In der Schule mussten wir ein Gedicht auswendig lernen, dass ich nicht mehr vergessen habe, wie die meisten Schüler von damals wahrscheinlich auch.
„Dunkel war‘s, der Mond schien helle,
als ein Wagen blitzeschnelle, langsam um die Ecke fuhr.
Drinnen saßen stehend Leute, schweigend im Gespräch vertieft, als ein tot geschoss‘ner Hase auf der Sandbank Schlittschuh lief.
Als ein blondgelockter Jüngling mit kohlrabenschwarzen Haar auf ‘ne grüne Bank sich setzte, die rot angestrichen war.
Neben ihm ‘ne alte Schrulle, die kaum 17 Jahre war, in der Hand ‘ne Butterstulle, die mit Schmalz bestrichen war.“
Sicherlich haben manche von Ihnen jetzt das Gedicht mitgesprochen. Solche unlogischen Aussagen sind schon lustig. Nicht lustig wird es, wenn wir bei Lebensproblemen so unlogisch denken. Wenn wir z. B. sagen: „Ich möchte mit meinem Nachbarn in Frieden leben, aber er ist ein Ekel.“ – „Ich möchte die Prüfung unbedingt bestehen, aber ich werde mit Sicherheit durchfallen.“
Wer so widersprüchlich und unlogisch denkt, bei dem klappt es weder mit dem Nachbarn, noch mit der Prüfung.
Sie sehen, wenn es um die Logik geht, dann ist das kein trockener Stoff, höchstens für Dichter, Denker und Grübler interessant. Nein, es betrifft uns alle bei ganz alltäglichen Fragen.
S. Wittwer
Hinter diesem Wahnsinn der Endzeit steht der große Durcheinanderbringer:
Der Teufel nahm im Garten dem Menschen die Furcht vor dem Tod, indem er behauptete, sie würden nicht sterben, wenn sie von der verbotenen Frucht äßen (1. Mo 3). Und als die Menschen es getan hatten, befiel sie und ihre Nachkommenschaft die Todesfurcht (Heb 2,15), die nur Jesus Christus durchbrechen kann.
Name des Teufels, des großen Feindes Gottes und des Menschen. Die Bezeichnung ist sowohl im Hebräischen und Griechischen als auch im Deutschen gleich. Der Name bedeutet “Widersacher”, so wird er an verschiedenen Stellen wiedergegeben, in denen auf andere Widersacher Bezug genommen wird (vgl. 4. Mo 22,22; 1. Kön 11,14.23.25).
Der Begriff Teufel kommt von „Durcheinanderbringer” oder „Verleumder”, so wird Satan auch Verkläger der Brüder genannt (Off 12,10; vgl. Sach 3,1.2).
Es war Satan, der zu Beginn der Menschheitsgeschichte Eva betrog, denn es ist klar, dass der Drache, die alte Schlange, der Teufel und Satan alle den gleichen bösen Geist verkörpern (Off 20,2). Satan war der große Widersacher des Volkes Gottes in der Zeit des A.T. (1. Chr 21,1) und der Versucher des Herrn Jesus, der ihn als Satan behandelte. Er ist auch heutzutage der Versucher und Feind der Christen und der ganzen Menschheit.
Er ist stets bemüht, die Wirkung des Evangeliums zu neutralisieren, die gute Saat, die in ein Herz gesät wurde, wegzunehmen (Mt 13,3–23), den Sinn der Ungläubigen zu verblenden, damit ihnen nicht der Lichtglanz des Evangeliums der Herrlichkeit Christi ausstrahlt. Gott macht jedoch seine Bemühungen zunichte, sonst könnte keiner gerettet werden.
