Die türkischen Fußballer senden bei einem Länderspiel einen militärischen Gruß an Soldaten, die in einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der Türkei gegen Christen kämpfen.

Sport soll Toleranz, Würde und Menschenachtung transportieren. So einen Salut-Jubel zu zeigen, während in dem Konflikt Menschen sterben und sich friedliche Menschen ängstlich in Gebäuden verstecken müssen, ist unsäglich. Dass die Uefa dies jetzt untersucht, ist vollkommen richtig. Dies zeigt hoffentlich auch unseren beiden Nationalspielern, dass der Torjubel ihres Freundes durchaus keine Belanglosigkeit ist.Derartige Kriegsbotschaften gehören bestraft.Die Bildunterschrift des Kabinenfotos war „Gewidmet den tapferen Soldaten und Märtyrern“.
Das finde ich verstörend, dass ein militärischer Einsatz als religiöser Feldzug verklärt wird, fasst wohl aber die Geisteshaltung vieler Spieler gut zusammen. Einfach unfassbar die Reaktion des DFB, nämlich keine. Wo bleibt der Einsatz des zuvor so hochgelobten Präsidenten Herrn Keller? Und vom Bundestrainer kommt ein laues Statement, nachdem die Spieler sich mit Versehen gerechtfertigt hatten. Dagegen St.Pauli; der Verein hat den Vertrag mit Herrn Sahin gelöst (allerdings erst nach Druck der St. Pauli Fans).

Die Welt ist voller Kriege und Terror. Was sagt das Neue Testament über Krieg:

1. Das menschliche Leben und die menschliche Seele sind heilig vor Gott, jedoch durch unser Sünde haben wir sie zerstört.

In einem Krieg zwischen Nationen ist es der Wunsch derjenigen die miteinander kämpfen, ihr gegenüber zu töten und zu zerstören. Christus lehnte es ab Menschen zu vernichten, und er wies jene zurück, welche so etwas tun wollten:

Denn der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um die Seelen der Menschen zu verderben, sondern zu erretten! (Lukas 9:56).

2. Liebe ist das oberste Gebot Christi

Krieg ist schwer möglich wenn die Bevölkerung nicht dazu gebracht werden kann Hass und Abneigung gegeneinander zu empfinden. Ebenso wird keine Fehde zwischen zwei Menschen entstehen wenn sie einander nicht hassen und verabscheuen. Sich an Hass gegen andere Gruppen oder Individuen zu beteiligen ist eine Sünde.

„Das erste Gebot unter allen ist: »Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist Herr allein; 30 und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft!«4 Dies ist das erste Gebot. 31 Und das zweite ist [ihm] vergleichbar, nämlich dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!«5 Größer als diese ist kein anderes Gebot. „ (Markus 12:30, 31).

3. Liebe und das Böse durch das Gute zu überwinden sind die einzigen Maßnahmen die durch Christus authorisiert wurden, um unseren Feinden richtig zu begegnen.

Echte Liebe und Versöhnlichkeit werden oftmals unsere Feinde komplett entwaffnen, und in jedem Fall mehr Frieden als Hass und die Anwendung von Zwang schaffen.

„Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses; so ist nun die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.“ (Röm 13:10).

„Ich aber sage euch: Ihr sollt dem Bösen nicht widerstehen; sondern wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, so biete ihm auch die andere dar“ (Matthäus 5:39).

„Vielmehr liebt eure Feinde und tut Gutes und leiht, ohne etwas dafür zu erhoffen; so wird euer Lohn groß sein, und ihr werdet Söhne des Höchsten sein, denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen. „ (Lukas 6:35).

4. Einen Menschen zu hassen ist der Sünde des Mordes gleichwertig

“ Jeder, der seinen Bruder haßt, ist ein Mörder; und ihr wisst, daß kein Mörder ewiges Leben bleibend in sich hat“ (1 Johannes 3:15).

5. Christus lehrt uns, dass Gewaltanwendung immer zu einem Teufelskreis führt, und dass mehr Hass, Zwietracht und Krieg die Folge davon sind.

Man kann den Teufel nicht mit dem Teufel austreiben. Nur Jesus kann ihn besiegen. Krieg schafft keinen Frieden. Etwas mit Fäusten zu regeln führt NIEMALS dazu, dass Konflikte aufhören. Stattdessen verbreitet man damit die Saat des Hasses, der Wut, und der moralischen Verkommenheit. Hass kann niemals Wunden heilen. Er hält seelische Wunden offen oder lässt sie noch weiter aufreissen, auch wenn die körperlichen schon lange verheilt sein können.

„Da sprach Jesus zu ihm: Stecke dein Schwert an seinen Platz! Denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen! „ (Matthäus 26:52).

6. Christus verlangt, dass Hass und Streit zwischen Menschen durch friedliche Wege gelöst werden können.

Die Abwesenheit von Liebe und Harmonie führt dazu, dass Hass und Streit immer weiter zu einer Spirale des Hasses werden und weiteres Übel die Konsequenz sein werden.

„Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben. 15 Wenn ihr aber den Menschen ihre Verfehlungen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.“ (Matthäus 6:14,15).

7. Die Apostel lehrten, dass der Gehorsam gegenüer Gott die erste Christenpflicht ist.

Wenn eine irdische Autorität und ihre Offiziellen von einem Christen verlangen in den Krieg zu ziehen, muss er das verweigern und Gottes Wort gehorchen.

„Aber Petrus und die Apostel antworteten und sprachen: Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen!“ (Apostelgeschichte 5:29).

8. Das Königreich Christi und seinen geistlichen und moralischen Anforderungen, denen ein Christ unterworfen ist, sind anders als die eines weltlichen Reiches.

Die grundlegenden Prinzipien der Wahrheit, Rechtschaffenheit, Heiligung und Glauben können nicht mit Zwang, Gewalt, oder Krieg, also mit weltlichen Mittel verteidigt werden. Die Soldaten Christi kämpfen nicht mir irdischen Waffen, sie kämpfen keinen fleischlichen Kampf.

„Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt; wäre mein Reich von dieser Welt, so hätten meine Diener gekämpft, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde; nun aber ist mein Reich nicht von hier. „ (Johannes 18:36).

„Denn obgleich wir im Fleisch wandeln, so kämpfen wir doch nicht nach Art des Fleisches; 4 denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig durch Gott zur Zerstörung von Festungen,“ (2 Korinther 10: 3; 4).

9. Die Diener Gottes sind in einer weltweiten Bruderschaft im Geist verbunden und alle wahren Christen sind Brüder und Schwestern in Christus.

Das Überlegenheitsdenken und die Selbstgerechtigkeit durch Nationalismus widersprechen dem Gesetz Gottes. In einem internationalen Krieg fallen Christen übereinander her, um einander zu töten und zu verletzen. Das verunehrt den Namen Christi.

„Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Frau; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus.“ (Galater 3:28).

10. Der strikte Gehorsam gegenüber Gottes Willen wie er in Christus offenbart wurde, hat einen hohen Preis. Nach einem Traktat von Edward Yoder

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