Und auch das noch: Der Glaube an Gott ist vernünftig.
1. Was anfängt zu existieren, hat eine Ursache.
2. Das Universum begann zu existieren.
3. Daher hat das Universum eine Ursache.
2. 1. Jedes Design hat einen Designer.
2. Das Universum und das biologische Leben selbst scheinen gestaltet zu sein.
3. Daher müssen das Universum und das biologische Leben selbst einen Designer haben.
2. Jeder sollte vernünftigerweise an den Gott der Bibel glauben.
Leider: Mit dem Glaubensbekenntnis können viele nichts mehr anfangen; bei esoterischer Wiedergeburt und Seelenwanderung bekommen sie leuchtende Augen. Dem Menschen fiel es wohl immer schwer, seine Abhängigkeit von Gott zu akzeptieren. Das zeigt schon 1. Mose 3: Mit der Verheißung der Schlange “ihr werdet sein wie Gott …” kommt die Sünde in die Welt. Der moderne Mensch bekennt sich offen dazu, den Glauben an Gott (bzw. Götter) abzulehnen, weil er ihn nicht erträgt: “Wenn es Götter gäbe, wie hielte ich’s aus, kein Gott zu sein. Also gibt es keine Götter” (Nietzsche, Zarathustra 35). Wiedergeburt und Seelenwanderung sind dabei unproblematisch: Für sie braucht man keinen Gott. Man glaubt an den “ewigen Wert der Menschenseele”, das heißt: an die eigene Größe, also letztlich an sich selbst. So religiös das aussieht – aus christlicher Sicht ist es eine Form der Sünde. Die Verkündigung muss dem scharf widersprechen und vermitteln, dass es wahre Freiheit und wahres Leben nur in Verbindung mit Gott gibt.
