Frontman von “Depeche Grahan” über den Tod.

Ist möglicherweise ein Bild von 1 Person und Text „„Irgendwann wird alles zu Ende gehen. Für jeden. In der westlichen Welt ignorieren wir das oder wir schieben es irgendwie weg. Aber der Tod wird uns alle holen." Dave Gahan Frontman von „Depeche Mode"“

„Sterben – Aufgabe des Lebens“: Das gilt im doppelten Sinn: Wer wirklich leben will, muss zu sterben wissen, und wer getrost sterben will, muss zu leben wissen. Denn jeder lebt sein Leben und stirbt seinen eigenen Tod anders. Wer begreift, dass er nicht unbegrenzt auf dieser Erde lebt, kann darin eine Hilfe finden, zu erkennen, was wesentlich und was unwesentlich in seiner Lebensgestaltung ist. Sein Leben gewinnt eine besondere Qualität, wenn der Aspekt, ewig in ungetrübter Gemeinschaft mit Gott zu leben, mit einbezogen wird. Man lebt bewusster und damit intensiver. Und wer intensiver lebt, lebt – so die Erfahrung – dankbarer.

Auch das andere hat sein besonderes Gewicht: die Frage nach der Verantwortung, danach, für mein gelebtes Leben zur Rechenschaft gezogen zu werden – für mein Tun und Lassen, mein Reden und Schweigen. Aus der Beobachtung, dass viele Menschen in ihrem Leben zu kurz kommen, viel Leid tragen und ertragen müssen, entsteht der Eindruck, als seien sie – zu Unrecht – gestraft worden. Auf der anderen Seite muss man oft machtlos zusehen, wie Menschen, trotz schwerer Verfehlungen, munter und in Freude leben und von Gerechtigkeit scheinbar keine Spur zu sehen ist. In der Bibel ist davon die Rede, dass es im Jenseits ein Gericht geben wird, dass unser Leben dort noch einmal zur Sprache kommt.

Himmlische Gewinn- und Verlustrechnung

Vielfältig sind die Versuche, vor der Frage des Jenseits die Augen zu verschließen. Man kann sie einfach leugnen, wie das Kind sich die Hände vor die Augen hält und ruft: „Ich bin nicht da!“ Epikur, ein Philosoph des Altertums, hat das so getan. Er sagte: „Solange wir sind, ist der Tod nicht da. Und wenn der Tod da ist, sind wir nicht mehr.“ Im Sterben werden Menschen oft klein, die vor der Welt als groß gelten. Die letzten Worte des englischen Philosophen Thomas Hobbes waren: „Ich bin dabei, einen Sprung ins Finstere zu tun.“

Wie ganz anders klingen die Worte von Männern und Frauen, die sich in ihrem Leben mit dem lebendigen Gott, dem Vater des Herrn Jesus Christus eingelassen haben, der sagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stirbt, und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?“ (Johannes 11,25+26).

Auf diese Frage haben unzählige Menschen bis heute ein eindeutiges Ja gesagt:

  • „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt“ (Georg Friedrich Händel)
  • „Heute geht es heim.“ (Mathilde Wrede)
  • „Haltet mich nicht auf.“ (Fjodor M. Dostojewski)
  • „Das ist das Ende – für mich der Beginn des Lebens.“ (Dietrich Bonhoeffer)

Viele – auch ich – haben sich das Bekenntnis des Apostels Paulus zu Eigen gemacht: „Christus ist mein Leben, Sterben ist mein Gewinn“ (Philipper 1,21). Eigenartig, dass ein Mensch das, was allgemein als Verlust erachtet wird, als Gewinn bezeichnet. Dieses Wort wird meist verwendet, wenn es um den irdischen Vorteil geht: Geschäftsgewinn, Zeitgewinn, Geldgewinn.” Jesus.de

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