Ein Selbstmord nach dem anderen…

Ein Selbstmord nach dem anderen, insgesamt haben sich in Südwales innerhalb von nur 13 Monaten 17 junge Menschen das Leben genommen. Was hat sie dazu getrieben und welche Rolle spieen dabei die Berichte in den Medien? Denn seit Zeitungen und Fernsehnachrichten im ganzen Land vermehrt über die Selbsttötungen schreiben, ist die Zahl der neuen Todesfälle weiter dramatisch angestiegen. Allein seit Mitte Januar haben sich fünf weitere Jugendliche auf die gleiche Weise umgebracht. Es gibt scheinbar einen Zusammenhang zwischen Medienberichterstattung und Nachfolge- Selbstmorden? In den Medien werden die Opfer, die Suizidmethoden, die Orte und alle möglichen Umstände derart nahe geschildert, daß Menschen in Lebenskrisen leicht zum selben Schritt ermutigt werden. Besonders Jugendliche in psychischen Ausnahmezuständen kann ein Bericht oder ein Film über Selbstmorde den letzten Anstoß  dazu geben,sich das Leben zu nehmen. Kids in heutiger Zeit sind auch auf der Suche nach einer eigenen Identität, orientieren sich zu schnell weg von den Eltern (falls überhaupt vorhanden). Dieses Vakuum wird dann von den viel zu stark prägenden, leider allgegenwärtigen Medien mit ihren negativen Themen gefüllt. Was ist mit den sensationsgierigen Machern und ihrer Verantwortung für ihre Leser? Eine logische Konsequenz dieser Vermarktung  der Not sehen wir mehr als deutlich in der südwalisischen Stadt Bridgend. Kinder, die mit sich und ihrem Leben in eine innere, scheinbar aussichtslose Situation gekommen sind, wurden emotional viel zu nahe an den Abgrund geführt und dor alein gelassen. Der absolut falsche, letzte Schritt wird ihnen ja fast empfohlen oder vorgemacht. Das ist wahrhaft schuldhaftes Vergehen. Wann berichten die Medien mal über andere Themen als über suchtkranke Stars, über geldgierige Manager, über sexbesessene Promies, über korrupte Politiker, über selbstmordende Kids und flauschige Eisbären hinter Zoogittern?´Wie wäre es mal damit, über das wichtigste Thema der Welt zu schreiben, die unbegreifliche Menschenliebe unseres Herrn Jesus Christus? Das wäre göttlich und absolut lebensbejahend.

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