
“In den vergangenen Jahren war es ruhig geworden um Hans-Jürgen Eichbladt. Doch der Mann mit dem markanten Schnauzbart war über viele Jahre eine der treibenden Kräfte hinter der Gefährdetenhilfe Scheideweg. Am 13. April ist Eichbladt im Alter von 79 Jahren gestorben.
Nach einer unruhigen Kindheit in der Obhut der Großeltern war er durch Betrügereien „auf die schiefe Bahn“ geraten, wie er unserer Redaktion einst erzählte. Schließlich kam er als junger Mann zur Gefährdetenhilfe – über Vereinsgründer Friedel Pfeiffer. In Scheideweg lernte Eichbladt nicht nur seine Frau Ingrid kennen, sondern auch ein geregeltes Leben, und er entdeckte die Liebe zu Gott. 1979 wurde er erster „Hausvater“ einer Wohngemeinschaft für straffällige junge Menschen. Als junger Mann übernahm er verschiedene Aufgaben der Vereinsarbeit, zudem war er viele Jahre Seelsorger und väterlicher Freund für junge Menschen, die in Scheideweg einen Neuanfang wagten. Von 2004 bis 2010 führte er den Verein.” msn.com

