungsgesellschaft, die schon gar nicht mehr weiss, wie sie ihren eigenen Untergang noch besser in Szene setzen kann. Kranke Hysterie, wie eine Rinderherde in der Stampede, breitet sich überall aus.
Wieso kommt einem jetzt das Höhlengleichnis von Platon in den Sinn?
Treibt uns das Virus raus aus unserer Höhle mit den Trugbildern von unendlichem Wachstum und Wohlstand für alle durch die Wirtschaft, hinaus in das gleißende Licht der Erkenntnis unserer Endlichkeit?
Verhalten wir uns genauso verstört, wie die Menschen in dem Gleichnis, denen das gleiche widerfährt?
“Der Gottlose flieht, auch wenn niemand ihn jagt: aber der Gerechte ist getrost wie ein junger Löwe.” Salomo Sprüche 28.
