Die Welt ist wie ein sinkendes Schiff. Aber wir sollen nicht die Löcher stopfen, sondern die Besatzung retten!

Die Rettungspfeife

Der Rumpf des sinkenden Schiffes erhebt sich in die eiskalte Nacht. Die leisen Schreie der von Bord springenden Passagiere hallen über den Atlantik. Nach einigen Stunden ist alles vorbei. Stille hat die Panik abgelöst, tödliche Stille. Die junge Frau Rose liegt auf einem schwimmenden Schrank, um sich vor dem kalten Wasser zu schützen. Sie ist eine der letzten Überlebenden, die noch im Wasser sind. Einige Rettungsboote bahnen sich ihren Weg durch die Wasserleichen, um die Überlebenden zu suchen. Doch Rose ist zu schwach, sie kann kaum noch auf sich Aufmerksam machen. Sie wird vergessen!

Doch plötzlich erblickt sie einen im Wasser treibenden, toten Matrosen, der eine Pfeife im Mund stecken hat. Rose überlegt kurz, doch ihr bleibt keine Wahl: Sie springt ins kalte Wasser, schwimmt mit letzter Kraft zur Pfeife, schnappt sich diese und pfeift so laut wie sie kann. Die Menschen in den Rettungsbooten hören das natürlich und schaffen es, Rose aus dem Wasser zu retten.

Wir Menschen sind wie die Leute im Wasser. Wir leben praktisch auf einem untergehenden Schiff. Vielleicht finden wir es ja ganz gemütlich auf unserem im Wasser treibenden Schrank, aber so kann das leider nicht weiter gehen! Früher oder später sauft jeder ab. Wir haben die Möglichkeit, uns wie Rose in Bewegung zu setzen und zur rettenden Pfeife zu schwimmen. Die Pfeife stellt im wahren Leben Jesus dar (nein, nicht so eine Pfeife ;)) sondern eine Rettungspfeife.

Er kann Dich rausholen!!! Du musst Dich nur dazu durchringen, zu ihm zu gehen und mit ihm zu reden. Wenn Du allerdings lieber auf deinem Schrank liegen bleiben und untergehen willst, dann mach einfach so weiter wie bisher. Dann musst du gar nichts tun. Aber vertraue mir – wenn du einmal ernsthaft pfeifst, wird ein Boot kommen und Dich holen.
“Wir haben es selbst erlebt, und darum bezeugen wir: Gott, der Vater, hat seinen Sohn in diese Welt gesandt, um sie zu retten.”
1. Johannes 4,14

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