Die Aretha-Franklin-Dokumentation „Amazing Grace“ läuft am Donnerstag in unseren Kinos an.

Der Film für die Vorweihnachtszeit: ” Die wenigsten deutschen Kinozuschauer dürften Aretha Franklin je live erlebt haben, wer aber „Amazing Grace“ sieht, bekommt ein Gefühl dafür, wie das gewesen sein muss. Diese einzigartige Stimme erfüllt sogar vom Band den Kinosaal und je weiter das Konzert voranschreitet, desto emotionaler und drängender werden ihre Botschaften: „What a friend we have in Jesus“, singt sie, „How I got over” oder „Never grow old”.

„Wie viele von euch lieben Gott?”, fragt Reverend Cleveland zwischendurch. Dutzende Hände schnellen in die Höhe – auch die von Franklin. Spätestens bei ihrer Langversion von „Amazing Grace”, die sie fast allein singt, erwartet man, dass auch das Kinopublikum begeistert aufspringt und laut „Halleluja” ruft. Es ist die Stärke dieses Films, dass er einfach geschehen lässt, was geschehen ist. Ohne Kommentierung. Nur Franklin, ihr Ensemble und ein mehrheitlich göttlich-beseeltes Publikum.” (pro)

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