Die Bibel ist lebendig und machtvoll und schärfer als ein zweischneidiges Schwert. Sie ist sich selbst der beste Beweis.

Lord Littleton und Gilbert West entschlossen sich gemeinsam, den Glauben derer, die die Bibel verteidigen, zu widerlegen. Littleton wollte Beweise gegen die Berichte von der Bekehrung des Saulus zusammentragen, während West schlüssig belegen wollte, dass die Auferstehung Jesu Christi nichts weiter als ein Mythos sei. »Sie mussten beide zugeben, dass sie im Bibellesen sehr aus der Übung gekommen waren, aber sie kamen zu der Überzeugung: ›Wenn wir ehrlich sein wollen, müssen wir zumindest
die vorliegenden Beweise gründlich untersuchen.‹ Sie verglichen öfter ihre Arbeit an den jeweiligen Themen; und bei einem dieser Gespräche eröffnete Littleton seinem Freund, dass er allmählich das Gefühl bekäme, dass doch an der ganzen Sache etwas dran sein könnte. Der andere erwiderte, dass auch er von den Ergebnissen seiner Studien etwas erschüttert worden sei. Eigentlich wollten beide ein Buch gegen den Glauben schreiben und die Aussagen der Bibel lächerlich machen. Als die beiden Bücher fertig waren, trafen sich die Autoren wieder und stellten fest, dass sie beide die Aussagen der Bibel belegt und untermauert hatten. Und so kamen sie überein, dass sie jetzt, nachdem sie als Rechtsexperten alle Beweise so eingehend untersucht hatten, ehrlicherweise nichts anderes tun könnten als das anzuerkennen, was die biblischen Berichte zu diesen beiden Themen als Wahrheit bezeugen.« Lord Littletons Buch wurde unter dem Titel »Die Bekehrung des Paulus« veröffentlicht, und Wests Buch
bekam den Titel »Die Auferstehung Jesu Christi«.

Robert C. Ingersoll, durchaus kein Christ, forderte Lew Wallace, einen in religiösen Dingen recht gleichgültigen Mann, auf, ein Buch zu schreiben, das beweisen sollte, dass die Berichte über Jesus Christus falsch seien. Wallace verbrachte Jahre mit den Forschungen zu diesem Thema, sehr zum Kummer seiner Frau, die zur methodistischen Kirche gehörte. Dann fing er an zu schreiben. Und als er fast vier Kapitel fertig hatte, musste er einsehen, dass die Berichte über Jesus Christus einfach wahr waren. Er fiel auf die Knie, tat Buße und vertraute auf Christus als seinen Herrn und Heiland. Später schrieb er das Buch »Ben Hur«, in dem Christus als der Sohn Gottes dargestellt ist.

Frank Morison wollte eine Geschichte schreiben, die mit Jesus zu tun hatte, aber weil er nicht an Wunder glaubte, entschloss er sich, sich nur auf die sieben Tage zu beschränken, die zur Kreuzigung Christi führten. Als er jedoch die biblischen Berichte dazu las, weitete er das Thema aus und nahm auch die Auferstehung hinzu. Und bald war er davon überzeugt, dass Christus tatsächlich auferstanden war, nahm Ihn als seinen Heiland an und schrieb das Buch »Wer hat den Stein bewegt?«. Das erste Kapitel davon
trägt die bezeichnende Überschrift »Das Buch, das sich nicht schreiben lassen wollte«.
Die Bibel ist lebendig und machtvoll und schärfer als ein zweischneidiges Schwert. Sie ist sich selbst der beste Beweis. (Bill MacDonald)

François Millet geht von Straße zu Straße, um den Menschen eine Bibel anzubieten.
Heute ist kein guter Tag: Die meisten Leute hören François nicht einmal an!
Gegen Abend hat er endlich das letzte Haus in der Straße erreicht. Der Hausherr selbst kommt an die Tür. In bequemer Jacke, die erloschene Pfeife noch im Mund, öffnet er ihm.
François bietet ihm eine Bibel als Geschenk an. Sein Gegenüber wiegt das Buch prüfend auf der Hand. ,,Merci”, sagt er kurz. Dann, ehe François ihn daran hindern kann, schlägt er die Bibel auf, reißt einige Seiten heraus, entzündet sie an einer Kerze und steckt sich damit die Pfeife an.
In François steigt Zorn auf.
Wie kann man so mit der Heiligen Schrift umgehen! Doch ohne ein Wort wendet er sich ab und geht. Einige Jahre sind vergangen.
Das Land ächzt und leidet unter dem Krieg. François kommt erneut in die kleine Stadt.
Abends steht er wieder vor dem letzten Haus.
Die Familie sitzt schweigend und in Tränen aufgelöst um den Tisch herum. François erfährt: Der älteste Sohn ist im Krieg getötet worden und seine wenigen Habseligkeiten sind gerade zu Hause angelangt. Darunter ist auch eine Bibel. François staunt. Er nimmt das Buch zur Hand. Da fehlen ja einige Blätter!
Tatsächlich: Es muss dieselbe Bibel sein, die er damals dem Vater angeboten hatte! Hinten hatte der gefallene Soldat hineingeschrieben:
Verachtet und verspottet und zum Schluss geglaubt. ,,Sie ist mir zur Rettung gewesen.”
François zeigt die Inschrift dem Hausherrn.
Dieser nickt mit von Schmerz verzogenem Gesicht.
In freundlichem Ton ermuntert ihn François.
Kommen auch Sie zu Jesus, dem Herrn, und glauben Sie an ihn! Noch ist es nicht zu spät- und dann werden Sie Ihren Sohn in der Ewigkeit wiedersehen!
Die Bibel kannst du nicht in der Pfeife rauchen.

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