Der Grund dafür sind weder gesundheitliche Probleme noch das Alter. Hamilton will nicht gegen biologische Männer antreten, die sich als Frauen bezeichnen, berichtet das Online-Portal oe24.at. Hamilton hat erst vor wenigen Wochen angekündigt, nicht mehr bei Surfbewerben anzutreten, falls der Surfverband WSL (World Surf League) wie angekündigt Transgender-Frauen in Wettbewerben der Damen teilnehmen lässt. Die WSL hat ihr Vorhaben nun umgesetzt. Hamilton ist bei ihrem Wort geblieben und wird die Bewerbe boykottieren. Der Surfsport verliert damit eines seiner Aushängeschilder. Mit 13 Jahren verlor Bethany Hamilton bei einer Haiattacke einen Arm. Dank der schnellen Hilfe anderer Surfer überlebte die gläubige Christin schwer verletzt. Nach ihrer Genesung trat sie wieder bei Surfbewerben an und wurde 2005 US-amerikanische Meisterin. Seit vielen Jahren hält sie sich an der Weltspitze. Die Nachrichtenplattform exxpress.at schreibt, dass sei der Transgender-Bewegung gelungen sei, was ein Hai nicht schaffte – Bethany Hamilton hört mit dem professionellen Surfsport auf. (jg)
