Udo Lindenberg feiert heute also seinen 80. Geburtstag, herzlichen Glückwunsch dazu! 

Biologisch schon ein Wunder…wie Keith Richards. Also als Vorbilder für einen gesunden Lebensstil eigenen sie ja eher weniger…obwohl beide die 80 erreicht haben. Heute ist nur noch eine Karikatur seiner selbst, der Udo aus den 70ern würde ihn im nüchternen Zustand verachten. Mit Gesang haben seine Töne auch wenig zu tun, klingt als würde ein Schaf gegen den Weidezaun pinkeln. War er nicht auch an vorderster Front der Corona-Faschisten? Regierungstreuer Troubadour, der bekommt doch von der wirklichen Welt nichts mehr mit. Sitzt wie die Politiker in ihren Türmchen und erzählt was gegen Rechte. Im Nebenberuf ist noch ein Klimaschützer, der privat mehrere Porsche Verbrenner fährt. Passt. Aber es war schon vor 90 Jahren so, dass man gerne der politischen Führung gehuldigt hat, wenn man Erfolg haben wollte.

Aus dem Leben seines Freundes Rocky: “Am 15.01.1987 wird in Hamburg mit Polizeieskorte ROCKY, ein ehemaliger Rocker zu Grabe getragen. Auf einem der Kränze steht: „Unserm lieben ROCKY – Udo, Elli Pirelli und die Panikfamilie“. Pastor Dietrich Ehl spricht zu dem sehr gemischten Publikum vom Heimkommen des verlorenen Sohnes.
Rocky, der Irokese auf dem Hamburger Kiez “Rocky, der Irokese“, schwarze Lederklamotten, am ganzen Körper tätowiert, Irokesenhaarschnitt – so kannte ihn fast jeder in Hamburg, besonders im St.Pauli-Millieu. Durch die NDR-Talkshow „3 nach 9″ wurde er auch zum Medienstar. Udo Lindenberg holte ROCKY als Anheizer in sein Panikorchester.
Zwei Jahre vor seinem Tod traf der vom Leben enttäuschte ROCKY, bürgerlich Gerhard Bauer, auf eine christliche Pantomimegruppe. Eigentlich will er das Weite suchen, lässt sich aber dann in das Café des Hamburger Jesus-Centers einladen. Dort erklärt Hans ihm, wie er zu Gott finden kann. Rocky, der sich einst dem Satan verschrieben hat, wechselt die Seite.
Als Rocky an Krebs erkrankt, treffen sich Leute aus Show- und Rockerszene, vom Kiez, Traurige, Verzweifelte – Menschen, die sich nie begegnet wären – an seinem Krankenbett und finden Trost und Hilfe
Vor fast 22 Jahren verabschiedete sich der vom Krebs gezeichnete Mann mit den Worten:
„Vater, ich gehe jetzt zu dir.“
Am offenen Grab flüstern zwei Prostituierte sich zu:
„Wenn man den Glauben hat, kann man ruhig sterben.“

Es ist bedauerlich, dass Udo nicht auf den Rat seines alten Freundes Gerhard, auch bekannt als Rocky, gehört hat. Ich bin überzeugt, dass Rocky ihm Folgendes hätte mit auf den Weg geben wollen: „Denn was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber seine Seele verliert? Oder was kann der Mensch als Gegenwert für sein Leben geben?“ Matthäus 16,26

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