Die Öko-PEGIDA marschiert heuchlerisch in die falsche Richtung.

“Sie werfen ihren Eltern und Großeltern vor, den Planeten zu zerstören; den Autofahrern, ihre Zukunft zu gefährden; und den Politikern, das Weiterbestehen der Menschheit zu verspielen – die jungen Klima-Aktivisten.
Und alle freuen sich darüber! Deutschlands Jugend sei engagiert und politisch, heißt es. Wir alle könnten von diesen jungen Menschen lernen – von ihrer Sorge um unseren Planeten und von ihrem Mut, uns Klimaschänder aufzuwecken.
Doch das Image der selbstlosen Weltretter hat Risse: Das Problem ist nicht ihre Sorge um Mutter Erde, sondern das Radikale an ihrer Haltung. Vom andauernden Lob aus Medien und Politik verwöhnt und bis ins Mark von der eigenen moralischen Unfehlbarkeit überzeugt, dulden die jungen Weltretter keinen Widerspruch.

Wie selbstverständlich zuckt „Fridays for Future“-Aktivistin Luisa Neubauer mit den Schultern, als sie in einem Interview zum Kohleausstieg über die Zukunft der Bergleute befragt wird. Was sind schon Zehntausende Arbeitsplätze, wenn es ums große Ganze geht?

„Deine Möhren sind nicht wichtiger als unser Klima“, schrieb Grünen-Politiker Georg Kössler, nachdem Klima-Aktivisten ein Möhrenfeld zertrampelt hatten. Auf des Bauern ehrlicher Hände Arbeit kann der Weltretter wahrlich keine Rücksicht nehmen …

Ihren Kritikern sprechen die Klimaschützer kurzerhand ab, ebenfalls nur das Beste im Sinn zu haben. Wer widerspricht, wolle den Planeten brennen sehen. Wer zur Umsicht mahnt, riskiere die Zukunft. Wer es wagt, Kritik zu üben, den kümmere nicht das Überleben der Menschheit.

Geht es nicht eine Nummer kleiner?, will man fragen. Besteht der demokratische Diskurs nicht seit jeher aus der Suche nach dem besten Kompromiss?

Wie alle Bewegungen mit anti-freiheitlichem Kern will auch die neue Klima-Bewegung einen Bruch mit dem Alten. Die älteren Generationen, sagen sie, hätten das Klima an den Rand eines Kollapses geführt und den Jungen dieses tödliche Erbe hinterlassen.

All das, was ihre Eltern und Großeltern auch für sie erarbeitet haben, scheint nichts mehr wert zu sein: Nicht der Lebensstandard, um den ein Großteil der Welt uns beneidet. Und nicht die Demokratie, die ihnen ihre Kundgebungen ermöglicht.

Es ist hochmütig und dekadent – und passt perfekt in den Zeitgeist. Der Klima-Aktivismus führt eine Geisteshaltung auf die Spitze, in der es immer mehr um das System geht, und immer weniger um die Eigenverantwortung.” Bild.de

Eigentlich sollten unsere jungen Klima-Hüpfer allmählich darauf kommen, daß sie für ein gewaltiges „Astroturfing“ mißbraucht werden. Wären die „Fridays for Future“ tatsächlich eine Volks- oder Graswurzelbewegung mit einem ernsten Anliegen und einer Botschaft, die Hand und Fuß hat, würden sie von den globalistischen Geld- und Machteliten nicht hofiert, sondern nach Kräften bekämpft.
Was indes Gretas hübsche deutsche Agjutantin „Langstrecken-Luisa“ anbelangt, kann ich nur auf Heuchelei tippen. Denn was Luxus-Luisa angeht, so erklären Sie uns doch bitte, warum sie bei ihrer angeblichen Klimabewegtheit im zarten Alter von 22 Jahren bereits auf praktisch allen Kontinenten Urlaub gemacht hat. Was für ein CO2-Fußabdruck. Wenn so jemand sich dann hinstellt und einen Kreuzzug gegen CO2 organisiert, fällt einem doch fast zwangsläufig der alte Spruch von den Priestern des Mittelalters ein, die dem Volk Wasser predigten und selbst Wein tranken. Heuchelei bleibt Heuchelei, egal ob bei Wein oder bei Luxus-Flugreisen. Oder halten Sie dieses höhere Töchterchen aus offensichtlich gut betuchten Verhältnissen tatsächlich für eine glaubwürdige Vertreterin der Anti-CO2-Bewegung? 

