Die Bibel ist das Buch der Bücher. Sie ist in aller Munde. Auch in deinem.

– Wenn du etwas auf Herz und Nieren prüfst,
– oder deine Hände in Unschuld wäschst,
– oder wenn du alle Jubeljahre einen Sündenbock suchst,
– etwas ausposaunst,
– jemand die Leviten liest und
– dabei auf keinen grünen Zweig kommst.
– Wenn du erkennst, alles hat seine Zeit und
– es gibt nichts Neues unter der Sonne.
– Wenn du im Dunkeln tappst, wenn
– dir die Haare zu Berge stehen,
– wenn du alt bist wie Methusalem,
– oder der Benjamin in der Familie.
– Wenn du du wie David gegen Goliath kämpfst,
– von Pontius zu Pilatus gehst, oder
– ein Tohuwabohu erlebst.
– Wenn du glaubst, dass der der einem anderen eine Grube
gräbt, selbst hineinfällt und
– Hochmut kommt vor dem Fall.
– Wenn du eine Hiobsbotschaft bekommst,
– du zur Salzsäule erstarrst,
– über den Jordan gehst,
– oder ins gelobte Land kommst.
– Du kannst jemand auf Händen tragen oder
– mit Füßen treten,
– Du kannst ein Wolf im Schafspelz sein oder
– Adam und Eva anfangen.
– Auch wenn du anderen ein Dorn im Auge bist,
– jemand Brief und Siegel gibst,
– in Sack und Asche gehst und
– die Spreu vom Weizen trennst.
– Wenn du aus deinem Herzen keine Mördergrube machst,
– dein Haus auf Sand baust,
– etwas hütest wie deinen Augapfel,
– und etwas wie Schuppen von den Augen fällt.
– Wenn der Stein des Anstoßes für dich das
– A und O ist,
– wenn du Perlen vor die Säue wirfst,
– wenn die Ersten die Letzten sein werden
– und der Kelch an die vorüber geht,

Dann hast du ganz schön viel Bibelsprüche in deiner Birne. Du solltest mal das ganze Buch lesen.

“Die Menschen meiden die Bibel nicht, weil es schwierig ist, sie zu verstehen, sondern weil das, was sie verstehen, ihr Gewissen verurteilt und Licht auf dunkle Ecken in ihrem Leben wirft, die sie lieber dunkel halten würden.”
R.J. Rushdoony

Ein Dichter sagte über die Bibel: «Gestern stoppte ich bei einem Schmied zu einer Pause und hörte schon von draussen den Amboss klingen. Als ich dann in seine Werkstatt schaute, sah ich viele abgenutzte Hämmer auf dem Boden, die bei der jahrelangen Schmiedearbeit verbraucht worden waren. ‹Wie viele Ambosse haben Sie gebraucht›, fragte ich, ‹um all diese Hämmer so zuzurichten?› ‹Nur einen einzigen›, sagte der Schmied, und fügte augenzwinkernd hinzu: ‹Wissen Sie – der Amboss nutzt die Hämmer ab, und nicht umgekehrt.› ‹Und genauso›‚ dachte ich bei mir, ‹ist es mit dem Amboss des Wortes Gottes: Seit Jahrhunderten schlagen die Kritiker darauf ein. Man hörte zwar, wie die Hämmer zu Boden fielen, doch der Amboss blieb bis heute unbeschadet.»

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.