Ein passendes Wort zum ungewissen Jahr 2021 steht in Johannes 20,21:
„Jesus stand in der Mitte […] und spricht zu ihnen: Friede euch! Wie der Vater mich ausgesandt hat, sende auch ich euch.“
Dieser Zuspruch trifft die verängstigten Jünger abends in ihrem selbstverhängten Lockdown … Der Auferstandene war für sie
noch nicht die Alltagsrealität.
Wird unser Herr in unserem Leben in Zukunft die alles dominierende Mitte sein, oder werden Ängste und dringende Lebenssorgen ihn an den Rand drängen?
Wenn er wirklich das Zentrum bildet, sind wie bei den Jüngern damals zwei Dinge die Folge:
a) Friede euch b) Ich sende euch
Unser Herr ließ damals die Raum-Zeit-Barriere fallen, trat einfach in ihre Ausgangssperre und nahm ihnen alle Furcht. Aus
dieser erneuerten Gewissheit folgte eine erstaunliche Gelassenheit. Trotz aller widrigen Umstände konnten sie Furcht gegen
Frieden eintauschen und für ihren Meister aktiv werden. Dazu hat er sie mit seinem Geist beschenkt. Es ist heute noch dasselbe,
denn unser Herr ist noch derselbe.
Statt der Selbstbeschäftigung hinter verriegelten Türen zeigt uns unser Herr unsere wahre Bestimmung: „Ich sende euch!“
Diesen Auftrag dürfen wir nicht aus dem Auge verlieren. Wir sind es einer hoffnungsloser werdenden Welt schuldig.
An der Schwelle zum neuen Jahr erinnern wir uns an die tröstliche Gewissheit, die Hudson Taylor so ausdrückt:
„Gottes Liebe hat uns bis hierher erhalten und gesegnet. Wir wissen nicht, was die Zukunft bringen wird, aber wir kennen den,
der gestern, heute und in Ewigkeit derselbe ist. Wir legen unsere Hand erneut in seine und bitten: Führe du uns!“ Andreas Fett

https://www.youtube.com/watch?v=qogItIKMu0M
18. Tür | Das leere Grab | Adventskalender 2020
Der Herr ist auferstanden!