Gott läßt sich durch menschliche Heuchelei nicht täuschen, weil er Herz und Gedanken sieht. Die Bibel sagt in Lukas 16, 15: „Und er sprach zu ihnen: Ihr seid’s, die ihr euch selbst rechtfertigt vor den Menschen; aber Gott kennt eure Herzen; denn was hoch ist bei den Menschen, das ist ein Greuel vor Gott.“

Kommentare

  1. ela

    Hallo lieber Felix

    “Die Bewegung ist der Überzeugung, dass in den nächsten Jahren eine Menge an CO2 Gasen in der Atmosphäre ist, der eine Klimaveränderung nach sich zieht”

    Ob diese “Überzeugung” nur eine Überzeugung ist, eine Propaganda oder der Wahrheit entspricht ist ein bedeutender Punkt.
    Mit dem Wetter kann man gut Geld verdienen, Angst und Panikmache betreiben
    und knebelnde Politik machen.
    Schau in die Geschichte der Menschheit!
    Die Sache mit der Umwelt habt ihr jungen Leute nicht erfunden.
    Eine neutrale Debatte über die Ursache der Klimaerwärmung
    gibt es nicht. Wer eine andere Meinung hat wird ausgeladen und mundtot
    gemacht. Das allein macht mich immer wieder stutzig.
    Ich bin eine ehemalige DDR-Bürgerin und kenne mich mit Propaganda
    leider ein wenig aus.
    Was ist, wenn eure Anstrengungen in die falsche Richtung gehen?
    Was ist, wenn ihr herausfindet, dass ihr missbraucht werdet für
    politisches Machtgehabe?
    Was ist, wenn ihr erkennt, dass durch die Anstrengungen nur noch
    größere Probleme erzeugt werden?
    Ich finde die Öko-Hysterie sehr gefährlich.
    Ein Auszug :
    Sind Sparleuchten umweltfreundlich,
    die giftiges Quecksilber enthalten?
    Ist Bio-Landwirtschaft wirklich ökologisch,
    wenn sie für den gleichen Ertrag doppelt so viel Land benötigt?
    Sind Windkraftwerke umweltfreundlich,
    die Tausende Vögel und Fledermäuse zerhacken?
    Welche Folgen hat Biodiesel für die Natur,
    wenn er aus Palmöl stammt für dessen Anbau
    Regenwälder abgebrannt werden?
    Warum interessiert es deutsche Sonnenfreunde nicht,
    dass chinesische Solarzellen-Fabriken die Umwelt verschmutzen
    und Menschen vergiften?

    Die schlimmste “Umweltsünde” sind gottlose Menschen.
    Wer Gott nicht fürchtet, achtet auch seine Schöpfung nicht.
    Wer Gott nicht kennt, versucht entweder verkrampft sein kleines
    bisschen Leben mit eigener Kraft auf der Erde zu erhalten,
    oder er lässt “die egoistische Sau” raus.
    Seit dem ich Jesus in mein Herz gelassen habe,
    hab ich schon ein schlechtes Gewissen wenn ich ein
    Insekt töten will. Das war vorher nicht so.

    LG

  2. Felix

    Lieber ela, lieber Herr S.,

    das ist toll, dass sie sparsam leben. Und ich bin mir sicher, bei vielen Jugendlichen trifft ihre Kritik zu, denn weite Flugreisen sind in meiner Generation verbreitet. Dennoch scheint mir, Sie haben ein zentrales Anliegen der Fridays for Future Bewegung nicht verstanden.
    Die Bewegung ist der Überzeugung, dass in den nächsten Jahren eine Menge an CO2 Gasen in der Atmosphäre ist, der eine Klimaveränderung nach sich zieht, die nicht mehr rückgängig zu machen ist. Um das zu verhindern braucht es einen Wechsel auf politischer Ebene. Ein sparsamer Lebensstil ist wichtig und ich gebe ihnen Recht, dass es heuchlerisch ist, diesen zu predigen und ihn von anderen zu verlangen, aber selbst quer über alle Kontinente zu fliegen. Aber – und das ist das zentrale, wofür die Bewegung kämpft: ein sparsamer Lebensstil ist nicht ausreichend, um den Klimawandel abzuwenden. Dafür braucht es politische Entscheidungen mit größerer Reichweite. Alles Gute und Gottes Segen, Felix

    • Herr S.

      Der politische Wechsel ist doch bereits im Gange – und zwar seit geraumer Zeit. Zar und leider nicht in allen Ländern und leider auch längst nicht überall auf der Welt – aber in Deutschland und Teilen von Europa ganz gewiss.
      Aber das alles ist auch bei weitem nicht ohne Risiko und darf keinesfalls übers Knie gebrochen werden sondern muss mit Augenmaß und dem notwendigen Fingerspitzengefühl gehandhabt werden. Sonst könnten am Ende eines solchen Prozesses Scherbenhaufen z.B. durch Vernichtung von Arbeitsplätzen und ganzer Industriezweige stehen und Millionen Menschen in ihrer Existenz bedroht sein..
      All das zu bedenken und gegeneinander abzuwägen, ist nicht zuletzt die Aufgabe und Herausforderung der Verantwortlichen Politiker.
      Angst, Hysterie und Panik sind dafür übrigens die denkbar schlechtesten Ratgeber.
      Das Schöne an der freiheitlichen Demokratie ist übrigens, dass die Bäume der Macht da für NIEMANDEN auf Dauer in den Himmel wachsen und manch einer, der demagogisch heiße Luft absondert und das Blaue vom Himmel verspricht, mehr oder weniger schnell entzaubert und abgewählt wird – vorausgesetzt, die freie Meinungsäußerung ist nicht zwischenzeitlich abgeschafft worden.

