Eine unheimliche Begegnung und die Macht des Gebets.

Begegnung im Wald. Während des Zweiten Weltkriegs waren in Deutschland sehr viele ausländische Zwangsarbeiter. Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches waren plötzlich alle Kriegsgefangenen und Zivilarbeiter frei. Während des Krieges war es ihnen meist ziemlich schlecht ergangen. Meine Feundin war damals, im Sommer 1945, achtzehn Jahre alt. Eines Tages war sie im Wald beim Beerenpflücken. Da stand plötzlich einer dieser ehemaligen Zwangsarbeiter vor ihr, ein großer, kräftiger Mann. Er sagte zu ihr in gebrochenem Deutsch: »Dich bring’ ich jetzt um.« Meine Freundin fragte ängstlich: »Aber warum denn?« Der Mann entgegnete: »Dein Volk hat uns so viel Böses angetan. Ich hasse euch alle. Darum bringe ich dich um.« Sie konnte daraufhin nur noch mühsam ein Gebet stammeln. Doch plötzlich schaute der Mann, der sie bedrohte, an ihr vor-bei und fragte: »Wen hast du da bei dir? Wen hast du mitgebracht ?« Und dann sagte er verblüfft und ängstlich: »Da kommen ja immer mehr. Mit dir will ich nichts zu tun haben.« Daraufhin rannte er davon. Meine Freundin sagte später verwundert: »Ich habe mich umgeschaut und niemanden gesehen.« Aus einer Missionszeitung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.