Die Power der Vergebung

"Mein Großvater… als er ein kleiner Junge war, war er
Sklave auf einer Plantage im Süden. Als kleiner Junge saß ich eines
Tages auf dem Schoß meines Großvaters und fragte ihn:"Opa, du warst
doch als kleiner Junge Sklave. Und so lange ich dich kenne habe ich nie
erlebt… nun, du bist nicht verbittert, du bist nicht böse auf die
Weißen wegen der Ereignisse. Warum?" Ich werde nie vergessen, was mir
mein Großvater sagte. Er sagte: "Sohn, wenn du nicht vergibst, bindest
du dich an die, denen du nicht vergibst. Und ich wollte nicht an diese
Weißen gebunden sein."

unbekannt

Kommentare

  1. Wolfram Hüttermann

    Liebe Soulsaver,

    die Anglizismuswelle schwappt auch hier über. Aber besser ist es zu sagen “Die Macht der Vergebung”.

    Denn die eigene Sprache zu verhunzen ist auch Sünde.

    Grüße,

    Wolfram

  2. SpandauJerry

    Es ist doch nicht unser Handeln oder Vergeben das UNS (oder eigentlich _den ANDEREN_ von Sühne!!) “freimacht”,
    … wirklich “Freimachen” (wen auch immer) kann einzig der Geist Gottes, kann nur JESUS allein.

    Wo Jemand sagt, dass es ihm/ihr Leid tut, was er/sie dem Anderen angetan hat und es nicht mehr tun will, da ist uns Vergebung, unser Verzicht auf Wiedergutmachung, gefordert.

    Alles Andere währe dann Sache des Urteils unseres Herrn.
    So kommen wir doch auch vor Gott … (hoffentlich, oder??!)
    “Und vergib uns unsere Schuld, …”

    Wir sollten uns nicht so wichtig nehmen, und letzter (gnaden-williger) Richter ist immer noch Jesus.

  3. SpandauJerry

    ja, ich verstehe es ebenso, denn es ergibt sich so einfach.

    Vergebung kann dort passieren, wo der Täter an seinem Opfer Verzeihung anfragt!
    Das ist ein Beziehungsakt, und damit unverzichtbar an gegenseitige Interaktion geknüpft.

    Ebenso, wie wir gehalten sind, bei Gott zu *Erbitten*: “Und vergib uns unsere Schuld, …”

    Vergebung ist zu Erbitten, wer das ignoriert, landet in Konsequenz bei Allversöhnung.

  4. Anonymous

    Bei dieser kleinen Geschichte stellt sich mir folgende Frage.
    Was ist, wenn man zwar vergeben soll, aber derjengige immernoch schlecht und böse handelt. Vielleicht nicht mehr so offensichtlich aber trotzdem.
    Soll man dem Teufel vergeben? Soll man jemandem vergeben, auch wenn er weiter Böses verbreitet?
    Man hat Verwandte, vielleicht schlechte, soll man ihnen vergeben, wieder mit ihnen Umgang pflegen, und damit sich wieder der Gefahr aussetzen ausgenutzt zu werden oder negativ beeinflusst zu werden. Sind die Afroamerikaner wirklich gleichberechtigt in den USA oder hier in Deutschland? Man kann zwar vergeben, aber das Böse muss man trotzdem meiden und benennen, HIOB, nur lieb vergeben führt zu nichts und schaden einem selbst, so meine Meinung.

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