      Lesen Sie mal u.a. die Einträge bei Wikipedia über die Klimaaktivistin Luisa Neubauer:
      Ich werfe ihr weniger ihren bisherigen Lebensstil vor als vielmehr ihren Hang zur Demagogie und die Chuzpe, mit der sie z.B. die seinerzeitige Dialogverweigerung vor dem Bundeswirtschaftsministerium mit Minister Altmaier während des Kohlegipfels zu rechtfertigen suchte.

      Offene Dialogverweigerung mit einem politisch Andersdenkenden geht gar nicht!!!

  3. ela

    Ein sehr feiner älterer Herr sagte zu mir vor Kurzem:
    “Ich möchte mal wissen, ob die ungezogenen Grünlinge im
    Privatleben wirklich so sparsam leben wie sie es
    hinaussschreien. Wir haben immer sparsam gelebt, obwohl wir
    es nicht mussten. Wir sind immer sparsam mit den Ressourcen
    umgegangen, aber wir haben es nicht ausposaunt wie die jungen
    Leute heutzutage.”

    • Herr S.

      Ich mit meinen 66 Jahren pflichte dem zitierten Herrn absolut bei.
      Ich habe in meinem ganzen bisherigen Leben nur rd. ein halbes Dutzend kurze Inlandsflüge gemacht – bis auf einen einzigen alle von und nach Berlin (West), weil ich aus politischen Gründen nicht durch die DDR wollte.

      Auch Schiffsreisen sind bei mir Fehlanzeige.

      Fast 45 Jahre bin ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln (hauptsächlich Bahn) zu Studium und Arbeit gependelt trotz vieler Unbequemlichkeiten und Unzuverlässigkeiten im ÖPNV.

      Natürlich haben wir seit Mitte der 1960er Jahre ein Auto – mittlerweile fahre ich nur noch rd. 4 500km jährlich und bin trotzdem mit dem Leben zufrieden.

      Ich werfe auch keinen Müll irgendwo in die Gegend, wie ich es leider u.a. nach diversen Festveranstaltungen immer wieder beobachte.

      Mülltrennung halte ich für sinnvoll – aber dass getrennter Verpackungsmüll (hauptsächlich Kunststoff) ins ferne Ausland transportiert wird, statt hierzulande fachgerecht verarbeitet und entsorgt zu werden, ist für mich ein Irrsinn.

      Statt dieses Ärgernis endlich mal sinnvoll zu bearbeiten und endlich mal abzustellen, werden wir Normalverbraucher mit symbolpolitischen Dummheiten wie Plastiktüten- oder Plastikstrohhalmverbot gegängelt und strapaziert.

      Dabei finden die Dünnplastiktüten bei mir und anderen Leuten aus meiner Generation bislang als Müllsammeltüten sinnvolle Verwendung.

      Zu all dem Genannten oder auch zur längst überfälligen – vor Jahrzehnten u.a. durch FJS verhinderten – Besteuerung des Flugbenzins höre ich von den selbsternannten “Grünschnabel-Klimaaktivisten” rein gar nichts!

      Wie doof die Behörden hierzulande agieren können, möchte ich abschließend an folgendem Beispiel aufzeigen:

      Wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus im 3. Stock und trennten den Abfall bereits oben in der Wohnung in Behältnissen in bislang 4 Teile:
      Altpapier, Verpackungsmüll (sog. “gelber Sack”), Biomüll und Restmüll.
      Für alle 4 Müllarten gibt’s unten am Haus einen oder mehrere Sammelbehälter, die 14tägig entleert werden.

      Praktisch alle Nachbarn sammeln und entleeren außer Altpapier dabei ihren jeweiligen Müll in geeigneten verknoteten Beuteln in die Sammelbehälter.

      Für den meist feuchten Biomüll werden neben leider ungeeigneten, da durchweichenden, Papierbeuteln im Handel auch kompostierbare! Biofolienbeutel auf Stärkebasis angeboten, die sich bisher bewährt hatten.

      Nun hat aber die zuständige Kreisbehörde.just diese Biofolienbeutel verboten, weil die zuständige Entsorgungsgesellschaft ein nur 7 Tage dauerndes sog. Schnell-Kompostierungsverfahren für den Biomüll anwende, und nach den 7 Tagen sind die Biofolienbeutel noch nicht zu Erde zersetzt.

      Ich kann mir zwar überhaupt nicht vorstellen, dass die Komposterde nicht nach den 7 Tagen noch weitere zumindest Wochen weiter lagert und der Zersetzungsprozess dann nicht weiterlaufen könnte, aber nix da:

      Biofolienbeutel sind ab sofort für den Biomüll bei uns im Kreis unter Sanktionsandrohung verboten!

      Führt dazu, dass ich und andere jetzt den Biomüll nicht mehr gesondert sammeln, sondern zum Restmüll geben.

      Denn den Schweinkram mit durchweichten Papier-Biotüten mache ich genauso wenig mit, wie alle Naslang mit in Zeitungspapier eingewickeltem Biomüll vom 3. Stock zur Biotonne zu gehen und dann wieder zurück.

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